13.06.2017, 1892 Zeichen
Wie die meisten Infrastruktur-Aktien locken auch Telefongesellschaften inzwischen mit satten Dividendenrenditen: Kalkulierbare Cashflows und limitierte Wachstumsaussichten ermöglichen hohe Ausschüttungsquoten, die vielfach sogar oberhalb des DividendenAdel-Korridors (25-75%) liegen.
So sehr wie Telenor schießen allerdings nur wenige Telefonfirmen über’s Ziel hinaus. Die Norweger haben in den letzten drei Jahren das Doppelte ihrer Überschüsse an die Anteilseigner ausgekehrt. Und selbst auf Basis bereinigter Ergebnisse liegt die Payout-Quote noch jenseits von 100% – das lässt sich nicht ewig durchhalten.
Hinter der 5,7%-igen Dividendenrendite steht deshalb perspektivisch ein dickes Fragezeichen. Zumal Telenor schon 2009 bewiesen hat, dass man es mit der Zuverlässigkeit nicht ganz so genau nimmt: Im Zuge der Finanzkrise ist die Dividende komplett ausgefallen. Insgesamt kein gutes Chance/Risiko-Verhältnis. Sowohl bei den eher saturierten „Telcos“ als auch bei den Wachstumswerten gibt es mit der kanadischen Telus oder der japanischen KDDI deutlich aussichtsreichere Kandidaten.
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Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
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