01.10.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
In der abgelaufenen Woche war die Politik ein wichtiger Faktor für die internationalen Aktienmärkte. Anfang der Woche zeigten sich europäische Investoren noch von dem Ausgang der deutschen Bundestagswahlen und damit einhergehend wahrscheinlich schwierigen Koalitionsverhandlungen verunsichert. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass sich am pro-europäischen Kurs der deutschen Politik etwas ändert, weshalb wir von keinem nachhaltig negativen Einfluss auf Aktien ausgehen. Gegen Wochenmitte holte US-Präsident Trump seine Pläne zur Steuerreform wieder aus der Schublade, nachdem er mit der Abschaffung von Obamacare gescheitert war. Die Aussicht auf die Senkung der Unternehmenssteuern von aktuell 35 % auf 20 % (Kapitalgesellschaften) bzw. 25 % (Personengesellschaften) verschaffte insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Auftrieb. Zudem sollen die Einkommenssteuern durch eine Verdoppelung des pauschalen Absetzbetrages und die Reduktion des Spitzensteuersatzes (auf 35 %) verringert werden. Besonders stark reagierte der Small-Cap-Index Russell 2000, der nach der Rede von Donald Trump den höchsten Tagesgewinn in nahezu sechs Monaten verzeichnete und ein neues Allzeithoch markierte. Aber auch die breiten US-Indizes verzeichneten Gewinne. Die Trump-Administration hat nach den bisherigen Rückschlägen einen Erfolg nötig, was sich positiv auf die Kompromissfähigkeit des Präsidenten auswirken könnte.
Auf der anderen Seite des Pazifiks – in Japan – hat Ministerpräsident Abe für den 22. Oktober Neuwahlen angekündigt. Schon aufgrund der Gerüchte im Vorfeld der offiziellen Ankündigung haben japanische Aktien deutlich zugelegt, da die Chancen gut stehen, dass sich die aktuell regierende liberal-demokratische Partei mit ihrem pro-Wirtschaftskurs den Machterhalt sichern kann. Kommende Woche steht unter dem Stern der startenden Berichtssaison für das dritte Quartal und der Veröffent- lichung des US-Arbeitsmarktberichts. Von Ersterer erwarten wir insgesamt wieder stützende Impulse für die globalen Aktienmärkte. In der Eurozone könnte sich die EUR-Aufwertung allerdings dämpfend in den Unternehmensergebnissen bemerkbar machen. Das für den S&P 500 erwartete Plus von 4,9 % wird unserer Meinung nach allerdings übertroffen werden, da hier der schwächere USD in die Karten spielen sollte. Der Arbeitsmarktbericht dürfte höchstwahrscheinlich aufgrund der Hurrikan-Einflüsse wenig aussagekräftig sein, weshalb nicht zu viel in die (wahrscheinlich nach unten hin verzerrten) Zahlen hineininterpretiert werden sollte. Etwaige (negative) Marktreaktionen dürften daher nur von kurzer Dauer sein. Insgesamt behalten wir die „Kauf“-Empfehlung für alle von uns beobachteten Aktienindizes bei.
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Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, Semperit, Rosenbauer, UBM, Rosgix, AT&S, Bawag, Verbund, Uniqa, RBI, voestalpine, Austriacard Holdings AG, Rath AG, SBO, Addiko Bank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Österreichische Post, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, E.ON , RWE, SAP, Scout24, BASF.
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Die DADAT Bank positioniert sich als moderne, zukunftsweisende Direktbank für Giro-Kunden, Sparer, Anleger und Trader. Alle Produkte und Dienstleistungen werden ausschließlich online angeboten. Die Bank mit Sitz in Salzburg beschäftigt rund 30 Mitarbeiter und ist als Marke der Bankhaus Schelhammer & Schattera AG Teil der GRAWE Bankengruppe.
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01.10.2017, 3433 Zeichen
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In der abgelaufenen Woche war die Politik ein wichtiger Faktor für die internationalen Aktienmärkte. Anfang der Woche zeigten sich europäische Investoren noch von dem Ausgang der deutschen Bundestagswahlen und damit einhergehend wahrscheinlich schwierigen Koalitionsverhandlungen verunsichert. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass sich am pro-europäischen Kurs der deutschen Politik etwas ändert, weshalb wir von keinem nachhaltig negativen Einfluss auf Aktien ausgehen. Gegen Wochenmitte holte US-Präsident Trump seine Pläne zur Steuerreform wieder aus der Schublade, nachdem er mit der Abschaffung von Obamacare gescheitert war. Die Aussicht auf die Senkung der Unternehmenssteuern von aktuell 35 % auf 20 % (Kapitalgesellschaften) bzw. 25 % (Personengesellschaften) verschaffte insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Auftrieb. Zudem sollen die Einkommenssteuern durch eine Verdoppelung des pauschalen Absetzbetrages und die Reduktion des Spitzensteuersatzes (auf 35 %) verringert werden. Besonders stark reagierte der Small-Cap-Index Russell 2000, der nach der Rede von Donald Trump den höchsten Tagesgewinn in nahezu sechs Monaten verzeichnete und ein neues Allzeithoch markierte. Aber auch die breiten US-Indizes verzeichneten Gewinne. Die Trump-Administration hat nach den bisherigen Rückschlägen einen Erfolg nötig, was sich positiv auf die Kompromissfähigkeit des Präsidenten auswirken könnte.
Auf der anderen Seite des Pazifiks – in Japan – hat Ministerpräsident Abe für den 22. Oktober Neuwahlen angekündigt. Schon aufgrund der Gerüchte im Vorfeld der offiziellen Ankündigung haben japanische Aktien deutlich zugelegt, da die Chancen gut stehen, dass sich die aktuell regierende liberal-demokratische Partei mit ihrem pro-Wirtschaftskurs den Machterhalt sichern kann. Kommende Woche steht unter dem Stern der startenden Berichtssaison für das dritte Quartal und der Veröffent- lichung des US-Arbeitsmarktberichts. Von Ersterer erwarten wir insgesamt wieder stützende Impulse für die globalen Aktienmärkte. In der Eurozone könnte sich die EUR-Aufwertung allerdings dämpfend in den Unternehmensergebnissen bemerkbar machen. Das für den S&P 500 erwartete Plus von 4,9 % wird unserer Meinung nach allerdings übertroffen werden, da hier der schwächere USD in die Karten spielen sollte. Der Arbeitsmarktbericht dürfte höchstwahrscheinlich aufgrund der Hurrikan-Einflüsse wenig aussagekräftig sein, weshalb nicht zu viel in die (wahrscheinlich nach unten hin verzerrten) Zahlen hineininterpretiert werden sollte. Etwaige (negative) Marktreaktionen dürften daher nur von kurzer Dauer sein. Insgesamt behalten wir die „Kauf“-Empfehlung für alle von uns beobachteten Aktienindizes bei.
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