10.11.2017, 4349 Zeichen
Volkswagen und die anderen deutschen Autowerte scheinen ihr zwischenzeitliches Tief überwunden zu haben. Dabei ist die Volkswagen-Aktie für das Jahr 2017 sogar deutlich im Plus. Zu euphorisch sollten Anleger trotzdem nicht sein. Selbst wenn man die direkten Folgen des „Abgas-Skandals“ ausblendet, müssen sich die Wolfsburger noch sehr vielen Herausforderungen stellen.
Bei einem Blick auf die jüngste Erholungsrallye der Volkswagen-Aktie, könnte man der Ansicht sein, der Automobilkonzern hätte den „Abgas-Skandal“ vollständig aufgearbeitet. Allerdings ist dies nicht der Fall. Während in Deutschland über den Dieselmotor und mögliche Fahrverbote in Innenstädten diskutiert wird, brockten Volkswagen gewissermaßen die Sünden der Vergangenheit im dritten Quartal 2017 einen deutlichen Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich ein.
Bereits am 29. September hatte VW gewarnt, dass zusätzliche Vorsorgen für die technisch komplexere und zeitaufwändigere Umsetzung des vereinbarten Rückkauf-/Nachrüstprogramms für 2.0-Liter-Fahrzeuge in Nordamerika das Ergebnis belasten würden. Die negativen Sondereinflüsse für das operative Ergebnis wurden auf rund 2,5 Mrd. Euro beziffert. Bei der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal am 27. Oktober musste der DAX -Konzern einen Rückgang des Nettogewinns um 51,2 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro ausweisen. Das operative Ergebnis schrumpfte um 48,0 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro. Wenn man jedoch die Neunmonatswerte betrachtet, wird deutlich, dass VW die Sonderbelastungen relativ gut wegstecken konnte.
Dass der Konzern relativ gut mit „Dieselgate“ zurechtkommt, zeigt sich auch an den optimistischer gewordenen Aussichten für das Gesamtjahr. Die operative Rendite des Konzerns vor Sondereinflüssen wurde bisher in einem Korridor von 6,0 bis 7,0 Prozent gesehen. Für die Kernmarke Volkswagen Pkw wurde eine Umsatzrendite vor Sondereinflüssen von 2,5 bis 3,5 Prozent in Aussicht gestellt. In beiden Fällen will man nun die Prognosen moderat übertreffen. Darüber hinaus will VW vor allem mit seiner Kernmarke angreifen. Während die Strategie „Transform 2025+“ bereits nachhaltige Ergebnisse zeigt, läuft die größte Produktoffensive in der Geschichte der Marke. Auch konzernweit hat man sich einiges vorgenommen. Vor allem im Hinblick auf die Wachstumsmärkte Elektromobilität und autonomes Fahren.
Volkswagen und andere deutsche Autokonzerne haben milliardenschwere Investitionsprogramme aufgelegt, um zukünftig nicht ins Hintertreffen zu geraten. Allerdings kam ihre Einsicht etwas spät, dass es dem Verbrennungsmotor endgültig an den Kragen gehen könnte. Es ist nicht sicher, dass Kunden auf die Elektroautos aus dem Hause Volkswagen noch einige Jahre warten werden, während Tesla bereits jetzt sein massenmarkttaugliches „Model 3“ fertigt und ausliefert. Dabei ist Tesla bei weitem nicht der einzige Konkurrent, der zukünftig im Bereich Elektromobilität die erste Geige spielen möchte.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Volkswagen-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DM66VX) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,81, die Knock-Out-Schwelle bei 131,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DS0HDQ, aktueller Hebel 4,78; Knock-Out-Schwelle bei 179,90 Euro) auf fallende Kurse der Volkswagen-Aktie setzen.
Stand: 09.11.2017© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Börsepeople im Podcast S23/04: Johanna Duchek
DAX Letzter SK: 0.00 ( -1.03%)
Deutsche Bank
Uhrzeit: 23:00:18
Veränderung zu letztem SK: -1.29%
Letzter SK: 32.41 ( -0.90%)
Tesla
Uhrzeit: 23:00:00
Veränderung zu letztem SK: 0.10%
Letzter SK: 357.55 ( -0.24%)
Volkswagen
Uhrzeit: 23:00:18
Veränderung zu letztem SK: -0.03%
Letzter SK: 97.60 ( -1.21%)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, Verbund, Kapsch TrafficCom, Semperit, Frequentis, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, FACC, Pierer Mobility, Porr, ATX NTR, Erste Group, EVN, CPI Europe AG, Lenzing, Addiko Bank, Agrana, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, RHI Magnesita, Wolford, Österreichische Post, BASF, 3M.
Random Partner
Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.
>> Besuchen Sie 61 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 20.1.: Extremes zu FACC, Polytec, RBI (Börse Geschichte)...
» Nachlese: Franziska Schmalzl (audio cd.at)
» PIR-News: Flughafen Wien-Ausblick, Strabag kauft, Auftrag für Kapsch Tra...
» Wiener Börse Party #1076: ATX deutlich im Minus und wieder beim Ultimo-W...
» Wiener Börse zu Mittag deutlich schwächer: Nur UBM im Plus
» ATX-Trends: Verbund, Telekom Austria, voestalpine ...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Barbara Riedl-Wiesinger, ASML, Siemens ...
» Wiener Börse Party #1075: ATX leichter; Telekom, VIG und Uniqa gesucht, ...
» Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wie Klondike Gold, Hypoport, Aumann, Ibu-Tec, 3D ...
- Wie JinkoSolar, Manz, HelloFresh, Ahlers, Vipshop...
- Wie 3M, IBM, American Express, UnitedHealth, Coca...
- Wie Fresenius, Vonovia SE, Bayer, Deutsche Boerse...
- Wiener Börse: ATX geht 1,3 Prozent schwächer aus ...
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Gurktaler am besten
Featured Partner Video
Private Investor Relations Podcast #22: Christian Schreckeis holt mit seinem OeBFA-Team einen internationalen IR-Award nach Österreich
Christian Schreckeis ist Abteilungsleiter Emissions- und Portfoliomanagement, Investor Relations & Bundeshaushalt bei der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA). Mit seinem Team hat er...
Books josefchladek.com
Jan Holkup
Posedy / Hunting Stands
2025
PositiF
Dominique Lapierre, Jean-Pierre Pedrazzini, René Ramon
So lebt man heute in Rußland
1957
Blüchert
Robert Frank
Os Americanos (first Brazilian edition)
2017
Instituto Moreira Salles
