15.11.2017, 3778 Zeichen
Mittlerweile stehen die Chancen gut, dass die Kombination E-Motor plus Batterie das Rennen um die Ablösung des Verbrennungsmotors machen wird. Dies entgegen der Unkenrufe, die auf Basis der fragwürdigen DENA Studie laut werden und nichts weiter sind als einer der letzten Lobbying Versuche einer veralteten Industrie. Diese Beobachtung machte zuletzt auch die UBS, deren Evidence Lab auf Basis einer neuen Studie die Gewinner und Verlierer der E Auto Revolution identifizieren möchte. Dafür hat das Lab den Chevrolet Bolt terlegt, um dessen genaue Zusammensetzung und die Herstellungsosten der Komponenten zu prüfen.
Dabei kamen erstaunliche Ergebnisse heraus und ihre bisherige Vorhersage der Marktentwicklung für Electric Vehicle musste daraufhin angeglichen werden.
- Die Kosten der Herstellung des Bolt liegen USD 5000,- unter den bisherigen Schätzungen. Die Batterie Kosten liegen demnach USD 3000,- unter der bisherigen Schätzung bei ca. USD 12500,-. Die übrigen USD 2000,- verteilen sich auf einzelne Komponenten. Bis zum Jahr 2025 soll der Preis für die Batterien laut Studie um weitere 36% fallen und liegt damit dann bei ca. USD 8000,-.
- 56 % der Teile für ein Electric Vehicle stammen nicht aus dem traditionellen Automotiv Sektor.
- Die Betriebskosten für ein EV liegen 60% unter denen eines klassischen Verbrenners.
Gewinner und Verlierer der E Auto Revolution
Die Branchen die von dieser gravierenden Veränderung am meisten profitieren werden sind Batterieproduzenten und E-Motoren Hersteller, der Rohstoffsektor und die Chipproduzenten. Die alte Autoindustrie, wie auch die Zulieferer werden unter einen hohen Kostendruck geraten und ihre Gewinnmarge dementsprechend schwinden und stellen damit größtenteils die Verliererseite. Die Wertschöpfung wird sich verschieben und damit die gesamte Landkarte umkrempeln.
Die UBS ging nun noch einen Schritt weiter und fragte sich, was denn passieren würde, wenn der Marktanteil der EV´s auf 100% steigen würde. Dieses Ergebnis, welches besonders interessant ist für die Rohstoffmärkte hat Visual Capitalist in einer ansehnlichen Graphik verdeutlicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr ORBP
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Wiener Börse Party #1089: ATX nach Rücksetzer wieder etwas erholt; Verbund und Bawag (auch nach Ende Rückkaufprogramm) gesucht
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