14.12.2017, 2170 Zeichen
Deutschlands größtes Fernsehunternehmen möchte mit einem Konzernumbau jährlich 50 Millionen Euro einsparen. Anleger reagieren überaus positiv auf die Nachrichten und könnten der Aktie zu einer Trendumkehr verhelfen.
Nach Informationen des Handelsblatts plant das TV-Unternehmen ProsiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) Umstrukturierungen. In einer neuen „Entertainment“-Division sollen TV-Sender sowie Digitalangebote gebündelt werden. Hierdurch verspricht sich der Konzern jährliche Einsparungen von 50 Millionen Euro.
Zudem sollen Kooperationspartner für den Online-Handel gefunden werden. Zu ProsiebenSat.1 gehören unter anderem die Portale Verivox und Parship. Damit könnte das Unternehmen sein Portfolio ausbauen und deutlich schneller wachsen als angenommen.
Aktie mit günstiger Bewertung nach Abverkauf seit Anfang des Jahres
JP Morgan Analyst Daniel Kerven mutmaßt, dass die positiven Nachrichten die nicht gerechtfertigten Bedenken einiger Investoren abmildern könnten. So gehörte die Aktie zu den Schlusslichtern im DAX seit Jahresbeginn. Das Handelsblatt glaubt, dass die ProsiebenSat.1-Aktie ein hohes Kurspotenzial haben könnte und auch die französische Societe Generale hat die Aktie auf ihre Premium-Liste für kleine und mittlere Unternehmen genommen.
Die ProsiebenSat.1 Media SE ist ein Medienunternehmen mit Sitz bei München. Zu dem Konzern gehören unter anderem die TV-Sender Prosieben, Sat.1, kabel eins, der Streaming-Dienst Maxdome sowie das Online-Portal Parship.
ProsiebenSat.1 weiterhin mit vielen Kaufempfehlungen
Die Umsatzerlöse in den ersten drei Quartalen 2017 lagen bei EUR 2,76 Mrd. Das bereinigte Konzernergebnis ergab EUR 347 Mio. Das bereinigte EBITDA stieg um 5,59 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf EUR 661 Mio. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg um 6,43 Prozent auf EUR 331 Mio. Aktuell handelt die Aktie nicht weit über ihrem Jahrestief und könnte laut Analysten hier einen Boden gefunden haben…
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Börsepeople im Podcast S23/04: Johanna Duchek
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