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Apple: Ein bekanntes Muster (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

Bild: © Aussendung, iPhone X, Apple (Fotocredit: Apple)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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29.01.2018, 2388 Zeichen

Am Donnerstagabend ist es so weit. Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) gibt seine neuesten Quartalsergebnisse bekannt. Und auch dieses Mal dürften die Geschäftsergebnisse des Konzerns mit dem Apfel im Logo zu den absoluten Highlights der US-Berichtssaison gehören. Dieses Mal ist die Spannung sogar noch größer als sonst.

Schließlich gibt es neben anderen Gerüchten auch immer wieder Spekulationen, dass sich das Jubiläums-iPhone für Apple-Verhältnisse nicht besonders gut verkaufen würde. Dies wäre umso ärgerlicher, da die Abhängigkeit Apples von den Smartphone-Verkäufen mit der Einführung des iPhone X nur noch größer geworden ist. Ein Grund, warum die Apple-Aktie zuletzt kaum noch vom Fleck kam.

Trotz solcher Spekulationen sollte es erneut ein starkes Quartal gewesen sein. Analysten gehen für die Zeit zwischen Oktober und Dezember 2017 im Schnitt von einem bereinigten Gewinn je Aktie von 3,81 US-Dollar aus, nach 3,36 US-Dollar im Vorjahr. Auf der Umsatzseite wird mit einem Plus von 10,7 Prozent auf 86,75 Mrd. US-Dollar gerechnet, während Apple selbst zuletzt einen Wert zwischen 84 und 87 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt hatte.

Apple-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Die Gerüchte, dass sich ein neues iPhone nicht ganz so gut verkauft wie vorherige Modelle ist nicht ganz neu. Trotzdem schaffte es der Konzern mit dem Apfel im Logo bisher Zweifler Lügen zu strafen. Auch dieses Mal sollte dies gelingen. Wenn nicht? Auch nicht so tragisch. Schließlich hat Apple inzwischen weitere Geschäftsfelder, mit denen man punkten kann. Dazu zählt vor allem eine Reihe von Dienstleistungsangeboten. Zudem locken Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe selbst Starinvestoren wie Warren Buffett an, was kein schlechtes Zeichen ist.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Apple-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des Tech-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MF1HAW / ISIN: DE000MF1HAW5) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: MF0UTN / ISIN: DE000MF0UTN9) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Apple-Aktie zu setzen.

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