22.04.2014, 2476 Zeichen
Sehr geehrte Privatanleger,
„Preis und Wert sind nicht dasselbe“ – so beginnt ein Kundenmagazin der Deutschen Bank, das die Bank, anlässlich des von ihr gemeinsam mit dem Handelsblatt veranstalteten Privatanlegertags in Essen, an ihre Kunden versandte.
Was Ihnen schon lange bekannt ist, ist der Öffentlichkeit noch lange nicht bekannt. Außerdem wissen Sie selbst, wie schwer es ist, bei stark fallenden Märkten an einer konsequenten Value-Strategie festzuhalten.
Immerhin: die Deutsche Bank wirbt für Aktien. Europa sei insbesondere unterbewertet. Die Firmengewinne hätten im Vergleich zum Niveau vor der Finanzkrise 40 bis 60 Prozent Nachholpotential. Insbesondere Dividendenwerte seien für Privatanleger interessant.
Ich halte es durchaus für richtig, dass die Deutsche Bank für Aktien trommelt. Aber im Vergleich zum Tief 2003 hat sich der DAX mehr als vervierfacht, im Vergleich zum Tief der Finanzkrise 2009 fast verdoppelt. Man hätte auch ein bisschen früher trommeln können. Man hätte…
Aber auch hier zeigt sich wieder das Problem einer Value-Strategie. Die breite Masse der Anleger denkt absolut prozyklisch. Mit Aktien konnten Sie vor drei oder vier Jahren fast niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Ich habe damals für Aktien getrommelt. Und weil es damals doch noch einige Aktieninteressierte gab, fand ich doch Gehör. Außerdem war es für die Medien sicher interessant, dass ausgerechnet der „Crashprophet“ die Aktienanlage propagierte.
Zum Gold finden sich in der Kundenpublikation der Deutschen Bank eher nichtssagende und auch eher negative Aussagen von DWS Manager Patrick König: „Das Potential von Gold scheint begrenzt. Das Edelmetall hat den Status als Krisenwährung verloren. Aber seinen großen Absturz hat Gold wohl hinter sich.“
Na was denn nun?
Hat Gold seinen Status als Krisenwährung verloren? Wohl eher nicht. Im letzten Jahr sind vor allem die ETF-Investoren abgesprungen, die spekuliert und schnelle Gewinne gesucht haben. Und fast die gesamten 900 Tonnen, die so an virtuellen Beständen aufgelöst wurden, sind als echte Bestände über Singapur nach China gewandert. So sieht kein zusammenbrechender Goldmarkt aus!
Immerhin lässt sich Ulrich Stephan zu folgender Aussage hinreißen: „Ich habe auch keine großen Renditeerwartungen. Ein gewisser Anteil Gold ist sinnvoll zur Absicherung von Eventualitäten. Gold profitiert immer, wenn irgendwo auf der Welt etwas passiert.“
Na bitte.
Auf gute Investments,
Ihr
Prof. Dr. Max Otte
Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser
1.
Max Otte
, (© IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Lenzing, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, FACC, Uniqa, Mayr-Melnhof, Palfinger, Zumtobel, Erste Group, EVN, SBO, Österreichische Post, Flughafen Wien, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Polytec Group, VIG, BTV AG, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM.
Vontobel
Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Sebastian Ofner, Juriy Rodionov, Sandro Kopp, Nico Hipfl - die ÖTV-Männer holen wieder etwas auf
Woche 25 vor der Wimbledon-Quali und mittendrin in der Fussball-WM. Im gemischten Ranking WTA und ATP waren jetzt 2 Wochen lang 4 Frauen vorne, die Männer haben in dieser Woche etwas zurückgeschlag...
Antonio Moreno
Cuaderno de campo
2025
Self published
Fabrizio Strada
Strada
2025
89books
Stephen Gill
The Pillar
2019
Nobody
Joan van der Keuken
Wij zijn 17
1955
C.A.J. van Dishoeck
Daido Moriyama
Ligh and Shadow (English Version
2019
Getsuyosha, bookshop M