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Amazon: Vom Buchhändler zum Internet-Allrounder mit Kursphantasie (Marc Schmidt)

Bild: © Josef Chladek/photaq.com, Amazon Prime, 30 Tage, gratis

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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13.10.2016, 3208 Zeichen

Schaut man auf die Liste der teuersten Unternehmen, fällt eines immer etwas aus dem Rahmen: Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067). Nach Jahren der wachstumsbedingten Verluste hat offenbar noch immer die Mehrheit der Anleger nicht begriffen, was die Stoßrichtung von Jeff Bezos ist. Ausgehend von der Position des weltgrößten Online-Händlers soll Amazon einen Wertschöpfungsbereich nach dem anderen aufrollen. Mit tollen Aussichten auch für Anleger.

Anfang Oktober hatte es Jeff Bezos geschafft. Er hat Warren Buffett im Forbes-Ranking von Platz drei verdrängt. Das schafft man nicht mal nebenher, sondern nur mit einer langfristigen Strategie, die aufgeht. Denn: Das Vermögen von Bezos beruht auf dem Erfolg seines Babys Amazon.com. Wobei von Baby zu sprechen ist im Zusammenhang mit diesem globalen Internetkonzern wirklich „etwas“ untertrieben.

Nach dem Start als Online-Buchhändler baute Amazon seine Angebotspalette Stück für Stück in allen nur denkbaren Handelsbereichen aus. Heute ist bis zu Lebensmitteln alles im Sortiment zu finden. Hinzu kommt eine globale Marktdurchdringung, die nur wenige andere Unternehmen ebenfalls anzubieten haben.

Vom Handel ausgehend suchte sich Amazon weitere Bereiche, die strategisch passen und gewinnträchtig sind. Dazu gehört vor allem Amazon Web Services, also die Cloud-Dienstleistungen. Ebenso interessant ist das Streaming-Angebot von Video- und Audio-Inhalten auf Flatrate-Basis und im Einzelverkauf. Es ist die logische Fortsetzung des physischen Verkaufs von CDs und DVDs und ist die Variation des erfolgreichen eBook-Systems Kindle.

Nun geht Amazon wieder einmal einen Schritt weiter. Laut Wall Street Journal will Amazon im Rahmen seines Lebensmittel-Anbieters Amazon Fresh nun Supermärkte eröffnen. Neben den heute üblichen Online-Bestellungen sollen ebenso verderbliche Waren direkt angeboten werden. Was mit dem „Project X“ in Seatle angefangen wurde, soll 2017 in den USA zu insgesamt über 100 Läden führen.

Damit wildert Amazon einmal mehr in klassischen Handelsbereichen und schaut sich dabei die erfolgreichsten Konzepte, etwa die der deutschen Discounter Aldi und Lidl, genau an und setzt sie für sich um. Kaufen wir also alle bald bei Amazon auch unsere Lebensmittel?

Wir wissen, dass der deutsche Lebensmittelmarkt der härteste der Welt ist. Selbst Wal-Mart ist hier gescheitert. Aber das muss keineswegs heißen, dass in einigen Jahren nicht doch Amazon ein wichtiger Lebensmittelhändler ist. Weltweit kann jeder sich fast sicher sein, dass Amazon seine dominierende Rolle im Handel auch im Lebensmittelsektor ausweitet. An dieser Stelle vielleicht noch kurz ein Blick auf den Langfristchart von Amazon:

Amazon-Chart: finanztreff.de

Amazon-Chart: finanztreff.de

Den Trend sollte man einfach laufen lassen, denn nachdem die Aktie bereits mit Verlusten sehr gut lief, dürfte es mit Gewinnen ebenfalls weiter aufwärts gehen.

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Amazon
Akt. Indikation:  210.85 / 211.05
Uhrzeit:  23:00:00
Veränderung zu letztem SK:  -0.14%
Letzter SK:  211.25 ( 0.44%)

Wal-Mart
Akt. Indikation:  100.96 / 101.18
Uhrzeit:  23:00:00
Veränderung zu letztem SK:  -0.58%
Letzter SK:  101.66 ( 1.29%)



 

Bildnachweis

1. Amazon Prime, 30 Tage, gratis , (© Josef Chladek/photaq.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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