13.08.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Zuletzt sorgte das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea für einen deutlichen Anstieg der Risikoaversion, was sich in rückläufigen Aktienkursen, in die Höhe schnellenden Volatilitätsindizes und einem gestiegenen Goldpreis bemerkbar machte. Die konfliktgeladene Rhetorik könnte durchaus noch die kommende Zeit überschatten. Schlussendlich haben aber beide Seiten wenig Anreiz für eine Eskala- tion. Insofern glauben wir, dass sich die Vernunft durchsetzt. Weniger Unterstützung für die Aktienmärkte kommt in der nächsten Zeit von den Unternehmensergebnissen, da die Berichtssaison zum zweiten Quartal bereits am Ausklingen ist. Die Ergebnisse fielen dabei in Summe relativ robust aus, gleichzeitig wussten aber die Ausblicke nicht ganz zu überzeugen. So haben von den S&P 500 Unternehmen für das Q3 50 Unternehmen einen negativen Ausblick gegeben, wohingegen nur 33 einen po- sitiven verkündeten. Das Verhältnis ist zwar besser als der langjährige Durchschnitt, aber doch um einiges schlechter als in den Vorquartalen. In Europa ist es wohl der im Jahresvergleich festere Euro, der die Einzelwertanalysten zu mehrheitlich negati- ven Gewinnrevisionen für die nächsten zwölf Monate initiierte. Mangels Unterneh- mensdaten und ökonomischer Schwergewichte könnte der Markt in den nächsten Wochen daher wieder vermehrt auf die Geldpolitik schielen. Hier schätzen wir die Erwartungen der Investoren in Punkto der eingepreisten Fed-Zinserhöhungen als zu optimistisch ein. Auch das Sentiment erscheint uns etwas überhitzt. Dafür sprechen starke Nettofondszuflüsse in Schwellenländer-Aktienmärkte und die zuletzt bemerk- bare „Bullishness“ in Sentimentumfragen. Daher dürfte die Abwärtsbewegung auf die kurze Sicht nach wie vor etwas Spielraum haben.
Dennoch heben wir unsere Indexziele für ATX, Dow Jones Industrials, Nasdaq 100, S&P 500 (dieser hat in EUR mittlerweile 9 % seit seinem Jahreshoch verloren!) und den HSCEI auf realistischere Niveaus an und ändern unsere Empfehlung nunmehr für alle hier beobachteten Indizes von „Verkauf“ auf „Halten“, da das Chancen/Risiko-Verhältnis im Hinblick auf unsere Dezember-Prognosen und unsere grundsätzlich konstruktive längerfristige Marktmeinung (solide Konjunktur & Gewinnaussichten) dies rechtfertigen. Weitere Kursrückgänge könnten dann in den nächsten Wochen eine Einstiegsgelegenheit eröffnen.
7246
atx_co_hochgestuft
Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)182609
inbox_atx_co_hochgestuft
WEB Windenergie AG
Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.
>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien
13.08.2017, 2648 Zeichen
13.08.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Zuletzt sorgte das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea für einen deutlichen Anstieg der Risikoaversion, was sich in rückläufigen Aktienkursen, in die Höhe schnellenden Volatilitätsindizes und einem gestiegenen Goldpreis bemerkbar machte. Die konfliktgeladene Rhetorik könnte durchaus noch die kommende Zeit überschatten. Schlussendlich haben aber beide Seiten wenig Anreiz für eine Eskala- tion. Insofern glauben wir, dass sich die Vernunft durchsetzt. Weniger Unterstützung für die Aktienmärkte kommt in der nächsten Zeit von den Unternehmensergebnissen, da die Berichtssaison zum zweiten Quartal bereits am Ausklingen ist. Die Ergebnisse fielen dabei in Summe relativ robust aus, gleichzeitig wussten aber die Ausblicke nicht ganz zu überzeugen. So haben von den S&P 500 Unternehmen für das Q3 50 Unternehmen einen negativen Ausblick gegeben, wohingegen nur 33 einen po- sitiven verkündeten. Das Verhältnis ist zwar besser als der langjährige Durchschnitt, aber doch um einiges schlechter als in den Vorquartalen. In Europa ist es wohl der im Jahresvergleich festere Euro, der die Einzelwertanalysten zu mehrheitlich negati- ven Gewinnrevisionen für die nächsten zwölf Monate initiierte. Mangels Unterneh- mensdaten und ökonomischer Schwergewichte könnte der Markt in den nächsten Wochen daher wieder vermehrt auf die Geldpolitik schielen. Hier schätzen wir die Erwartungen der Investoren in Punkto der eingepreisten Fed-Zinserhöhungen als zu optimistisch ein. Auch das Sentiment erscheint uns etwas überhitzt. Dafür sprechen starke Nettofondszuflüsse in Schwellenländer-Aktienmärkte und die zuletzt bemerk- bare „Bullishness“ in Sentimentumfragen. Daher dürfte die Abwärtsbewegung auf die kurze Sicht nach wie vor etwas Spielraum haben.
Dennoch heben wir unsere Indexziele für ATX, Dow Jones Industrials, Nasdaq 100, S&P 500 (dieser hat in EUR mittlerweile 9 % seit seinem Jahreshoch verloren!) und den HSCEI auf realistischere Niveaus an und ändern unsere Empfehlung nunmehr für alle hier beobachteten Indizes von „Verkauf“ auf „Halten“, da das Chancen/Risiko-Verhältnis im Hinblick auf unsere Dezember-Prognosen und unsere grundsätzlich konstruktive längerfristige Marktmeinung (solide Konjunktur & Gewinnaussichten) dies rechtfertigen. Weitere Kursrückgänge könnten dann in den nächsten Wochen eine Einstiegsgelegenheit eröffnen.
7246
atx_co_hochgestuft
Was noch interessant sein dürfte:
Inbox: RBI: Management will ab dem nächsten Jahr wieder Dividenden zahlen
Video-Teaser zum Megatrend "Biotechnologie" FB-Gruppe "Investieren in Österreich")
Audio: Delivery Hero Tochter Mjam: Wo ist der Wettbewerb?
Inbox: Big Data-Fonds nun in Österreich erhältlich
Inbox: Big Data-Fonds nun in Österreich erhältlich
Inbox: Knapp ein Viertel der Österreicher will Wertpapiere kaufen
Inbox: US-Blue Chips zahlen Gewinnanteile aus
Inbox: Rocket Internet startet 100 Mio. Euro-Aktienrückkaufprogramm
Wiener Börse Party #1080: ATX nahe Rekorden, Warimpex-Day bzw. vor spannendem Bookbuildung bei Asta Energy
Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.
WEB Windenergie AG
Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.
>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Börsepeople im Podcast S22/20: Johannes Linhart
Johannes Linhart ist Leiter Wirtschaft und Politik beim Senat der Wirtschaft. Diese Folge ist für mich eine ganz besondere und wurde bewusst für das Jahresende ausgewählt, denn es wimmelt nur so an...
Livio Piatti
Schtetl Zürich
2001
Offizin Verlag
Michael Rathmayr
Remedy
2025
Nearest Truth
Jacques Fivel
CHINON DCM-206
2025
Le Plac’Art Photo
Raymond Thompson Jr
It’s hard to stop rebels that time travel
2025
Void