29.04.2018
Zugemailt von / gefunden bei: OMV (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Im Beisein von Seiner Hoheit Sheikh Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi und stellvertretender Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate, und Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich, wurde heute ein Abkommen zwischen seiner Exzellenz Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, ADNOC Group CEO und Dr. Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender der OMV unterzeichnet.
Die OMV, der internationale integrierte Öl- und Gaskonzern mit Sitz in Wien, unterzeichnete ein Abkommen für die Erteilung eines 20% Anteils an zwei Offshore-Konzessionen in Abu Dhabi – Satah Al Razboot-SARB (mit den Satellitenfeldern Bin Nasher und Al Bateel) und Umm Lulu mit der dazugehörigen Infrastruktur. Der vereinbarte Beteiligungsbetrag beträgt USD 1,5 Mrd. Die Vertragsdauer beläuft sich auf 40 Jahre. Die Konzession ist rückwirkend wirksam mit 9. März 2018.
Dr. Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV: „OMV etabliert damit eine substanzielle Position als Ölproduzent in den Vereinigten Arabischen Emiraten und freut sich, die bestehende Partnerschaft mit ADNOC und Abu Dhabi weiter auszubauen. Der Offshore-Konzessionszuschlag ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unserer Strategie 2025, da wir unsere Position in einem der weltweit führenden Öl- und Gasländer vergrößern. Wir sind davon überzeugt, dass unsere technologische Expertise zu Wertschöpfung und zu profitablem Wachstum aller involvierter Partner beitragen wird.“
Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich: „Dieses Abkommen zwischen OMV und ADNOC ist ein großer Erfolg für beide Unternehmen und ermöglicht es, die erfolgreichen Geschäftsbeziehungen weiter zu vertiefen. Davon profitiert auch die Republik Österreich als einer der Hauptaktionäre der OMV. Zudem leistet diese Vereinbarung einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung unserer bilateralen Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten.“
Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, ADNOC Group CEO: „Aufgrund der Expansion der globalen Wirtschaft steigt der Ölbedarf weiter an und wir arbeiten mit der OMV und unseren anderen Partnern daran, die gesamte Offshore-Wertschöpfungskette zu optimieren, betriebliche Effizienz und die Leistung zu verbessern um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen. OMVs Erfolgsbilanz durch den Einsatz modernster Technologien die Ausbeute reifer Feldern zu erhöhen und kosteneffizient Öl zu produzieren, wird ADNOC dabei unterstützen, für viele weitere Jahrzehnte ein verlässlicher Öllieferant zu bleiben.“
Johann Pleininger, Vorstandsmitglied Upstream und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OMV: „Die Zuteilung der Offshore-Konzessionen ist ein wichtiger Schritt für unser strategisches Ziel, unsere Reserven zu verdoppeln. Sie wird unsere Reservenbasis substantiell um rund 450 Millionen Barrel erhöhen – was unseren Anteil über die Zeit der Konzession darstellt. Unsere Position in Abu Dhabi fügt sich in unser Upstream Produktions-Portfolio und erhöht langfristig unsere Cashgenerierung.“
Das Satah Al Razboot (SARB) Feld befindet sich im Flachwasserbereich, 120 km entfernt von Abu Dhabi. Das erste Öl wird vor Ablauf des Jahres 2018 erwartet. Die Plateaurate der Ölproduktion wird auf über 20 kbbl/d (Netto für die OMV) geschätzt und soll Anfang des nächsten Jahrzehnts erreicht werden.
Das Umm Lulu Feld befindet sich Offshore, ungefähr 30 km entfernt von Abu Dhabi, im Flachwasserbereich. Die Vorabförderung begann im vierten Quartal 2016. Das erwartete Ölproduktions-Plateau wird in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts erreicht werden. Es wird eine Produktion von 20 kbbl/d (Netto für die OMV) erwartet.
Für die Laufzeit der Konzession wird der OMV Anteil an den Reserven der beiden Felder rund 450 Mio boe betragen mit einem zusätzlichen Potenzial von den Satellitenfeldern Bin Nasher und Al Bateel. Die Investitionen der OMV über die Vertragslaufzeit betragen voraussichtlich rund USD 2 Mrd, wovon in den ersten fünf Jahren jährlich ungefähr USD 150 Mio fällig werden.
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