04.06.2018
Zugemailt von / gefunden bei: CMS, Finance (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Immer mehr Private-Debt-Fonds werden auf dem Deutschen Private-Equity-Markt aktiv. Inzwischen sollen mehr als 50 Häuser ihr Geschäft in Deutschland suchen und im ersten Quartal des Jahres jeden zweiten Private-Equity-Deal finanziert haben. Doch trotz des immer größer werdenden Hypes haben die Finanzierungs-Konkurrenten der Banken im Private-Equity-Geschäft bislang nicht so viel Boden gut gemacht, wie vielfach vermutet. Das ist das Ergebnis des zweiten Private Equity Panels in diesem Jahr, für das CMS Deutschland und das Magazin FINANCE alle vier Monate mehr als 50 verschiedene Private-Equity-Häuser aus dem deutschen Mittelstand befragen. So griff bislang nur jede dritte befragte Beteiligungsgesellschaft auf das Standardprodukt der Debt-Fonds zurück, die Unitranche-Finanzierung. Hierbei werden finanzielle Mittel langfristig in einer Tranche zur Verfügung gestellt, durch die sowohl vorrangiges als auch nachrangiges Fremdkapital abgedeckt wird. Zudem haben bislang auch nur zwei der befragten Häuser die als innovativ geltenden, neueren „First-out/Second-out“-Strukturen genutzt, bei denen die Finanzierung aufgeteilt wird. Dabei übernimmt die Bank (First out) einen kleinen, vorrangigen Anteil. Der Debt-Fonds stellt den restlichen, nachrangigen aber renditeträchtigeren Anteil zur Verfügung. „Wir sehen in letzter Zeit häufiger Unitranche-Finanzierungen. Debt-Fonds sind im Markt voll angekommen. Es wird sich aber noch zeigen, ob sich ‚First-out/Second-out‘-Strukturen tatsächlich länger halten werden, denn letztlich sind sie das Ergebnis eines stark umkämpfen Finanzierungsmarkts“, so Dr. Tobias Schneider, Private-Equity-Partner bei CMS. Den Debt-Finanzierern geht es laut Schneider auch nicht besser, als den Private-Equity-Häusern auf dem mindestens ebenso stark umkämpften M&A-Markt.
Private-Equity-Manager einig: die Qualität stimmt
Auch wenn Private-Debt-Fonds den deutschen Markt entgegen des Hypes noch nicht voll erschlossen haben, zeigen sich die befragten Private-Equity-Manager mit der Qualität ihrer Arbeit zufrieden. Ein Drittel der Panelisten, die bereits mit den Wettbewerbern, die von privaten und institutionellen Anlegern Geld für die Bereitstellung von Fremdkapital sammeln, zusammengearbeitet haben, stellen ein gutes Zeugnis aus. Die Leistungen bei Anbahnung, Verhandlung und Durchführung der Finanzierungen seien besser, als im Vergleich zu den Banken. Die restlichen Befragten sehen keinerlei Qualitätsunterschiede zwischen den Geldhäusern und ihren Wettbewerbern. Beide werden als gleich gut beurteilt. „Die Banken werden sich damit abfinden müssen, dass Debt-Fonds ihnen das Geschäft vielleicht nicht komplett streitig machen werden, aber jedenfalls eine feste Größe im Debt-Markt bleiben werden“, erklärt Tobias Schneider.
Zum zweiten Mal hintereinander zeigt sich zudem eine mögliche Trendwende mit Blick auf den Finanzierungsmarkt, der nach Einschätzung der Befragten weniger stark auf die teils aggressiven Angebote der Debt-Fonds reagiert. Sowohl der Zugang zu Finanzierungen als auch die Qualität der Finanzierungskonditionen bleiben laut Panel auf einem sehr hohen Niveau, steigen aber nicht weiter an. „Dies muss noch nicht das Ende der Party ankündigen, aber eine gewisse Konsolidierung haben wir schon seit geraumer Zeit erwartet“, kommentiert Dr. Jacob Siebert, ebenfalls Private-Equity-Partner bei CMS.
Deutsches Private-Equity-Geschäft bleibt in positiver Grundstimmung
Das aktuelle Panel markiert ein einheitliches und sehr robustes Stimmungsbild unter den Befragten im deutschen Private-Equity-Bereich. Im Vergleich zu den bisherigen Private Equity Panels gibt es kaum Veränderungen. Nach wie vor sind Investitionsziele in den Branchen Software/IT, Healthcare und Dienstleistungen heiß begehrt. Dem gegenüber stehen die von den Befragten als deutlich weniger beliebt bewerteten Unternehmen aus der Automobil- und Bauindustrie sowie aus dem Bereich der Finanzdienstleistungen. Als unattraktiv und unverändert teuer werden von Seiten der Befragten auch die Kaufpreise für Neu-Investments mit 3,09 von möglichen 10 Punkten bewertet. Positive Geschäftsaussichten haben nach Einschätzung der befragten Private-Equity-Manager die Portfolio-Unternehmen mit 7,36 von möglichen 10 Punkten. Seit nunmehr fast zwei Jahren gab es bei beiden Werten kaum sichtbare Veränderungen. „Die gesamtwirtschaftliche Lage prägt das Bild und auch die favorisierten Branchen bleiben gleich, wobei wir auch im Bereich Automotive immer wieder interessante Transaktionen sehen“, meint Jacob Siebert.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Zumtobel, DO&CO, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Mayr-Melnhof, UBM, FACC, Amag, CA Immo, Uniqa, Frequentis, Austriacard Holdings AG, Semperit, Lenzing, Porr, RHI Magnesita, Telekom Austria, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, SW Umwelttechnik, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Verbund, Bayer.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)204491
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Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.
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Immer mehr Private-Debt-Fonds werden auf dem Deutschen Private-Equity-Markt aktiv. Inzwischen sollen mehr als 50 Häuser ihr Geschäft in Deutschland suchen und im ersten Quartal des Jahres jeden zweiten Private-Equity-Deal finanziert haben. Doch trotz des immer größer werdenden Hypes haben die Finanzierungs-Konkurrenten der Banken im Private-Equity-Geschäft bislang nicht so viel Boden gut gemacht, wie vielfach vermutet. Das ist das Ergebnis des zweiten Private Equity Panels in diesem Jahr, für das CMS Deutschland und das Magazin FINANCE alle vier Monate mehr als 50 verschiedene Private-Equity-Häuser aus dem deutschen Mittelstand befragen. So griff bislang nur jede dritte befragte Beteiligungsgesellschaft auf das Standardprodukt der Debt-Fonds zurück, die Unitranche-Finanzierung. Hierbei werden finanzielle Mittel langfristig in einer Tranche zur Verfügung gestellt, durch die sowohl vorrangiges als auch nachrangiges Fremdkapital abgedeckt wird. Zudem haben bislang auch nur zwei der befragten Häuser die als innovativ geltenden, neueren „First-out/Second-out“-Strukturen genutzt, bei denen die Finanzierung aufgeteilt wird. Dabei übernimmt die Bank (First out) einen kleinen, vorrangigen Anteil. Der Debt-Fonds stellt den restlichen, nachrangigen aber renditeträchtigeren Anteil zur Verfügung. „Wir sehen in letzter Zeit häufiger Unitranche-Finanzierungen. Debt-Fonds sind im Markt voll angekommen. Es wird sich aber noch zeigen, ob sich ‚First-out/Second-out‘-Strukturen tatsächlich länger halten werden, denn letztlich sind sie das Ergebnis eines stark umkämpfen Finanzierungsmarkts“, so Dr. Tobias Schneider, Private-Equity-Partner bei CMS. Den Debt-Finanzierern geht es laut Schneider auch nicht besser, als den Private-Equity-Häusern auf dem mindestens ebenso stark umkämpften M&A-Markt.
Private-Equity-Manager einig: die Qualität stimmt
Auch wenn Private-Debt-Fonds den deutschen Markt entgegen des Hypes noch nicht voll erschlossen haben, zeigen sich die befragten Private-Equity-Manager mit der Qualität ihrer Arbeit zufrieden. Ein Drittel der Panelisten, die bereits mit den Wettbewerbern, die von privaten und institutionellen Anlegern Geld für die Bereitstellung von Fremdkapital sammeln, zusammengearbeitet haben, stellen ein gutes Zeugnis aus. Die Leistungen bei Anbahnung, Verhandlung und Durchführung der Finanzierungen seien besser, als im Vergleich zu den Banken. Die restlichen Befragten sehen keinerlei Qualitätsunterschiede zwischen den Geldhäusern und ihren Wettbewerbern. Beide werden als gleich gut beurteilt. „Die Banken werden sich damit abfinden müssen, dass Debt-Fonds ihnen das Geschäft vielleicht nicht komplett streitig machen werden, aber jedenfalls eine feste Größe im Debt-Markt bleiben werden“, erklärt Tobias Schneider.
Zum zweiten Mal hintereinander zeigt sich zudem eine mögliche Trendwende mit Blick auf den Finanzierungsmarkt, der nach Einschätzung der Befragten weniger stark auf die teils aggressiven Angebote der Debt-Fonds reagiert. Sowohl der Zugang zu Finanzierungen als auch die Qualität der Finanzierungskonditionen bleiben laut Panel auf einem sehr hohen Niveau, steigen aber nicht weiter an. „Dies muss noch nicht das Ende der Party ankündigen, aber eine gewisse Konsolidierung haben wir schon seit geraumer Zeit erwartet“, kommentiert Dr. Jacob Siebert, ebenfalls Private-Equity-Partner bei CMS.
Deutsches Private-Equity-Geschäft bleibt in positiver Grundstimmung
Das aktuelle Panel markiert ein einheitliches und sehr robustes Stimmungsbild unter den Befragten im deutschen Private-Equity-Bereich. Im Vergleich zu den bisherigen Private Equity Panels gibt es kaum Veränderungen. Nach wie vor sind Investitionsziele in den Branchen Software/IT, Healthcare und Dienstleistungen heiß begehrt. Dem gegenüber stehen die von den Befragten als deutlich weniger beliebt bewerteten Unternehmen aus der Automobil- und Bauindustrie sowie aus dem Bereich der Finanzdienstleistungen. Als unattraktiv und unverändert teuer werden von Seiten der Befragten auch die Kaufpreise für Neu-Investments mit 3,09 von möglichen 10 Punkten bewertet. Positive Geschäftsaussichten haben nach Einschätzung der befragten Private-Equity-Manager die Portfolio-Unternehmen mit 7,36 von möglichen 10 Punkten. Seit nunmehr fast zwei Jahren gab es bei beiden Werten kaum sichtbare Veränderungen. „Die gesamtwirtschaftliche Lage prägt das Bild und auch die favorisierten Branchen bleiben gleich, wobei wir auch im Bereich Automotive immer wieder interessante Transaktionen sehen“, meint Jacob Siebert.
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