08.07.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Das bestimmende Thema an den globalen Aktienmärkten bleiben die Auswirkungen der Trump-Zölle sowie die chinesischen Gegenmaßnahmen. Mit 6. Juli sind diese US-Zölle auf chinesische Importe in der Höhe von USD 34 Mrd. gültig. Trump droht weiter damit die Zölle auf das gesamte Importvolumen (USD 500 Mrd. p.a.) aus China zu erweitern. China hat mittlerweile damit begonnen auch Importe aus den USA zu besteuern. Ein erstes US-Schiff beladen mit Soyabohnen schaffte es nicht mehr rechtzeitig in den Hafen von Dalian.
Von den US-Zöllen sind 818 Gütertypen chinesischer Hersteller betroffen. Dazu gehören Industriemaschinen (u.a. Elektomotoren), Medizintechnik, und Autoteile. Wichtige Komponenten für die größten US-Techonoligiefirmen wie Apple (Kaufen) bleiben von den Zöllen derzeit ausgenommen. China hingegen hat Zölle auf 545 Gütertypen verhängt.Betroffen sind u.a. SUVs, Fleisch, Soyabohnen und Meeresfrüchte. Das Gesamtvolumen des Warenwerts beträgt ebenfalls USD 34 Mrd. Bereits im April wurden die ersten gegenseitigen Zölle (in der Höhe von 10-25%) mit einem Volumen von USD 3 Mrd. verhängt. Die USA verhängte Zölle auf Aluminium und Stahl, China auf Agrargüter. Eine Deeskalation des Handelsstreits ist im Moment nicht zu erkennen. Derzeit ist das betroffene Handelsvolumen unserer Einschäzung nach noch nicht hoch genug um die US oder chinesische Wirtschaft insgesamt negativ zu beeinflussen.
Die Wirtschaftsdaten aus den USA geben weiterhin stark unterstützende Signale für den Aktienmarkt. Der ISM Einkaufsmanagerindex der Industrie stieg auf 60,2 Punkte (Mai: 58,7). Auch der Dienstleistungsindex ist mit 59,1 etwas besser ausgefallen als erwartet (Mai: 58,6).
Ausblick. Wir erwarten, dass in der kommenden Woche die globalen Leitindizes wieder Zugewinne erzielen werden. Aufgrund der besseren Gewinnaussichten sollten diese für die US-Indizes stärker ausfallen als für die europäischen. Der größte Risikofaktor bleiben mögliche erweiterte Zölle von Trump und die chinesischen Gegenmaßnahmen.
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Aktien auf dem Radar:Verbund, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Addiko Bank, Agrana, Flughafen Wien, AT&S, DO&CO, Erste Group, Gurktaler AG VZ, Lenzing, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Strabag, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, ATX, Volkswagen Vz..
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)206747
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Vienna International Airport
Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Das bestimmende Thema an den globalen Aktienmärkten bleiben die Auswirkungen der Trump-Zölle sowie die chinesischen Gegenmaßnahmen. Mit 6. Juli sind diese US-Zölle auf chinesische Importe in der Höhe von USD 34 Mrd. gültig. Trump droht weiter damit die Zölle auf das gesamte Importvolumen (USD 500 Mrd. p.a.) aus China zu erweitern. China hat mittlerweile damit begonnen auch Importe aus den USA zu besteuern. Ein erstes US-Schiff beladen mit Soyabohnen schaffte es nicht mehr rechtzeitig in den Hafen von Dalian.
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Die Wirtschaftsdaten aus den USA geben weiterhin stark unterstützende Signale für den Aktienmarkt. Der ISM Einkaufsmanagerindex der Industrie stieg auf 60,2 Punkte (Mai: 58,7). Auch der Dienstleistungsindex ist mit 59,1 etwas besser ausgefallen als erwartet (Mai: 58,6).
Ausblick. Wir erwarten, dass in der kommenden Woche die globalen Leitindizes wieder Zugewinne erzielen werden. Aufgrund der besseren Gewinnaussichten sollten diese für die US-Indizes stärker ausfallen als für die europäischen. Der größte Risikofaktor bleiben mögliche erweiterte Zölle von Trump und die chinesischen Gegenmaßnahmen.
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