19.01.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Die voestalpine warnte gestern, dass sie mit einem EBITDA von EUR 1,1 Mrd. und einem EBIT von rund EUR 525 Mio. für die ersten drei Quartale 2018/19 unter den Markterwartungen liegt. Ausschlaggebend dafür sind höhere Kosten aus dem Hochlaufen der Anlage in Cartersville, USA und Rückstellungen für Kartellermittlungen in Deutschland. Das niedrigere 9- Monats-Ergebnis zusammen mit einer erwarteten Konjunktureintrübung im 4. Quartal veranlasste das Management auch, die Finanzziele für das Gesamtjahr erneut zu kürzen. Das EBITDA 2018/19 soll nunmehr bei EUR 1,55 Mrd. und das EBIT 2018/19 bei rund EUR 750 Mio zu liegen kommen. Die EBIT-Prognose wurde somit in Summe von ursprünglich EUR 1,2 Mrd. auf nunmehr EUR 750 Mio. zusammengestrichen. Das Unternehmen veröffentlicht sein 9-Monats-Ergebnis am 7. Februar 2019.
Ausblick. Die erneute Gewinnwarnung kam überraschend. Die Auswirkungen der weltweiten Verlangsamung des Wirtschafswachstums scheinen sich rascher und deutlicher in den Ergebnissen der voestalpine niederzuschlagen als erwartet, zusätzlich belasten die höheren Anlaufkosten in Cartersville und die Rückstellungen zum Kartellverfahren in Deutschland. Wir werden unsere zuletzt bereits gekürzten Schätzungen an den reduzierten Ausblick anpassen müssen und sehen derzeit auch vor dem Hintergrund der allgemein negativen Börsenstimmung im Stahlsektor keine kurstreibenden Faktoren.
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Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Die voestalpine warnte gestern, dass sie mit einem EBITDA von EUR 1,1 Mrd. und einem EBIT von rund EUR 525 Mio. für die ersten drei Quartale 2018/19 unter den Markterwartungen liegt. Ausschlaggebend dafür sind höhere Kosten aus dem Hochlaufen der Anlage in Cartersville, USA und Rückstellungen für Kartellermittlungen in Deutschland. Das niedrigere 9- Monats-Ergebnis zusammen mit einer erwarteten Konjunktureintrübung im 4. Quartal veranlasste das Management auch, die Finanzziele für das Gesamtjahr erneut zu kürzen. Das EBITDA 2018/19 soll nunmehr bei EUR 1,55 Mrd. und das EBIT 2018/19 bei rund EUR 750 Mio zu liegen kommen. Die EBIT-Prognose wurde somit in Summe von ursprünglich EUR 1,2 Mrd. auf nunmehr EUR 750 Mio. zusammengestrichen. Das Unternehmen veröffentlicht sein 9-Monats-Ergebnis am 7. Februar 2019.
Ausblick. Die erneute Gewinnwarnung kam überraschend. Die Auswirkungen der weltweiten Verlangsamung des Wirtschafswachstums scheinen sich rascher und deutlicher in den Ergebnissen der voestalpine niederzuschlagen als erwartet, zusätzlich belasten die höheren Anlaufkosten in Cartersville und die Rückstellungen zum Kartellverfahren in Deutschland. Wir werden unsere zuletzt bereits gekürzten Schätzungen an den reduzierten Ausblick anpassen müssen und sehen derzeit auch vor dem Hintergrund der allgemein negativen Börsenstimmung im Stahlsektor keine kurstreibenden Faktoren.
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voestalpine Headquarter Linz, Credit: voestalpine
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