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Buddy-Blog: Zinsen ohne Niveau (Bettina Schragl)

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#gabb aktuell



05.08.2012, 1817 Zeichen



(Autorin: Bettina Schragl)
Die Herren Monti und Hollande, die sich bekanntlich einen unbegrenzten Euro-Rettungsschirm wünschen, haben von EZB-Chef Draghi teilweise Unterstützung erhalten - zumindest befand Draghi, dass die Zinsen, die manche Länder zahlen müssen, „unakzeptabel“ seien. Was Unterstützungen anbelangt, spielte Draghi allerdings den Ball an die Regierungen zurück. Sprich: Ohne sparen und Erfüllung von Auflagen geht nichts. Die Frage, wie hoch ein angemessenes Renditeniveau für Länder wie Spanien oder Italien sein könnte, liess aber auch Draghi offen.Die unterschiedlichen Meinungen, inwiefern die aktuellen Zinsniveaus gerechtfertigt sind, die Finanzmärkte daneben liegen und folglich Eingriffe rechtfertigen, sind überhaupt symptomatisch für die Krise und die Bewältigungsversuche der Politik der vergangenen Jahre. Was die Zinsen der Problemstaaten anbelangt, so genügt allerdings ein Blick auf die Renditeentwicklung zehnjähriger Staatsanleihen vor und ab Beginn der Eurozone und nach Lehman, um zu erkennen, dass Griechenland, Portugal, Spanien, Italien vor 1999 renditemässig ebenfalls in lichten Höhen waren und wohl das Zinsniveau ab Start der Eurozone wirtschaftlich nicht gerechtfertigt war. Was die Höhe der aktuellen Renditeaufschläge etwa zu Deutschland anbelangt, kann man natürlich anderer Meinung sein.
Dennoch, wenn Pensionskassen, Versicherungen etc. den Renditeaufschlag als zu hoch ansehen (und den Bemühungen des jeweiligen Landes vertrauen), würden sie kaufen und sich die Zinslast für die Staaten damit verringern. Das ist das Grundproblem - und daran werden Geschichten über böse, attackierende Hedgefonds aus Übersee und Ideen für Finanztransaktions- und Reichensteuern zur Budgetsanierung nichts ändern.

(aus dem Börse Express vom 30.7., mehr Kommentare von Bettina HIER)



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