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Gorges‘ Corner unmittelbar vor WWE Survivor Series 2012

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#gabb aktuell



14.11.2012, 5573 Zeichen

WWE gab zwischenzeitlich weitere Matches für die WWE Survivor Series 2012 bekannt.

Die aktuelle PPV-Card sieht vor, dass sich CM Punk, John Cena sowie Ryback in einem Triple Threat Match um den WWE Title duellieren. Dies ist zumindest auf dem Papier ein interessantes Match, wenngleich das Titelgeschehen bis zum WWE Royal Rumble 2013 langweilig bleiben wird. Es wird aber zu beobachten sein, ob Ryback in den kommenden Wochen und Monaten sein starkes Fan-Standing von der Zeit vor WWE Hell In A Cell 2012 halten kann. Bei diesem PPV hatte es WWE bekanntlich verpasst, die enorme Popularität von Ryback mit einem Titelwechsel zu krönen.

The Big Show verteidigt den World Heavyweight Title in einem Rückmatch von WWE Hell In A Cell 2012 gegen Sheamus. Auch wenn das Match beim Oktober-PPV überraschend gut war, so hoffe ich trotzdem, dass diese Fehde nach der WWE Survivor Series 2012 beendet sein wird. Wie nun zu vernehmen ist, soll das Geschehen um den World Heavyweight Title in 2013 vor allem durch Sheamus, Randy Orton und Dolph Ziggler dominiert werden. Zudem kann man sich auch gut Wade Barrett im Titelgeschehen vorstellen.

Team Foley wurde bei der jüngsten RAW-Ausgabe durch The Miz komplettiert. Dies war bereits abzusehen gewesen, als sich Miz in der Vorwoche von CM Punk und Paul Heyman abwendete. The Miz auf der Seite der „Guten“ ist dabei sicherlich auch eine Erfahrung wert. Team Foley  (The Miz, Kofi Kingston, Kane, Daniel Bryan & Randy Orton) treffen nun auf Team Ziggler  (Dolph Ziggler, Cody Rhodes, Damien Sandow, Alberto Del Rio & Wade Barrett). Dies wird sicherlich ein „nettes“ Survivor Series Elimination Match werden, welches an die Geschichte dieser traditionsreichen WWE-Großveranstaltung erinnert. Allerdings denke ich schon, dass man dieses Match relativ schnell vergessen wird. Es passt einfach nicht so gut in die heutige Zeit.

Antonio Cesaro muss den WWE United States Title gegen R-Truth verteidigen. Cesaro ist ein großes Talent und ich hoffe, dass er eine längere Titelregentschaft erhält. Hatte er zunächst einige Probleme, von den Zuschauern  (in der Halle und am TV) wahrgenommen zu werden, so hat er sich in dieser Hinsicht in den vergangenen Wochen verbessert. Mit R-Truth begegnet er einem Gegner, für den man offenbar keine richtige Verwendung (mehr) hat. R-Truth wäre sicherlich in einem neuen festen Tag Team, vielleicht ein Comedy-Tag-Team mit Santino Marella oder Zack Ryder, am besten aufgehoben. Den Titel sollte er am Sonntag nicht gewinnen.

Eve Torres muss den WWE Divas Title gegen Kaitlyn aufs Spiel setzen. Kaitlyn hatte sich in einem kurzen Match bei WWE RAW gegen Layla behaupten können, um sich die Titelchance zu verdienen. Es ist übrigens immer wieder merkwürdig zu beobachten, in welche Zeitnöte WWE bei WWE RAW trotz 3 Stunden Sendezeit gerät. 1-Minuten-Matches mit Ausnahme von Squash-Matches  (ala Ryback, Brodus Clay) sollten daher doch eigentlich der Vergangenheit angehören. Da man in der jüngeren Vergangenheit häufiger Layla vs. Eve Torres zu sehen bekam. war es klar, dass man nun eine neue Paarung wählen würde. Leider scheint die Divas-Division bei WWE aktuell auch nur aus 3 Divas zu bestehen. Diesbezüglich besteht also ein enormer Verbesserungsbedarf.

Jerry Lawler kehrte bei der aktuellen Ausgabe von WWE RAW nur einige Wochen nach seiner Herzattacke wieder als Kommentator zu WWE RAW zurück. Lawler vermittelte eine gute körperlich Verfassung und stand dann gleich im Fokus, als sich CM Punk und Paul Heyman über die Herzattacke amüsierten. Ich kann verstehen, dass einige Fans dies als „schwach“ oder „niveaulos“ kritisieren. Ich habe mit diesem „angle“ aber überhaupt kein Problem. Schließlich war vollkommen offensichtlich, dass die Herzattacke von Lawler real und die „Herzattacke“ von Heyman nur gespielt war. Im Wrestling-Business geht die Show eben weiter und für Punk war es eine gute Gelegenheit, Heel-Heat zu bekommen. Man darf auch nicht vergessen, dass alle Beteiligten einschl. Lawler mit dem „angle“ einverstanden waren. Und denenigen, die das Segment kritisieren, mag man nur zurufen, dass solche möglicherweise grenzwertigen „angles“ in der „Attitude Era“ gang und gäbe waren.

WWE denkt offenbar wieder darüber nach, einen PPV in einem europäischem Stadion zu veranstalten. Im Gespräch sind dabei offenbar das Wembley Stadion in London (England), das Millennium Stadion in Cardiff (Wales) sowie „Old Trafford“ in Manchester (England). Dabei soll es der WWE SummerSlam sein, derin Europa stattfindet. 1992 fand der WWE SummerSlam im Wembley Stadion in London statt. Meiner Meinung nach wäre es vielleicht effektiver, einen B-PPV in Europa zu veranstalten. Einige Fans würden sich vielleicht von einer PPV-Bestellung abbringen lassen, wenn sie zuvor  (aufgrund der Zeitunterschiede) die Ergebnisse kennen. Ob man dadurch dann mit dem WWE SummerSlam den jeweils zweit- oder dritterfolgreichsten PPV des Jahres  (hinter WWE WrestleMania und vielleicht noch dem WWE Royal Rumble) „opfern“ muss, wage ich zu bezweifeln. Man könnte auch gut und gerne den April-PPV (WWE Extreme Rules?) in Europa abhalten, da man sich im Rahmen der WrestleMania-Revenge-Tour ohnehin in Europa aufhielte. Dies wäre selbst dann eine Überlegung wert, wenn es anstatt eines 80.000 Zuschauer fassenden Stadions nur 40.000 Zuschauer sein würden. Sei es wie es sei, ein PPV in Europa wäre natürlich ein aufregendes Ereignis.

(Wortspende mit freundlicher Genehmigung von Stefan Gorges; ein grosser Wrestlingfan, wie auch der Blogbetreiber einer ist - https://www.facebook.com/stefan.gorges1. Mehr von Stefan Gorges HIER.


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