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03.02.2013, 3198 Zeichen

Von: Alois Wögerbauer, Fondsmanager und KAG-Chef 3Banken Generali KAG.

Ist der EURO zu stark?

Bemerkenswert ist die Aussage des scheidenden EURO-Gruppen-Vorsitzenden Jean-Claude Junker vor wenigen Wochen: „Der EURO ist gefährlich hoch“. Bemerkenswert deshalb, weil erstmals ein prominenter europäischer Politiker aus dem „Der EURO muss stark sein“-Trott ausbricht – zu Recht. Kurzfristige Prognosen sind im Währungsbereich schwierig bis unmöglich. Mag sein, dass global zu viele gegen den EURO spekuliert haben und jetzt zurückrudern müssen. Dies kann durch- aus noch einige Wochen oder Monate andauern und die relative Stärke zu Dollar und YEN prolongieren. Mittelfristig ist jedoch zu erwarten, dass Europa im Vergleich zu den restlichen Wirtschaftsblöcken nicht nur 2013, sondern auch noch in den kommenden Jahren bezüglich Wirtschaftswachstum hinterherhinken wird. Ist es wirklich wahrscheinlich, dass jene Region mit dem schwächsten Wachstum die stärkste Währung hat? Wir meinen es ist nicht wahrscheinlich und es wäre auch nicht richtig.

Rasanter Stimmungsumschwung – einmal mehr...

Selbst für langjährig erfahrene Börsianer ist es immer wieder faszinierend zu beobachten, wie rasch sich Stimmungen ändern können. Noch Anfang September 2012 war vom drohenden EURO-Zerfall die Rede. Es gab hektische Treffen der europäischen Politik, um Ret- tungsschirme zu entwickeln. Es war in Schwebe, ob der Deutsche Verfassungsgerichtshof die Konstruktion des Rettungsschirms billigt. Es gab keine Nachrichtensen- dung ohne den täglichen Griechenlandbericht. Derzeit – bescheidene fünf Monate später – lautet die uns am häufigsten gestellte Frage: „Braucht man Gold überhaupt noch, wo doch die Lage jetzt so solide ist?“ Wir können in diesem Zusammenhang nur unsere Aussagen wiederholen. Keine Extremmeinungen.

Wir haben im September im Fondsjournal ausführlich erklärt, dass wir mit 75 % Wahrscheinlichkeit an die letztendlich eingetretene „Zeitgewinnstrategie“ glauben. Es war vor fünf Monaten nicht alles schlecht und es ist heute nicht alles gut. Gold ist derzeit wohl im Seitwärtstrend gefangen und wir haben in unseren Man- daten die Gewichtungen vorerst zurückgefahren. Zur Gänze verkaufen? Nein! Sie würden auch Ihre Feuer versicherung nicht stornieren, nur weil es zuletzt nie gebrannt hat.

„Mut zur Meinung“ und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen

„Reduzieren Sie Ihre Anleihenquote, erhöhen Sie Ihre Aktienquote und bleiben Sie den Sachwerten treu“. Dies war das Motto unseres Jahresausblicks 2013. Jedes Wort davon hat auch am 1. Februar Gültigkeit. Wir ha- ben zudem eine symbolische Startaufstellung definiert, um unsere Meinung zu transportieren. Geldanlage ist klarerweise individuell – je nach Risikotragfähigkeit. Mit dieser Aufstellung wollen wir Sie durch das Jahr beglei- ten. Sollten Änderungen nötig sein, werden wir dies an dieser Stelle kommunizieren. Mut zur Meinung ist Basis jeder Geldanlage. Jeder Börsianer weiß aber auch, dass 100 %-Trefferquoten völlig illusorisch und nicht möglich sind. Wir wollen zudem, dass Sie nachvollziehen können was wir tun und warum wir es tun. In dieser Ausgabe des Fondsjournals beschreiben daher Fondsmanager ihre aktuellsten Transaktionen.




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Ruhige Hand, auch bei Nestle, Coca-Cola oder Unilever (Alois Wögerbauer)

Was ich zuletzt für den Österreich-Fonds zugekauft habe (Alois Wögerbauer)

Geldanlage: Oft unzulässige Vermischung von Strategie und Taktik (Alois Wögerbauer)

Der Goldcrash macht nachdenklich, die Puzzle-Teile passen nicht vollständig zusammen (Alois Wögerbauer)

Zypern und die Aktienmärkte: Die Bestätigung (Alois Wögerbauer)

Gesprächsstoff Gold, Gesprächsstoff Silber; KW6 (Rudolf Brenner)

In Österreich arbeiten so viele Menschen wie noch nie so wenig wie noch nie



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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

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