07.02.2013,
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Von:
Klaus Stabel, ICF. - Morgen-News der österreichischen Finanzmedien
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Autos
Das "Übergangsjahr" 2012 war für den Autohersteller
Daimler eine ziemliche Enttäuschung. Beim Absatz, beim Gewinn, bei der Profitabilität - überall verloren die Stuttgarter Boden auf die Konkurrenz von BMW und Audi . Vor allem, weil es in China mächtig knirschte. Den Gewinn vor Zinsen und Steuern sehen die Analysten mit gut 8,3 Milliarden Euro nur rund 5 Prozent unter dem Vorjahr. Dies liegt aber vor allem daran, dass Daimler im Dezember 7,5 Prozent seiner Anteile am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS versilberte. Die 1,66 Milliarden Euro Erlös lagen klar über dem Buchwert. Damit wäre zumindest das im Herbst auf 8 Milliarden Euro korrigierte Ziel geschafft. Ursprünglich wollte Daimler aber den Vorjahreswert von 8,75 Milliarden erreichen. Für den Umsatz rechnen die Experten indes im Schnitt mit 113,6 Milliarden Euro und damit fast 7 Prozent mehr als 2011.
Chemie
Die
Preise für Düngemittel ziehen wieder an. Das russisch-weißrussische Kali-Unternehmen
BPC habe mit Indien die Lieferung von einer Million Tonnen Kalidüngemittel vereinbart, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Preis liege bei 427 Dollar je Tonne. Das ist mehr als bei dem Großauftrag von China am Silvestertag 2012 an die nordamerikanische Exportgesellschaft Canpotex mit 400 Dollar je Tonne.
Industrie
Die Solarkrise hat den Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern
Wacker Chemie im vergangenen Jahr aus Sicht von Analysten stark belastet. Der anhaltende Preisdruck, hohe Lagerbestände, die schwierige finanzielle Situation vieler Marktteilnehmer und Anti-Dumping- Klagen gegen chinesische Solarhersteller prägten den Markt für Reinstsilizium. Der Preis für dieses Produkt ist über das vergangene Jahr stark gesunken. Die von Bloomberg bis Freitag befragte Analysten erwarteten im Gesamtjahr 2012 beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang auf 0,75 (2011: 1,10) Milliarden Euro. Der Umsatz dürfte den Vorjahreswert mit 4,6 Milliarden Euro hingegen wegen höherer Absatzmengen nur um knapp sechs Prozent verfehlen.
Medien
Das Fernsehgeschäft boomt bei Medienmogul Rupert Murdoch. Nach den Konkurrenzunternehmen Walt Disney und Time Warner verkündete auch seine
News Corp gestiegene Einnahmen durch Werbung und Gebühren. Zudem warf im zweiten Geschäftsquartal von Oktober bis November der vor der Abspaltung stehende Verlagszweig mehr Geld ab. Flaggschiff ist hier das "Wall Street Journal". Schlechter stand dagegen das Filmgeschäft mit dem Studio 20th Century Fox da.
Versorger
Der Zeitverzug bei der Übernahme des Regionalversorgers
Eon Thüringer Energie AG kommt die Kommunen teuer. Seit 16. Januar werden täglich 82.000 Euro an Zinsen auf den Kaufpreis fällig, bestätigte ein Vertreter des Kommunalen Energiezweckverbandes (KET) am Mittwoch. Der Vertrag mit Eon zur Übernahme von Aktien war bereits am 28. Dezember geschlossen worden. Es fehlte aber noch die Zustimmung der Kommunen, die am Dienstag erfolgte. Mitte Februar muss zudem noch die Kommunale Beteiligungsgesellschaft (KEBT) der Übertragung von Aktien zustimmen. Außerdem wird die Genehmigung des Großprojekts durch das Landesverwaltungsamt erwartet.
Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.
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