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31.07.2013, 5209 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF. - Morgen-News der österreichischen Finanzmedien HIER, Fotos des Tages HIER. In DER FOLGENDEN TABELLE sind die Dividendenzahlungen der DAX Unternehmen für die Geschäftsjahre 2011, 2012 und die von den Analysten erwartenden Dividenden für das laufende Geschäftsjahr 2013 zusammengestellt. Auch der Blogbetreiber hat einen Newsletter gestartet: Anmeldung unter christian-drastil.com/newsletter/register . Und den Smeil 2013-Award für die besten Finanzblogger gibt es HIER.

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Angesichts der anhaltenden Absatzkrise in Westeuropa ist bei Europas größtem Autokonzern Volkswagen der Gewinn im ersten Halbjahr 2013 spürbar eingeknickt. Unter dem Strich schrumpfte er um fast 46 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro, wie die Volkswagen AG am Dienstagabend in Wolfsburg mitteilte. VW sprach von einem 'schwierigen Marktumfeld'. Allerdings hatten im Vorjahr kräftige Bewertungsgewinne aus der Übernahme des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche den Gewinn in die Höhe getrieben. Auch ohne diesen Effekt schrumpfte der Ertrag indes deutlich: VW beziffert das operative Ergebnis für den Zeitraum Januar bis Juni mit 5,8 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahr immerhin noch ein Rückgang um fast zwölf Prozent. Der Umsatz kletterte derweil um 3,5 Prozent auf 98,7 Milliarden Euro.

Bau

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat nach Ansicht von Experten im zweiten Quartal dank besser laufender Geschäfte in Nordamerika etwas mehr verdient als noch ein Jahr zuvor. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen für das zweite Quartal im Durchschnitt mit einem Umsatz von gut 3,8 Milliarden Euro. Damit würde HeidelbergCement nur ein Prozent mehr umsetzen als ein Jahr zuvor. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sehen sie bei 721 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte HeidelbergCement 698 Millionen Euro ausgewiesen.

Chemie

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer kämpft nach Ansicht von Experten auch im zweiten Quartal mit Schwächen im Kunststoffgeschäft. Ein starkes Gesundheitsgeschäft und ein robustes Geschäft mit Agrochemikalien dürften bei Bayer aber für einen Ausgleich sorgen. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Donnerstag befragten Analysten rechnen im Schnitt für das zweite Quartal mit einem Umsatzanstieg um zwei Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Beim Gewinn erwarten die Analysten mit 0,9 Milliarden Euro einen rein optisch kräftigen Sprung um 80 Prozent. Hohe Rückstellungen für Rechtsfälle im Zusammenhang mit der Verhütungspille Yasmin/Yaz und Umbaukosten hatten den Konzern 2012 mit deutlich mehr als einer Milliarde Euro belastet.

Die internationale Kalibranche wurde von dem angekündigten Austritt des russischen Bergbauunternehmens Uralkali aus dem Exportverbund BPC erschüttert. Belarus Potash Company (BPC) kontrolliert gemeinsam mit dem weltweit größten marktbeherrschenden Exportbündnis Canpotex (Canadian Potash Exporters) 70 Prozent des weltweiten Kali-Handels. Händlern zufolge sorgten beide bislang für identische Preise in wichtigen Märkten wie beispielsweise in China. Durch den Ausstieg von Uralkali aus dem BPC-Verbund nun könnten die Kali-Preise weltweit um ein Viertel einbrechen, teilte der russische Kaliminen-Betreiber mit. 

Industrie

Der Siemens Aufsichtsrat will heute den Führungswechsel bei dem Elektrokonzern besiegeln. Am vergangenen Wochenende hatte sich das Kontrollgremium nach Marathon-Beratungen mehrheitlich auf die Ablösung von Siemens-Chef Peter Löscher verständigt.

Der Flugzeugbauer Airbus hat seinen Mutterkonzern EADS im zweiten Quartal voraussichtlich im Steigflug gehalten. Die sechs von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen für die Zeit von April bis Juni im Schnitt mit einem Umsatz von 13,7 Milliarden Euro, gut ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn (EBIT) dürfte sogar um 13 Prozent auf 834 Millionen Euro, der Konzernüberschuss immerhin um sieben Prozent gewachsen sein.

Konsum

Nach einem schwachen Jahresauftakt brummt beim Edelschneider Hugo Boss wieder das Geschäft. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Experten erwarten nun ein Umsatzplus von elf Prozent auf 538 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte sich den Berechnungen zufolge um gut ein Viertel auf 98 Millionen Euro verbessert haben. Als besonders profitabel erweist sich für Hugo Boss der Ausbau des eigenen Einzelhandels. 

Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.





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    Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat nach Ansicht von Experten im zweiten Quartal dank besser laufender Geschäfte in Nordamerika etwas mehr verdient als noch ein Jahr zuvor. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen für das zweite Quartal im Durchschnitt mit einem Umsatz von gut 3,8 Milliarden Euro. Damit würde HeidelbergCement nur ein Prozent mehr umsetzen als ein Jahr zuvor. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sehen sie bei 721 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte HeidelbergCement 698 Millionen Euro ausgewiesen.

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    Die internationale Kalibranche wurde von dem angekündigten Austritt des russischen Bergbauunternehmens Uralkali aus dem Exportverbund BPC erschüttert. Belarus Potash Company (BPC) kontrolliert gemeinsam mit dem weltweit größten marktbeherrschenden Exportbündnis Canpotex (Canadian Potash Exporters) 70 Prozent des weltweiten Kali-Handels. Händlern zufolge sorgten beide bislang für identische Preise in wichtigen Märkten wie beispielsweise in China. Durch den Ausstieg von Uralkali aus dem BPC-Verbund nun könnten die Kali-Preise weltweit um ein Viertel einbrechen, teilte der russische Kaliminen-Betreiber mit. 

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    Der Flugzeugbauer Airbus hat seinen Mutterkonzern EADS im zweiten Quartal voraussichtlich im Steigflug gehalten. Die sechs von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen für die Zeit von April bis Juni im Schnitt mit einem Umsatz von 13,7 Milliarden Euro, gut ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn (EBIT) dürfte sogar um 13 Prozent auf 834 Millionen Euro, der Konzernüberschuss immerhin um sieben Prozent gewachsen sein.

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