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Börse Express neu - ein Blick zurück von den "Alten"

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24.10.2013, 5167 Zeichen



Mehr als 4000 Tage oder elfeinhalb Jahre ist es her, dass die 1. Ausgabe des Börse Express-PDF erschienen ist. Damals waren wir „wirtschaftsblatt online“ und daher stand auch „WirtschaftsBlatt-Börse Express“ im Kopf der Ausgabe. Als Cover hatten wir „Gruppe um KTM-Chef stockt bei AHT weiter auf“. Ich kann mich noch erinnern, die Aktie war dann nicht mehr lange an der Börse. Sechs Seiten umfasste das PDF in seiner Ur-Form, das Real-Money-Depot bei Brokerjet war schon in Nr. 1 dabei. Es startete damals mit 10.000 Euro. Heute liegen wir bei 74.500 Euro, ein Plus von 645 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat der ATXPrime nicht einmal verdoppelt. Der österreichische Aktienmarkt ist für aktive Investoren sehr attraktiv und wird es auch bleiben. Und ich hätte vor elf Jahren nie gedacht, dass man heute sogar via Wikifolio ( http://www.wikifolio.com/de/DRASTIL1 ) selbst eine ISIN bekommen kann ...

Anbei ein kleiner Rückblick von meinem Co. Josef Chladek und mir. Damals setzten wir den BE in die Welt, heute sind wir als Consultants dabei. Die Ära, in der wir letztverantwortlich waren, machte mächtig Spass. Und welcher Online-Unternehmer kann schon von sich sagen, dass er ohne Ausnahme (unsere Zuständigkeitsära dauerte von 2002 bis 2011) in jedem Geschäftsjahr Gewinne machte? Hier unsere Erinnerungen an den Start des PDF.

"Wir konnten es damals, im März 2002, ja selbst kaum glauben. Kurz nachdem wir mit einer „wilden PDF- Idee“ zum damaligen CEO Wolfgang Zekert gerannt waren, war die Sache auch schon vom Aufsichtsrat beschlossen. Zwischen Idee und „Nr. 1“ des Börse Express lag gerade einmal ein Monat. Nun, redaktionell war es keine Hexerei: Wie im Sport tun sich auch an der Börse täglich „automatisch“ neue Stories auf, und ob man in ein zeitungsähnliches Layout schreibt oder in ein Content-Management-System für die Website, ist nicht wirklich ein grosser Unterschied. Es kommt ja vielmehr darauf an, was man schreibt (krank hätte in den ersten beiden Monaten trotzdem keiner werden dürfen).

Auch das Layout im Stile des WirtschaftsBlatt war bald gefunden, statt sechs gab es drei Spalten. Technisch gesehen war der knappe Countdown bis zum Launch jedoch ein mittlerer Hammer: Verträge mit Kreditkartenfirmen mussten eiligst abgeschlossen werden, dazu musste natürlich die Frage, wie man ein „PDF inklusive Werbung und Verlinkung“ auf sinnvolle Grösse bringen kann, gelöst werden: Kann der Versand von tausenden - jeweils fast ein Megabyte grossen - Mails überhaupt klappen? Und logischerweise war der erste Tag dann voller Pannen: Das versandfertige PDF wollte und wollte nicht klein genug werden, statt um 12:30 hatten manche Leser den Börse Express erst um 18:00 in der Mailbox. Doch die Leser brachten Geduld auf (vielleicht auch, weil der Börse Express in den ersten Tagen gratis war), und nach und nach füllte sich unser „Orderbuch“ mit Abo-Bestellungen. Auch die technischen Anfangsprobleme konnten schneller als befürchtet beseitigt werden.

Der Börse Express ist in Folge rasch gewachsen. Manchmal ist uns das Wachstum (vor allem nach starken Phasen des Depots) sogar zu rasant gegangen. Wir produzierten letztendlich kein „Depot mit an-gehängtem Medium“ sondern ein „Medium mit angehängtem Depot“. Am Anfang dachten wir weiters, es sei nervend, täglich über die gleichen Unternehmen zu schreiben bzw. als Leser zu lesen. Doch im Grunde wurde eine „Open End Soap Opera“ daraus."

Wie der BE im neuen Look/Feel aussieht, sieht man unten in der Diashow. Herzliche Gratulation Robert Gillinger und seinem Team. Mir gefällt das sehr gut.

 

  Relaunch des Börse Express - alle 16 Seiten 

 

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    Auch das Layout im Stile des WirtschaftsBlatt war bald gefunden, statt sechs gab es drei Spalten. Technisch gesehen war der knappe Countdown bis zum Launch jedoch ein mittlerer Hammer: Verträge mit Kreditkartenfirmen mussten eiligst abgeschlossen werden, dazu musste natürlich die Frage, wie man ein „PDF inklusive Werbung und Verlinkung“ auf sinnvolle Grösse bringen kann, gelöst werden: Kann der Versand von tausenden - jeweils fast ein Megabyte grossen - Mails überhaupt klappen? Und logischerweise war der erste Tag dann voller Pannen: Das versandfertige PDF wollte und wollte nicht klein genug werden, statt um 12:30 hatten manche Leser den Börse Express erst um 18:00 in der Mailbox. Doch die Leser brachten Geduld auf (vielleicht auch, weil der Börse Express in den ersten Tagen gratis war), und nach und nach füllte sich unser „Orderbuch“ mit Abo-Bestellungen. Auch die technischen Anfangsprobleme konnten schneller als befürchtet beseitigt werden.

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