06.02.2014, 4177 Zeichen
Von: Klaus Stabel, ICF. - Morgen-News der österreichischen Finanzmedien HIER, Fotos des Tages HIER. Die Dividendenübersichten für den DAX von Klaus Stabel: http://www.finanzmarktfoto.at/page/index/817#bild_14767 , http://www.finanzmarktfoto.at/page/index/817#bild_14766 .
Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte auf ihrer Ratssitzung an diesem Donnerstag ihre Leitzinsen trotz eines ungewöhnlich schwachen Preisauftriebs konstant halten. Damit rechnet die überwiegende Mehrheit von Bankvolkswirten.
Autos
Mit Blick auf die Zahlen dürfte Daimler dank kräftig gestiegener Verkaufszahlen ein starkes Schlussquartal hingelegt haben. Nach der jüngsten Prognose von Ende Oktober rechnet der Konzern für das Gesamtjahr mit 7,5 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) aus dem laufenden Geschäft. Dabei ist der Verkauf der EADS-Aktien herausgerechnet, der Daimler 3,2 Milliarden Euro Gewinn gebracht hatte. Nach 5,3 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten dürfte Daimler von Oktober bis Dezember rund 2,2 Milliarden eingefahren haben. Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars soll nach analoger Rechnung im vierten Quartal auf 1,3 Milliarden Euro gekommen sein (Vorjahr: 851 Mio) und sollte im Gesamtjahr 4,0 Milliarden Euro beisteuern.
Bau
HeidelbergCement hat nach Ansicht von Experten auch im Schlussquartal den starken Euro zu spüren bekommen. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Dienstag befragten Analysten prognostizieren für den Zeitraum Oktober bis Ende Dezember im Durchschnitt einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. Damit würde HeidelbergCement genauso viel umsetzen wie im Vorjahr. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sehen sie bei 684 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 691 Millionen Euro. Unter dem Strich rechnen die Experten mit einem für die Aktionäre anrechenbaren Gewinn von 174 Millionen Euro nach 62 Millionen Euro ein Jahr zuvor.
Industrie
Beim Maschinenbaukonzern Gea Group warten Analysten nach einem voraussichtlich soliden Jahr auf einen Ausblick für 2014. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Dienstag befragten Analysten erwarten mit Blick auf den Umsatz im vierten Quartal im Durchschnitt ein Plus von 4,5 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sehen sie 27 Prozent höher bei 224 Millionen Euro. Unter dem Strich ist beim Gewinn nach Einschätzung der Experten ein Plus von 7 Prozent auf 151 Millionen Euro herausgekommen
Medien
Der Bezahlsender Sky Deutschland dürfte 2013 nach Einschätzung von Experten das selbst gesetzte Ziel operativ schwarzer Zahlen klar erreicht haben. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwarten die von Bloomberg befragten Analysten für das vergangene Jahr einen Gewinn von 33 Millionen Euro. 2012 hatte hier noch ein Minus von 51,1 Millionen Euro gestanden. Es wäre der erste operative Gewinn in der Geschichte des Bezahlsenders.
Twitter hat mit seinen ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang die Anleger schwer enttäuscht. Die Aktie verlor am Mittwoch nachbörslich zeitweise um 13 Prozent. Während die Finanz-Kennzahlen die Erwartungen der Analysten übertrafen, dürfte die Flaute beim Zustrom neuer Mitglieder die Investoren beunruhigt haben. Im Schlussquartal waren trotz des Börsenrummels lediglich neun Millionen Nutzer hinzugekommen.
Wie sich der Dow vs. DAX, ATX, Gold und Co. year-to-date 2014 verhält: http://boerse-social.com/launch/performance/indizes
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