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Vorschau: Hallen-WM in Portland (Österreichischer Leichtathletik-Verband)

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16.03.2016, 3159 Zeichen

Diese Woche, von 17.-20. März 2016, werden zum zweiten Mal in der Geschichte Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften in den USA ausgetragen. Nach der Premiere in Indianapolis 1987 ist bei der 16. Auflage dieser WM das Oregon Convention Center in Portland, mit einem Fassungsvermögen von 8.400 Zuschauern, der Austragungsort. Die Stadt im Bundesstaat Oregon im Nordwesten der USA hat rund 580.000 Einwohner und ist das wirtschaftliche Zentrum des Bundestaats.

Trotz spätem Termin in der Hallen-Saison und bevorstehender Olympischer Spiele im Sommer nehmen insgesamt 547 Athletinnen und Athleten aus 148 Ländern daran teil. Vor zwei Jahren im polnischen Sopot waren es 587 Athleten aus 141 Ländern. Darunter befinden sich zahlreiche Topstars wie Renaud Lavillenie und 11 Titelverteidiger wie zum Beispiel Asthon Eaton (Siebenkampf), Pavel Maslak (400m), Mutaz Essa Barshim (Hoch), Valerie Adams (Kugel), Genzebe Dibaba (3000m) oder Nia Ali (60m Hürden).

Österreich mit kleinstmöglichem Aufgebot

Nach dem Verzicht, der aus dem Vorjahr qualifizierten Athletinnen Beate Schrott (60m Hürden, Hallensaison vorzeitig beendet) und Jennifer Wenth(3000m, bewusst keine Hallensaison geplant) und der Absage von Ivona Dadic, die im Fünfkampf eine Einladung der IAAF erhielt, blieb letztlich nur Stephanie Bendrat (Union Salzburg LA) als einzige heimische Vertreterin übrig. Sie konnte die Norm (8,14s) im Vorjahr unterbieten und näherte sich im Februar immer weiter ihrer Bestform an, aus diesem Grund wurde sie von der ÖLV-Sportkommission nominiert.

Hinzufügen muss man, dass in den letzten 12 Jahren das ÖLV-Team bei Hallen-Weltmeisterschaften stets 2 oder 3 Teilnehmer umfasste, das Miniteam ist also kein großer Ausreißer nach unten. Dänemark (1), Bulgarien (1), Norwegen (1), Island (1), Lettland (1), Irland (1), Litauen (1), Serbien (1), Schweiz (2), Slowakei (2), Finnland (2), Estland (2), Kroatien (2) und Italien (5) sind nur einige andere europäische Beispiele mit ebenfalls kleinen Aufgeboten.

Bei WM-Debüt gleich im Semifinale

Im 60m Hürdenlauf der Damen sind 22 Athletinnen aus 16 Ländern am Start. Angeführt wird das Feld von vier US-Amerikanerinnen, allen voran Brianna Rollins mit SB 7,76s. Stephanie Bendrat rangiert auf Platz 20 der Entry List, wobei die beiden Athletinnen hinter ihr keine Saisonbestzeit aufzuweisen haben. Aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes wurden die Vorläufe gestrichen und es geht am Freitag (bei uns in Österreich, Samstag 01:35 Uhr) gleich mit den Semifinal-Läufen los, für die besten 8 findet dann wenig später (Sa., 04:30 Uhr) der Endlauf statt.

Stephanie Bendrats Erwartungen

"Ich freue mich, erstmals Österreich bei einer internationalen Meisterschaft vertreten zu dürfen und möchte versuchen, meine Saisonbestzeit zu verbessern und so viele Gegnerinnen wie möglich hinter mir zu lassen", setzt sich die 25-Jährige, die von ÖLV-Cheftrainer Philipp Unfried betreut wird, realistische Ziele.

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