Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Österreichische Bankkunden sind besonders digital


Gold Letzter SK:  0.00 ( -0.51%)

01.09.2017

Zugemailt von / gefunden bei: WK (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

„Österreichische Bankkunden sind besonders digital und nutzen das gewaltige Potential der Digitalisierung auch im internationalen Vergleich intensiv. Gerade für Verbraucher bringt der Ausbau des digitalen Geschäftsverkehrs greifbare Vorteile mit sich, etwa der beschleunigte Zugang zu Informationen und eine fokussierte Auswahl sowie höhere Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Das Smartphone ist bei den Menschen in Österreich auch zur virtuellen Bankfiliale geworden“, betonte heute, Freitag, der Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung, Franz Rudorfer, in Alpbach. Gleichzeitig wies der Bankensprecher aber darauf hin, dass die Banken den heimischen Kunden nur dann das volle Potenzial und alle Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung anbieten können, wenn auch die entsprechenden Rahmenbedingungen vorliegen. „Ein  digitales Ökosystem kann nur funktionieren, wenn nutzerfreundliche und klare Regelungen getroffen und die neuesten technischen Möglichkeiten die Grundlage bilden“, so Rudorfer. Die vom BM für Finanzen geschaffene Möglichkeit, Kontoeröffnungen auch im Wege der Videoidentifizierung vornehmen zu können, war ein erster wichtiger Schritt zu diesem digitalen  Ökosystem.

 „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen mit den Kundenbedürfnissen Schritt halten.  Medienbrüche durch gesetzliche Vorgaben müssen im Interesse von Kunden und Banken vermieden werden, um das Potenzial der Digitalisierung voll umsetzen und nutzen zu können. In diesem Sinne sollte beispielsweise die digitale Unterschrift auch durch neue innovative technische Lösungen möglich sein (etwa via Signpad)“, unterstrich der Bankensprecher. „Auch wenn Banking digitaler wird, bleibt die Beziehung zwischen Kunde und Bank auch künftig vom persönlichen Austausch mit dem Kundenbetreuer geprägt“, so Rudorfer.

 Cybersicherheit als siamesischer Zwilling der Digitalisierung

 Oberste Priorität hat jedenfalls der Bereich der Cybersicherheit, der sowohl für Banken und Versicherungen als auch deren Kunden von immenser Bedeutung ist. Daher sei es „unbedingt notwendig“, hier adäquate rechtliche Rahmenbedingungen für Cybersicherheit zu schaffen. „Es geht um das höchste Gut der Banken, das Vertrauen ihrer Kunden. Cybersicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe, nur wenn sie gesichert ist, können wir das Potenzial von Big Data, Robo-Advice und Blockchain voll nutzen“, unterstrich Rudorfer.

 Sinnvoller Konsumentenschutz anstelle unnötiger Bürokratie

 Kritik äußerte Rudorfer an den immer weiter zunehmenden bürokratischen Belastungen: „Auf der einen Seite werden in Europa sogenannte Echtzeit- oder Instantüberweisungen vorbereitet, auf der anderen Seite werden Kunde und Bank oft mit unnötiger Bürokratie und Vorgängen belastet. Generell sollte sichergestellt werden, dass die Bank dem Kunden die Informationen zur Verfügung stellt und der Kunde selbst entscheidet, in welcher Form er die Informationen erhält. Ein Beispiel ist die zwingende Zustellung von Informationen in schriftlicher Form, auch wenn der Kunde bewusst nur das Online-Angebot nutzen will.“

 Weiteres Beispiel sei etwa der Aushang zu Devisenwechselkursen sowie Angaben über Sparzinsen, Entgelte, AGB und Informationen über die Einlagensicherung in Bankstellen, die man durch eine Offenlegung auf der Homepage ablösen könne, um hier unnötige und auch vom Kunden nicht gewünschte Bürokratie zu vermeiden. Erfreulich sei vor diesem Hintergrund, dass das BM für Finanzen im Rahmen einer gemeinsamen Initiative unnötige Schriftlichkeitserfordernisse prüft und beseitigen will. „Sinnvoller Konsumentenschutz beginnt dort, wo die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund steht. Die Vermeidung von Golden Plating, also das Aufdoppeln immer weiterer Regularien gegenüber anderen  europäischen Mitbewerbern, muss die nächste Bundesregierung auf die Agenda setzen. Hier sehen wir Handlungsbedarf“, so Rudorfer abschließend.

Company im Artikel

Gold

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
Show latest Report (26.08.2017)
 



Franz Rudorfer (Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der WKO) (Bild: Florian Unterberger)



Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, Amag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, Mayr-Melnhof, Strabag, AT&S, Gurktaler AG Stamm, Hutter & Schrantz Stahlbau, Marinomed Biotech, SBO, Wiener Privatbank, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

FACC
Die FACC ist führend in der Entwicklung und Produktion von Komponenten und Systemen aus Composite-Materialien. Die FACC Leichtbaulösungen sorgen in Verkehrs-, Fracht-, Businessflugzeugen und Hubschraubern für Sicherheit und Gewichtsersparnis, aber auch Schallreduktion. Zu den Kunden zählen u.a. wichtige Flugzeug- und Triebwerkshersteller.

>> Besuchen Sie 53 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: OMV(1), AT&S(1), Porr(1), voestalpine(1), Bawag(1)
    Star der Stunde: FACC 0.84%, Rutsch der Stunde: Bawag -1.26%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: CA Immo(1), RBI(1)
    Star der Stunde: Mayr-Melnhof 2.1%, Rutsch der Stunde: Amag -1.15%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(2), Verbund(1), voestalpine(1), RBI(1)
    BSN MA-Event Hannover Rück
    Star der Stunde: Verbund 0.71%, Rutsch der Stunde: AT&S -1.25%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: voestalpine(2), Kontron(1)
    Star der Stunde: Palfinger 1.37%, Rutsch der Stunde: RBI -0.99%

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S23/10: Laura Phillipeck-Casanova

    Laura Phillipeck-Casanova ist Head of Legal & Operations bei der Hans(wo)men Group. Wir sprechen über den Start bei PHH Prochaska Havranek Rechtsanwälte, über Gruppenführungen durch das Parlament, ...

    Books josefchladek.com

    Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
    Banalité
    1930
    Librairie Gallimard

    Thonet
    Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
    1934
    Selbstverlag

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Yasuhiro Ishimoto
    Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
    1958
    Geibi Shuppan

    Otto Wagner
    Moderne Architektur
    1902
    Anton Schroll

    Inbox: Österreichische Bankkunden sind besonders digital


    01.09.2017, 4515 Zeichen

    01.09.2017

    Zugemailt von / gefunden bei: WK (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    „Österreichische Bankkunden sind besonders digital und nutzen das gewaltige Potential der Digitalisierung auch im internationalen Vergleich intensiv. Gerade für Verbraucher bringt der Ausbau des digitalen Geschäftsverkehrs greifbare Vorteile mit sich, etwa der beschleunigte Zugang zu Informationen und eine fokussierte Auswahl sowie höhere Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Das Smartphone ist bei den Menschen in Österreich auch zur virtuellen Bankfiliale geworden“, betonte heute, Freitag, der Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung, Franz Rudorfer, in Alpbach. Gleichzeitig wies der Bankensprecher aber darauf hin, dass die Banken den heimischen Kunden nur dann das volle Potenzial und alle Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung anbieten können, wenn auch die entsprechenden Rahmenbedingungen vorliegen. „Ein  digitales Ökosystem kann nur funktionieren, wenn nutzerfreundliche und klare Regelungen getroffen und die neuesten technischen Möglichkeiten die Grundlage bilden“, so Rudorfer. Die vom BM für Finanzen geschaffene Möglichkeit, Kontoeröffnungen auch im Wege der Videoidentifizierung vornehmen zu können, war ein erster wichtiger Schritt zu diesem digitalen  Ökosystem.

     „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen mit den Kundenbedürfnissen Schritt halten.  Medienbrüche durch gesetzliche Vorgaben müssen im Interesse von Kunden und Banken vermieden werden, um das Potenzial der Digitalisierung voll umsetzen und nutzen zu können. In diesem Sinne sollte beispielsweise die digitale Unterschrift auch durch neue innovative technische Lösungen möglich sein (etwa via Signpad)“, unterstrich der Bankensprecher. „Auch wenn Banking digitaler wird, bleibt die Beziehung zwischen Kunde und Bank auch künftig vom persönlichen Austausch mit dem Kundenbetreuer geprägt“, so Rudorfer.

     Cybersicherheit als siamesischer Zwilling der Digitalisierung

     Oberste Priorität hat jedenfalls der Bereich der Cybersicherheit, der sowohl für Banken und Versicherungen als auch deren Kunden von immenser Bedeutung ist. Daher sei es „unbedingt notwendig“, hier adäquate rechtliche Rahmenbedingungen für Cybersicherheit zu schaffen. „Es geht um das höchste Gut der Banken, das Vertrauen ihrer Kunden. Cybersicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe, nur wenn sie gesichert ist, können wir das Potenzial von Big Data, Robo-Advice und Blockchain voll nutzen“, unterstrich Rudorfer.

     Sinnvoller Konsumentenschutz anstelle unnötiger Bürokratie

     Kritik äußerte Rudorfer an den immer weiter zunehmenden bürokratischen Belastungen: „Auf der einen Seite werden in Europa sogenannte Echtzeit- oder Instantüberweisungen vorbereitet, auf der anderen Seite werden Kunde und Bank oft mit unnötiger Bürokratie und Vorgängen belastet. Generell sollte sichergestellt werden, dass die Bank dem Kunden die Informationen zur Verfügung stellt und der Kunde selbst entscheidet, in welcher Form er die Informationen erhält. Ein Beispiel ist die zwingende Zustellung von Informationen in schriftlicher Form, auch wenn der Kunde bewusst nur das Online-Angebot nutzen will.“

     Weiteres Beispiel sei etwa der Aushang zu Devisenwechselkursen sowie Angaben über Sparzinsen, Entgelte, AGB und Informationen über die Einlagensicherung in Bankstellen, die man durch eine Offenlegung auf der Homepage ablösen könne, um hier unnötige und auch vom Kunden nicht gewünschte Bürokratie zu vermeiden. Erfreulich sei vor diesem Hintergrund, dass das BM für Finanzen im Rahmen einer gemeinsamen Initiative unnötige Schriftlichkeitserfordernisse prüft und beseitigen will. „Sinnvoller Konsumentenschutz beginnt dort, wo die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund steht. Die Vermeidung von Golden Plating, also das Aufdoppeln immer weiterer Regularien gegenüber anderen  europäischen Mitbewerbern, muss die nächste Bundesregierung auf die Agenda setzen. Hier sehen wir Handlungsbedarf“, so Rudorfer abschließend.

    Company im Artikel

    Gold

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
    Show latest Report (26.08.2017)
     



    Franz Rudorfer (Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der WKO) (Bild: Florian Unterberger)





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1104: ATX zum Februar-Ultimo zunächst etwas schwächer, FACC auch heute gesucht, 4:0 RBI (Auflösung next week)




    Gold Letzter SK:  0.00 ( -0.51%)


     

    Bildnachweis

    1. Franz Rudorfer (Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der WKO) (Bild: Florian Unterberger)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, Amag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, Mayr-Melnhof, Strabag, AT&S, Gurktaler AG Stamm, Hutter & Schrantz Stahlbau, Marinomed Biotech, SBO, Wiener Privatbank, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund.


    Random Partner

    FACC
    Die FACC ist führend in der Entwicklung und Produktion von Komponenten und Systemen aus Composite-Materialien. Die FACC Leichtbaulösungen sorgen in Verkehrs-, Fracht-, Businessflugzeugen und Hubschraubern für Sicherheit und Gewichtsersparnis, aber auch Schallreduktion. Zu den Kunden zählen u.a. wichtige Flugzeug- und Triebwerkshersteller.

    >> Besuchen Sie 53 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Franz Rudorfer (Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der WKO) (Bild: Florian Unterberger)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: OMV(1), AT&S(1), Porr(1), voestalpine(1), Bawag(1)
      Star der Stunde: FACC 0.84%, Rutsch der Stunde: Bawag -1.26%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: CA Immo(1), RBI(1)
      Star der Stunde: Mayr-Melnhof 2.1%, Rutsch der Stunde: Amag -1.15%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(2), Verbund(1), voestalpine(1), RBI(1)
      BSN MA-Event Hannover Rück
      Star der Stunde: Verbund 0.71%, Rutsch der Stunde: AT&S -1.25%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: voestalpine(2), Kontron(1)
      Star der Stunde: Palfinger 1.37%, Rutsch der Stunde: RBI -0.99%

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S23/10: Laura Phillipeck-Casanova

      Laura Phillipeck-Casanova ist Head of Legal & Operations bei der Hans(wo)men Group. Wir sprechen über den Start bei PHH Prochaska Havranek Rechtsanwälte, über Gruppenführungen durch das Parlament, ...

      Books josefchladek.com

      JH Engström
      Dimma Brume Mist
      2025
      Void

      Thonet
      Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
      1934
      Selbstverlag

      Raymond Thompson Jr
      It’s hard to stop rebels that time travel
      2025
      Void

      Helmar Lerski
      Köpfe des Alltags
      1931
      Hermann Reckendorf

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard