07.04.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Wir nutzten einen Besuch der weltweit größten Lichtmesse, der Light + Building in Frankfurt, um neue Branchentrends kennenzulernen und uns mit Wettbewerbern der Zumtobel Gruppe auszutauschen.
Wir sehen aktuell drei weitere, potentielle Risiken:
1). Auf dem Beleuchtungsmarkt sind starke lokale Wurzeln und detaillierte Kundenkenntnisse als Voraussetzung für Erfolg anzusehen. Fagerhult , einer der engsten Konkurrenten von Zumtobel , hat sein Geschäftsmodell durch sein sehr dezentrales Vertriebssystem erfolgreich darauf ausgerichtet. Das Unternehmen konnte in den letzten Jahren deutlich wachsen und kann zudem solide operative Margen vorweisen. Das Geschäftsmodel von Zumtobel scheint genau den anderen Weg eingeschlagen zu haben, alle Marken des Unternehmens werden seit 2013 durch eine gemeinsame Vertriebsorganisation vermarktet.
2). Wir gehen davon aus, dass die neue, mit Juni erwartete, Strategie der Zumtobel Gruppe im Wesentlichen aus weiteren Kosteneinsparungsmaßnahmen bestehen wird. Es ist fraglich, ob diese Sparmaßnahmen dem angeschlagenen Unternehmen helfen werden und einen nachhaltigen Turnaround einleiten können.
3). Die Beleuchtungsindustrie steht einem sehr gesättigten Markt gegenüber. Die laufende Akquisitionstätigkeit ist relativ hoch und die Wettbewerber glauben, dass eine Konsolidierung des Marktes notwendig ist. Angesichts der derzeit schwachen Finanzlage der Zumtobel Gruppe und der andauernden internen Restrukturierung sehen wir das Unternehmen im Gegensatz zur Konkurrenz nicht als aktiven Käufer.
Ausblick. Nach dem Besuch der weltweit größten Lichtmesse, der Light + Building in Frankfurt, erhielten wir neue Einblicke in die Branche und sehen derzeit mehr Risiken als Aufwärtspotential und haben daher den Zielkurs von EUR 7,0 auf EUR 6,6 reduziert.
10622
zumtobel_verkaufen_empfehlung_bestatigt_kursziel_auf_66_euro_reduziert
Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, Verbund, Kapsch TrafficCom, Semperit, Frequentis, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, FACC, Pierer Mobility, Porr, ATX NTR, Erste Group, EVN, CPI Europe AG, Lenzing, Addiko Bank, Agrana, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, RHI Magnesita, Wolford, Österreichische Post.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)200790
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Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in zwölf europäischen Ländern.
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07.04.2018, 3274 Zeichen
07.04.2018
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Wir nutzten einen Besuch der weltweit größten Lichtmesse, der Light + Building in Frankfurt, um neue Branchentrends kennenzulernen und uns mit Wettbewerbern der Zumtobel Gruppe auszutauschen.
Wir sehen aktuell drei weitere, potentielle Risiken:
1). Auf dem Beleuchtungsmarkt sind starke lokale Wurzeln und detaillierte Kundenkenntnisse als Voraussetzung für Erfolg anzusehen. Fagerhult , einer der engsten Konkurrenten von Zumtobel , hat sein Geschäftsmodell durch sein sehr dezentrales Vertriebssystem erfolgreich darauf ausgerichtet. Das Unternehmen konnte in den letzten Jahren deutlich wachsen und kann zudem solide operative Margen vorweisen. Das Geschäftsmodel von Zumtobel scheint genau den anderen Weg eingeschlagen zu haben, alle Marken des Unternehmens werden seit 2013 durch eine gemeinsame Vertriebsorganisation vermarktet.
2). Wir gehen davon aus, dass die neue, mit Juni erwartete, Strategie der Zumtobel Gruppe im Wesentlichen aus weiteren Kosteneinsparungsmaßnahmen bestehen wird. Es ist fraglich, ob diese Sparmaßnahmen dem angeschlagenen Unternehmen helfen werden und einen nachhaltigen Turnaround einleiten können.
3). Die Beleuchtungsindustrie steht einem sehr gesättigten Markt gegenüber. Die laufende Akquisitionstätigkeit ist relativ hoch und die Wettbewerber glauben, dass eine Konsolidierung des Marktes notwendig ist. Angesichts der derzeit schwachen Finanzlage der Zumtobel Gruppe und der andauernden internen Restrukturierung sehen wir das Unternehmen im Gegensatz zur Konkurrenz nicht als aktiven Käufer.
Ausblick. Nach dem Besuch der weltweit größten Lichtmesse, der Light + Building in Frankfurt, erhielten wir neue Einblicke in die Branche und sehen derzeit mehr Risiken als Aufwärtspotential und haben daher den Zielkurs von EUR 7,0 auf EUR 6,6 reduziert.
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Zumtobel Mexico City
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