29.05.2018, 5533 Zeichen
Frauenläufe in Wien und Berlin, Rekordmeile in London, Marathon in Ottawa
Trotz teilweise heißer Frühsommertemperaturen ist Laufen angesagt. In der Früh, am Abend, im Schatten – und bei motivierenden Events. Das letzte Mai-Wochenende war in dieser Hinsicht sehr ergiebig mit Laufveranstaltungen in Österreich und international.
Frauenlauf in Wien
Der österreichische Frauenlauf im Wiener Prater war einmal mehr ein stimmungsvolles Sportfest für über 30.000 gemeldete Läuferinnen. Die Vorjahreszweite Susan Krumins aus den Niederlanden hat den Elitelauf über fünf Kilometer in 15:58 Minuten gewonnen. Die Olympia- und WM-Finalistin im 5.000m-Lauf setzte sich um fünf Sekunden vor Diane Nukuri aus Burundi durch. Dritte wurde die Kenianerin Viola Jelagat (16:19) knapp vor der besten Österreicherin Nada Ina Pauer (16:21), der Ungarin Zita Kacser (16:25) und Österreichs 10-km-Meisterin Sandrina Illes (16:27). Ein sehr beachtlicher Auftritt gelang Carina Reicht, die in 17:06 Minuten den österreichischen U18-Rekord von Lisa Maria Leutner um 19 Sekunden unterbieten konnte.
Größte Meilenrennen ever in London
Die Leidenschaft für Rekorde aller Art wurde in London zelebriert. 8.048 Finisher machten die „Westminster Mile“ im Zentrum der britischen Hauptstadt zum größten Meilenrennen der Geschichte, zertifiziert von den Guinness World Records. Den Straßenlauf über 1,609 Kilometer rund um den St. James Park mit Ziel vor dem Buckingham Palace gewann der Brite Chris O’Hare in 4:04 Minuten. Damit sicherte er sich die „Bannister Trophy“, benannt nach dem heuer verstorbenen Sir Roger Bannister, der im Jahr 1954 als erster Mensch eine Meile unter vier Minuten gelaufen ist. Melissa Courtney war in 4:35 Minuten die schnellste Frau. Sie wurde mit der „Leather Trophy“ geehrt, als Erinnerung an Diane Leather, die ebenfalls 1954 die 5-Minuten-Marke im Meilenlauf der Frauen gebrochen hatte.
Die Teilnehmer aller Alters- und Leistungsklassen wurden in 39 Startwellen auf den Kurs geschickt. In einer Startgruppe ehemaliger Olympiateilnehmer war der frühere Weltrekordläufer und nunmehrige IAAF Präsident Sebastian Coe am Start, der das Rennen in beachtlichen 6:09 Minuten ins Ziel brachte. Die bisherige Rekordzahl an Meilenfinishern lag bei 7.664, erzielt bei der New York Fifth Avenue Mile im Jahr 2017.
Berliner Frauenlauf mit Sieg von Fate Tola
Warmes Wetter herrschte auch in Berlin beim größten deutschen Frauenlauf. Knapp 18.000 Läuferinnen hatten sich für die Rennen über verschiedene Distanzen angemeldet. Über die 10-km-Distanz setzte sich die aus Äthiopien stammende Deutsche Fate Tola in 33:48 Minuten souverän durch. Die zweifache VCM-Siegerin setzte sich vor Deborah Schöneborn (34:44) und Fabienne Amrhein (ebenfalls 34:44) durch.
Halbmarathon-Weltmeister Kamworor setzt Siegesserie fort
Geoffrey Kamworor hat seine Siegserie auch bei den World 10 k in Bengaluru fortgesetzt. In Indien gewann der Kenianer das 10-km-Rennen in 28:18 Minuten. Bei sehr warmem Wetter war der avisierte Streckenrekord von 27:44 Minuten außer Reichweite. Für den 25-Jährigen war es der fünfte Sieg in Folge. Zuletzt hat Geoffrey Kamworor bei den Weltmeisterschaften in London im vergangenen August ein Rennen verloren. Damals wurde er im 10.000-m-Finale Sechster.
In Bengaluru ließ Geoffrey Kamworor, der im März zum dritten Mal in Folge den Halbmarathon-WM-Titel gewonnen hatte, hochkarätige Konkurrenten hinter sich: Die Äthiopier Birhanu Legese und Mosinet Geremew belegten die Ränge zwei und drei in 28:38 beziehungsweise 28:39 Minuten. Vierter wurde der Kenianer Alex Korio mit 28:44.
Bei den Frauen fiel die Entscheidung erst auf den letzten 500 Metern. Hier hatte Agnes Tirop, die Crosslauf-Weltmeisterin von 2015, die besten Reserven. Die 22-jährige Kenianerin gewann in der Streckenrekordzeit von 31:19 Minuten vor Senbere Teferi (Äthiopien/31:22) und ihrer Landsfrau Caroline Kipkirui (31:28). Vierte wurde die Halbmarathon-Weltmeisterin Netsanet Gudeta (Äthiopien), die mit 31:53 ebenfalls noch unter der 32-Minuten-Marke blieb.
Gelete Burka etabliert sich mit Sieg beim Ottawa-Marathon
Gelete Burka hat den Sprung zur Marathon-Topläuferin endgültig vollzogen. Die 32-jährige Äthiopierin war früher eine Weltklasseläuferin über die 1.500-m-Strecke und hatte über diese Distanz bei den Hallen-Weltmeisterschaften vor zehn Jahren sogar die Goldmedaille gewonnen. Doch es dauerte mehrere Jahre, bevor sie sich im Marathon richtig in Szene setzen konnte. 2013 war sie in Frankfurt ihr Debüt über die 42,195 km in 2:30:40 Stunden gelaufen. Ein Jahr später steigerte sich Gelete Burka auf 2:26:03. Nun gelang der Äthiopierin der Durchbruch: Im Januar lief sie zunächst in Dubai als Sechste eine Weltklassezeit von 2:20:45, jetzt gewann sie den Ottawa-Marathon in 2:22:17. Dabei erzielte Gelete Burka nicht nur einen Streckenrekord sondern lief die schnellste je erreichte Marathonzeit auf kanadischem Boden.
Gelete Burka gewann in Ottawa mit großem Vorsprung vor ihrer Landsfrau Hiwot Gebrekidan, die nach 2:26:11 im Ziel war, und der US-Amerikanerin Sara Hall, die mit 2:26:20 eine persönliche Bestzeit aufstellte.
Im Rennen der Männer meldete sich Streckenrekordler Yemane Tsegay zurück. Der Äthiopier, der 2014 in Ottawa mit 2:06:54 Stunden gewonnen hatte, siegte dieses Mal in 2:08:52. Bei seinem Marathondebüt belegte der Kenianer John Korir in 2:09:14 Rang zwei. Dritter wurde Adugna Takele (Äthiopien) mit 2:09:26.
VCM News. Text: JW, AM | race-news-service.com
Im Original hier erschienen: Frühsommer-Events machen Lust aufs Laufen
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