03.07.2018, 1557 Zeichen
Die Commerzbank verkauft ihr Equity Markets & Commodities-Geschäft (EMC) an die Société Générale. Im Rahmen der Transaktion sollen Handelsbücher, Kundengeschäft, Mitarbeiter und Teile der IT-Infrastruktur übertragen werden. Die EMC-Frontoffice-Mitarbeiter sowie einige Mitarbeiter aus nachgelagerten Einheiten sollen - vorbehaltlich der Zustimmung der Arbeitnehmervertretergremien - zur Société Générale wechseln.
Die Übertragung der Handelsbücher und die entsprechenden Auswirkungen auf Bilanz und Erträge werden schrittweise erfolgen und voraussichtlich Ende 2018 beginnen. Daher werden aller Voraussicht nach die EMC-Erträge in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung der Commerzbank im Laufe des Jahres 2019 auslaufen. Der Abbau von Aufwendungen, die in Zusammenhang mit EMC stehen, soll die Kostenbasis der Commerzbank bis Ende 2020 um mindestens 200 Millionen Euro entlasten und so zum Erreichen des 2016 im Rahmen der "Commerzbank 4.0"-Strategie formulierten Kostenziels beitragen.
"Mit dieser Vereinbarung erreichen wir einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung der Strategie ,Commerzbank 4.0'", sagte der Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Martin Zielke. "Wir vereinfachen unser Geschäft, zahlen auf unsere Kostenziele ein und setzen Kapital für unser Kerngeschäft mit Privat- und Firmenkunden frei", so Zielke weiter.
EMC erwirtschaftete 2017 Bruttoerträge von 381 Millionen Euro. EMC ist ein bedeutender Marketmaker für ETFs in Europa, zählt zu den wichtigen Marketmakern für Privatanlegerprodukte und zu den führenden Handelsadressen für Medium-Term Notes.
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