30.10.2018, 3047 Zeichen
AT&S konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung erzielen. CEO Andreas Gerstenmayer: „Die aktuelle Geschäftsentwicklung bestätigt die Strategie der AT&S. Die Fortsetzung unseres Wachstumskurses zeigt die erfolgreiche Positionierung in den von AT&S bedienten Märkten. Dabei können wir an der steigenden Nachfrage nach IC- Substraten, besonders im technologisch hochwertigen Bereich partizipieren. Auch die operative Performance in den Werken entwickelt sich sehr gut. Damit festigen wir unsere Position als eines der weltweit Top-3-Unternehmen bei High- End-Verbindungslösungen“. Der Umsatz wurde um 6,4 % von 485,7 Mio. Euro auf 516,9 Mio. Euro gesteigert und hat damit, den Angaben zufolge, den bisherigen Höchststand erreicht. Das EBITDA verbesserte sich um 32,5 % auf 138,3 Mio. Euro (VJ: 104,4 Mio. Euro). Das EBIT stieg um 35,0 Mio. Euro von 36,9 Mio. Euro auf 71,9 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 13,9 % (VJ: 7,6 %). Das Konzernergebnis verbesserte sich um 40,0 Mio. Euro von 15,4 Mio. Euro auf 55,4 Mio. Euro.
Wechselkurseffekte, vor allem durch den schwächeren US-Dollar, hatten einen negativen Einfluss von 15,3 Mio. Euro bzw. 3,1 % auf die Umsatzentwicklung. Die Umsetzung der neuen Rechnungslegungsvorschrift (IFRS 15) führte aufgrund einer zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung einiger Kunden zu einem vorgezogenen Umsatzausweis von 6,3 Mio. Euro bzw. 1,3 %.
Angesichts der aktuellen Megatrends wie vernetzte Systeme, autonomes Fahren oder Artificial Intelligence mit immer höheren Datenraten bzw. -mengen sowie hohen Leistungsdichten steigen auch die Anforderungen an die Verbindungstechnik. AT&S profitiert eigenen Angaben zufolge von dieser Entwicklung, da die wachsenden Datenströme der Digitalisierung höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Komponenten stellen. Aufgrund des technologischen Wandels sieht AT&S gute Chancen, den nächsten Schritt für die Technologieentwicklung und damit die zweite Ausbaustufe im Werk 1 in Chongqing voranzutreiben. Dabei ist eine schrittweise Umsetzung der Technologieimplementierung in den kommenden zwei bis drei Jahren, die zu einem Investitionsvolumen von bis zu 160 Mio. € führen kann, geplant. Mit diesem strategisch wichtigen Schritt setzt AT&S einen weiteren Meilenstein im Bereich der Hochleistungsanwendungen auf ihrem Wachstumskurs zu einem weltweit führenden Verbindungslösungsanbieter.
Basierend auf gleichbleibenden Wechselkursen erwartet das Management, wir kürzlich bereits mitgeteilt, für das Geschäftsjahr 2018/19 ein Umsatzwachstum von 6 bis 8 % (zuvor bis zu 6 %) und eine EBITDA-Marge in der Bandbreite von 24 bis 26 % (zuvor bis zu 23 %).
Für Instandhaltung, Technologie-Upgrades für das laufende Geschäft sowie für Kapazitäts- und Technologieerweiterungen werden im laufenden Geschäftsjahr rund 140 bis 160 Mio. Euro investiert, wobei der Kapazitätsaufbau von Hochfrequenz- Leiterplatten im Bereich autonomes Fahren an den Standorten Nanjangud, Indien und Fehring, Österreich bereits in Umsetzung sind.
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1.
AT&S Werk Chongqing
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