13.11.2018, 2952 Zeichen
Die Vorstände der S&T AG nehmen Stellung zu den jüngsten Kursverlusten der Aktie. Am 12. November 2018 fiel der Kurs der S&T Aktie nach 22,42 Euro zur Markteröffnung auf einen Schlusskurs von 18,61 Euro, was einem Tagesverlust von 15,72% entspricht.
CEO Hannes Niederhauser: "Wir sind über die gestrige Marktreaktion, insbesondere angesichts der zuletzt veröffentlichten positiven Zahlen, sehr enttäuscht und können hierfür keine operativen Gründe auf Seiten der S&T erkennen. Wir haben bereits seit mehreren Jahren die Umsätze und Profite kontinuierlich gesteigert und dabei unsere veröffentlichten Pläne immer erfüllt oder übererfüllt. Ich sehe aktuell auch keinen inhärenten Grund, dass die langfristige Erfolgsgeschichte der S&T nicht weiterläuft wie bisher, insbesondere in Anbetracht der positiven Entwicklung unseres Auftragsbestandes von rund EUR 592 Mio. und unserer Auftragspipeline von rund EUR 1,5 Mrd. zum 30. September 2018."
Um die Verunsicherung des Marktes zu reduzieren bekräftigt die Gesellschaft:
- Wir stehen zu unseren Zielen, das EBITDA in 2018 auf mindestens EUR 88 Mio. anzuheben, was einer Steigerung von rund 30% gegenüber 2017 bedeutet. Ebenso bekräftigen wir unsere langfristigen Ziele bis 2023.
- Die Bruttomarge sank für die ersten neun Monate 2018 von 37,5% im Jahr 2017 auf 35,7%. Dies ist auf einen geänderten Produktmix, insbesondere mit einem höheren Anteil von niedrigmargigen Projekten im "IT Services" Segment zurückzuführen, wohingegen die Bruttomarge im "IoT Solutions" Segment als auch die Erlöse aus Softwareverkäufen sich positiv entwickelten. Insofern bleibt das mittelfristige Ziel von 40% Bruttomarge unverändert bestehen. Die EBITDA-Marge konnte im selben Zeitraum weiter auf mittlerweile 9% gesteigert werden.
- Der operative Cashflow liegt in den ersten neun Monaten 2018 saisonal bei EUR -19,9 Mio. und unter dem Wert des Vorjahres von EUR -8,4 Mio. Hierbei ist zu beachten, dass unter anderem zur Sicherung der Lieferfähigkeit für das erwartet starke vierte Quartal 2018 auf Basis des hohen Auftragsbestandes das Lager von EUR 104,0 Mio. zum 31.12.2017 bzw. EUR 116,5 Mio. zum 30.06.2018 auf EUR 150,2 Mio. per Ende des dritten Quartals 2018 erhöht wurde. Für das vierte Quartal 2018 rechnet der Vorstand - wie auch in den Vorjahren - mit einem positiven operativen Cashflow von mehr als EUR 50 Mio., bei einer deutlichen Reduzierung des Lagerbestandes.
- Ein weiterer Unsicherheitsfaktor scheint die Frage der Auswirkungen des Zollstreites zwischen den USA und China auf das Geschäft der S&T Gruppe zu sein. Auf Basis der Logistikkette der S&T Gruppe und der Wertschöpfung in Ländern, die von den neuen Zöllen nicht betroffen sind, ist die S&T Gruppe aktuell in äußerst geringem Ausmaß hiervon betroffen. Die in den USA im vierten Quartal 2018 anfallenden neuen Zölle werden sich bei der S&T Gruppe auf weniger als TEUR 50 belaufen und sind in der Ergebnisprognose berücksichtigt. Dies gilt linear für 2019.
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S&T-CEO Hannes Niederhauser; Foto: snt.at
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BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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