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Megatrends: Warum Industrie 4.0 mit 5G die perfekte Technologiepartnerschaft bildet (Heiko Geiger)

Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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04.12.2018, 6916 Zeichen

Wo gibt es gute Möglichkeiten in dieser schwachen Börsenphase sinnvoll zu investieren? Eine Frage, die sich viele Anleger stellen. Eine Möglichkeit kann man bei einem der Megatrend-Themen finden: Industrie 4.0.

Wenn es um Megatrends geht, sind das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), und Industrie 4.0 (I4.0) ganz weit vorne zu finden. Vor allem, wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn Industrie 4.0 mit anderen Zukunftsthemen wie 5G, Cloud Computing, Big Data, Künstliche Intelligenz (KI) oder auch IoT zusammentrifft.

Schub für Industrie 4.0.

Laut der weltweit führenden Management- und Technologieberatung Accenture soll das Internet der Dinge sogar die größte wirtschaftliche Wertschöpfungsquelle aller disruptiven Technologien sein. Die Beratungsgesellschaft McKinsey schätzt die jährliche Wertschöpfung durch das Internet der Dinge im Jahr 2025 im Jahr 2025 auf mehr als 11. Billionen US-Dollar.

Einige wird es verwundern, dass zwischen dem Internet der Dinge und Industrie 4.0 unterschieden wird. Bei IoT geht es unter anderem darum, dass intelligente, vernetzte Geräte wie Haushaltselektronik Informationen sammeln und diese zum Nutzen der Verbraucher einsetzen, während es im Fall von Industrie 4.0 um die Automatisierung von Produktionsprozessen geht. Irgendwann sollen Fabriken ohne Menschen auskommen und die vernetzten und automatisierten Maschinen den Produktionsprozess eigenständig steuern und überwachen. Im nächsten Schritt geht es dann um die Zusammenführung der Produktionsprozesse mit dem digitalisierten Alltag der Menschen. Dies sollte I4.0 bald einen Schub verleihen. Es sollte jedoch nicht der einzige Schub sein.

Wenn es um die Einführung neuer Technologien geht, streiten sich Unternehmen über die Industriestandards. Im Maschinenbau könnte dieser Streit bald beigelegt werden. Es wäre eine Revolution. Zwar wurde noch kein Industriestandard festgelegt, allerdings haben führende Automatisierungsunternehmen wie Rockwell, Siemens oder Mitsubishi die Ende November abgehaltene Branchenmesse SPS IPC Drives genutzt, um eine wichtige Einigung zu verkünden. Demnach wurde die OPC Foundation als zentrale Anlaufstelle für die Arbeiten an einem einheitlichen Kommunikationsstandard im Automatisierungsbereich ausgewählt. Daher bezeichnet sich die OPC Foundation selbst auch als UNO der Automatisierung.

Ein einheitlicher Standard dürfte der gesamten Branche zu mehr Wachstum verhelfen und digitalen Geschäftsmodellen wie KI und Big Data bei Industrie 4.0 zum Durchbruch verhelfen. Außerdem erwartet uns die Einführung der fünften Generation des mobilen Internets. 5G wird der Schlüssel sein, um Industrie 4.0 und damit verbundene digitale Geschäftsmodelle anzutreiben – zusammen sind sie die perfekte Technologiepartnerschaft!

Viele Branchen mischen mit

Eine Vielzahl von Unternehmen aus verschiedenen Branchen will von dem Megatrend Internet der Dinge profitieren. Um Investoren an der Entwicklung dieses spannenden Themas teilhaben zu lassen, hat Vontobel bereits Anfang April 2016 die Tracker-Zertifikate in CHF und USD auf den Industry 4.0 Performance-Index aufgelegt. Seit Auflegung haben die Tracker-Zertifikate eine deutliche Wertsteigerung erfahren. Zuletzt erlebten die Kurse jedoch einen Rückgang im Vergleich zum Rekordstand.

Obwohl Unternehmen wie bspw. Dürr oder SAP dank der Konzentration auf Megatrends wie das Internet der Dinge hervorragende Wachstumsaussichten mitbringen, sind ihre Aktienkurse in den Strudel der allgemeinen Börsenturbulenzen der vergangenen Monate geraten. Gerade dies kann jedoch eine große Chance sein. Die Zahlen und die tatsächlichen Geschäfte sind meist besser als die Stimmung am Markt. Entsprechend optimistisch bleiben viele Analysten in Bezug auf die Geschäftsaussichten der im Industry 4.0 Performance-Index vertretenen Unternehmen. Aufgrund der jüngsten Börsenschwäche sind die Bewertungen der Aktien inzwischen jedoch deutlich günstiger geworden:

Gute Zahlen vs. Marktstimmung

Beispiel SAP. Im Fall der Aktie des Dax-Konzerns besteht derzeit in Bezug auf die durchschnittlichen Kursziele der Analysten ein Aufwärtspotenzial von knapp 30 Prozent. Dabei ist Europas größter Softwarekonzern und die weltweite Nummer eins im Bereich Unternehmenssoftware in einer sehr guten Position, um vom Megatrend Internet der Dinge zu profitieren.

Noch ein Bespiel – Dürr: Auch die Dürr-Aktie notiert derzeit deutlich unter den durchschnittlichen Kurszielen der Analysten. Das Aufwärtspotenzial liegt bei mehr als 20 Prozent. Dabei wird das Unternehmen, das vor allem auf Lackieranlagen spezialisiert ist, gerne als Automobilzulieferer gesehen. Diese Nähe zur Automobilindustrie wirkte sich zuletzt negativ aus. Allerdings ist Dürr keineswegs von Aufträgen aus der Automobilindustrie so abhängig wie früher und die Elektromobilität hält Einzug. Sämtliche Autohersteller haben enorme Investitionen und eine breite Modellpalette angekündigt. Auch Elektrofahrzeuge müssen lackiert werden. In diesem Fall profitiert Dürr von dem Umstand, dass sich das Unternehmen bereits frühzeitig auf die Bedürfnisse von Unternehmen wie Tesla eingestellt hat. Gleichzeitig bietet das Internet der Dinge ganz neue Möglichkeiten im Bereich Automatisierung und Robotik. Die Dürr-Lackierstationen von morgen werden ganz anders aussehen als heute. Andere aussichtsreiche Unternehmen aus dem Industry 4.0 Performance-Index wie die Google-Muttergesellschaft Alphabet (33 Prozent); der Halbeiterkonzern Infineon (28 Prozent) oder der Industriekonzern Siemens (25 Prozent) haben derzeit ebenfalls bei einem Blick auf die durchschnittlichen Kursziele der Analysten reichlich Aufwärtspotenzial vorzuweisen. Beispielsweise profitiert Infineon als Halbleiterkonzern von dem Umstand, dass Trends wie das Autonome Fahren oder die Vernetzung der Fahrzeuge die Automobilindustrie erfasst haben. Die zunehmende Digitalisierung erfordert auch einen deutlich stärkeren Einsatz leistungsstarker Chips, weshalb der DAX-Konzern zuletzt die Kapazitäten ausgebaut hat, um auf einen Nachfrageanstieg vorbereitet zu sein.

Eine Investition in 20 Unternehmen

Als Investor kann man an der Entwicklung dieser interessanten Industry 4.0-Story teilhaben – mit Hilfe der Tracker-Zertifikate auf den Industry 4.0 Performance-Index. Der von der Solactive AG lancierte Index bildet die Kursentwicklungen von bis zu 20 Unternehmen ab, die ihren Hauptumsatz im Industrie-4.0-Segment generieren. Anleger partizipieren mit dem Open End Tracker-Zertifikat auf den Industry 4.0 Performance-Index nahezu 1:1 an der Entwicklung des Basiswertes. Das Produkt ist nicht kapitalgeschützt; im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten oder des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Außerdem ist er Währungsrisiken ausgesetzt.

Im Original hier erschienen: Megatrends: Warum Industrie 4.0 mit 5G die perfekte Technologiepartnerschaft bildet


(04.12.2018)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 69 59 96-200
Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
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Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
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    Einige wird es verwundern, dass zwischen dem Internet der Dinge und Industrie 4.0 unterschieden wird. Bei IoT geht es unter anderem darum, dass intelligente, vernetzte Geräte wie Haushaltselektronik Informationen sammeln und diese zum Nutzen der Verbraucher einsetzen, während es im Fall von Industrie 4.0 um die Automatisierung von Produktionsprozessen geht. Irgendwann sollen Fabriken ohne Menschen auskommen und die vernetzten und automatisierten Maschinen den Produktionsprozess eigenständig steuern und überwachen. Im nächsten Schritt geht es dann um die Zusammenführung der Produktionsprozesse mit dem digitalisierten Alltag der Menschen. Dies sollte I4.0 bald einen Schub verleihen. Es sollte jedoch nicht der einzige Schub sein.

    Wenn es um die Einführung neuer Technologien geht, streiten sich Unternehmen über die Industriestandards. Im Maschinenbau könnte dieser Streit bald beigelegt werden. Es wäre eine Revolution. Zwar wurde noch kein Industriestandard festgelegt, allerdings haben führende Automatisierungsunternehmen wie Rockwell, Siemens oder Mitsubishi die Ende November abgehaltene Branchenmesse SPS IPC Drives genutzt, um eine wichtige Einigung zu verkünden. Demnach wurde die OPC Foundation als zentrale Anlaufstelle für die Arbeiten an einem einheitlichen Kommunikationsstandard im Automatisierungsbereich ausgewählt. Daher bezeichnet sich die OPC Foundation selbst auch als UNO der Automatisierung.

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    Eine Investition in 20 Unternehmen

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