06.12.2018, 2594 Zeichen
ALTHAN QUARTIER: Mehrwerte schmelzen dahin
„Lichtental an den Donaukanal“ ?
Das gestrige sehr gut besuchte Dialog-Cafe zum Thema „Verkehr“ war zusammengefasst: aufschlussreich. Obwohl gleich zu Beginn betont wurde, dass aufgrund der laufenden Verhandlungen zwischen Investor und der Stadt keine Verhandlungsdetails bekanntgegeben werden können, gab es dann doch einige neue Erkenntnisse.
Kurze Erläuterung: damit ein neues Hochhaus (=Höhe >35m) innerstädtisch entstehen darf, muss es besondere Mehrwerte für die Bevölkerung bieten.
Der wesentliche Mehrwert soll (neben dem vielfach kritisierten „Hochpark“) in der Querungsmöglichkeit des Franz-Josefs-Bahnhofs liegen.
„Lichtental an den Donaukanal“ heisst es etwa in der Broschüre „Althan Hub“ des Investors und auch in den schon einige Jahre zurückliegenden Bürgerbefragungen war die leichtere Erreichbarkeit des Donaukanals vom Lichtental aus ein Argument.
Mit „Barrierefreiheit, Durchlässigkeit, Öffentliche Nutzbarkeit, einfache Durchwegung, Flaniermeile, usw.“ wurde den umliegenden BewohnerInnen ein liebliches Bild gezeichnet. Nur Vorteile also?
Gestern wurden dann die seit mehr als 1 Jahr erwarteten Planungen öffentlich gezeigt und erläutert:
- Eine Anbindung an den Donaukanal (Abgang U4 Station Eingang Tesperngasse auf den Donaukanal) erscheint nicht realistisch, da zu teuer. Die Anbindung endet an der mehrspurigen Lände. Bereits jetzt kann man bequem die 2 U4-Eingänge über den Fußgängerübergang Althanstrasse-Tepserngasse bzw. Julius-Tandlerplatz erreichen – dafür braucht man kein Althanquartier
- Fahrräder sind auf dem Gelände unerwünscht, damit bleibt der status quo: keine Überquerungsmöglichkeit über eine Strecke von 1km (zwischen Julius-Tandler-Platz und Josef-Holoubekplatz)
- Es soll zwar auf den Achsen Fechtergasse und Lichtentalergasse Treppenanlagen geben, jedoch voraussichtlich nur bei einer Querung eine Außenliftanlage. Man möge erklären, wie man sich eine Überwindung von 9m Höhendifferenz mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen vorstellt (Fahrräder sind ohnehin unerwünscht)
- Für die Lichtentaler „Zubringerachsen“ Fechtergasse und Lichtentalergasse gibt es kein Lösungskonzept, wie die Althanstrasse gefahrlos überquert werden kann. Ein Zebrastreifen bzw. eine Ampel sind aufgrund des D-Wagens so gut wie ausgeschlossen
Worin besteht nun der Mehrwert, der eine ortsunübliche Verbauung (gewünschte Widmung des Terassenhochhauses: 55m statt dzt. 21m) mit einer Verbauungsdichte, die wesentlich höher als jene der Umgebung beträgt, rechtfertigen würde? Ich weiß es immer weniger, der Hochglanzprospekt verblasst zunehmend.
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