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18.12.2018, 3185 Zeichen

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, senkt laut ihrem aktuellen „House View“-Ausblick für 2019 ihre Renditeerwartungen für Risikoanlagen. Grund sind das sich abschwächende globale Wachstum und die steigenden Zinssätze.

Das globale Wachstum wird sich vermutlich von derzeit rund 3,75 Prozent auf 3,6 Prozent im kommenden Jahr verlangsamen. Dennoch sollte es in allen großen Industrieländern weiterhin oberhalb des allgemeinen Trends liegen. Unterstützt durch fiskalische Impulse zog das Wachstum im vergangenen Jahr in den USA an, während es in der Eurozone und in Japan eher zurückging. Diese Divergenzen sollten sich zwar im nächsten Jahr nicht weiter verschärfen, werden aber vermutlich so fortbestehen.

Das oberhalb des Trends liegende Wachstum dürfte dazu führen, dass sich die freien Kapazitäten der großen Volkswirtschaften weiter verringern. Die zunehmend zurückgehende Arbeitslosigkeit und eine leicht steigende Lohninflation könnten die Folgen sein. Das wiederum könnte zu einer höheren Inflation führen, die 2019 voraussichtlich die Ziele der Zentralbanken erfüllen oder sich diesen annähern dürfte, auch wenn die Gesamtinflation aufgrund niedrigerer Ölpreise einbrechen sollte.

Die US-Notenbank dürfte die Zinsen nächstes Jahr voraussichtlich dreimal anheben und damit in ein leicht restriktives Gebiet vorstoßen, obwohl der Markt für 2019 bisher nur eine Zinserhöhung eingepreist hat. Die Europäische Zentralbank könnte in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres beginnen, sich von negativen Zinsen abzuwenden. Zudem besteht die Chance, dass die Bank of Japan ihr politisches Rahmenwerk anpassen wird, um eine steilere Zinskurve zu erzielen.

Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors: „In einem sich verlangsamenden Wachstumsumfeld neigen die Anleger dazu, sich mehr auf Abwärtsrisiken zu konzentrieren. Obwohl das wirtschaftliche Umfeld weiterhin eine Basis für positive Renditen bei Risikoanlagen bildet, rechtfertigt die Kombination aus erwarteter moderater Wachstumsdynamik, restriktiver globaler Liquidität und den Auswirkungen dieser Risiken eine zurückhaltendere Positionierung. Aufgrund der erwarteten relativen Wachstums-Outperformance bevorzugen wir eine Übergewichtung von US- und Schwellenländer-Aktien. Die Bewertungen in Europa sehen in einigen Bereichen attraktiver aus, doch Abwärtsrisiken wie der Brexit sowie der italienische Haushalt belasten diesen Ausblick weiterhin. Staatsanleihen haben wir leicht untergewichtet, da die Renditen weiter steigen dürften, bedingt durch die erwartete Straffung der Zentralbankpolitik im kommenden Jahr. Bei den historisch betrachtet relativ engen Spreads gewichten wir Unternehmensanleihen stark unter, einschließlich die Duration. Wir bevorzugen europäische gegenüber US-amerikanischen Hochzinsanleihen aufgrund des niedrigeren Verschuldungsgrades und der geringeren Abhängigkeit vom Ölpreis. Wir haben eine leichte Präferenz für Long-US-Dollar-Positionen, wobei wir Australien am stärksten untergewichten, da das Land mit binnenwirtschaftlichen Herausforderungen sowie chinesischen Wachtumsrisiken konfrontiert ist.“



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1. Michael Grady, Senior Economist bei Aviva Investors, Bild: Aviva , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Michael Grady, Senior Economist bei Aviva Investors, Bild: Aviva, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, senkt laut ihrem aktuellen „House View“-Ausblick für 2019 ihre Renditeerwartungen für Risikoanlagen. Grund sind das sich abschwächende globale Wachstum und die steigenden Zinssätze.

    Das globale Wachstum wird sich vermutlich von derzeit rund 3,75 Prozent auf 3,6 Prozent im kommenden Jahr verlangsamen. Dennoch sollte es in allen großen Industrieländern weiterhin oberhalb des allgemeinen Trends liegen. Unterstützt durch fiskalische Impulse zog das Wachstum im vergangenen Jahr in den USA an, während es in der Eurozone und in Japan eher zurückging. Diese Divergenzen sollten sich zwar im nächsten Jahr nicht weiter verschärfen, werden aber vermutlich so fortbestehen.

    Das oberhalb des Trends liegende Wachstum dürfte dazu führen, dass sich die freien Kapazitäten der großen Volkswirtschaften weiter verringern. Die zunehmend zurückgehende Arbeitslosigkeit und eine leicht steigende Lohninflation könnten die Folgen sein. Das wiederum könnte zu einer höheren Inflation führen, die 2019 voraussichtlich die Ziele der Zentralbanken erfüllen oder sich diesen annähern dürfte, auch wenn die Gesamtinflation aufgrund niedrigerer Ölpreise einbrechen sollte.

    Die US-Notenbank dürfte die Zinsen nächstes Jahr voraussichtlich dreimal anheben und damit in ein leicht restriktives Gebiet vorstoßen, obwohl der Markt für 2019 bisher nur eine Zinserhöhung eingepreist hat. Die Europäische Zentralbank könnte in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres beginnen, sich von negativen Zinsen abzuwenden. Zudem besteht die Chance, dass die Bank of Japan ihr politisches Rahmenwerk anpassen wird, um eine steilere Zinskurve zu erzielen.

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