14.01.2019, 3965 Zeichen
Akkreditierung zum Ferrari-Streicheln. Ehrlich gesagt freue ich mich immer, wenn ich zu Veranstaltungen eingeladen werde, wo ich Menschen nahe kommen kann, die man als kleiner Mann sonst nicht so leicht persönlich treffen kann. Vor allem bin ich an Informationen interessiert. Informationen, die ich gerne weiter gebe. Es ist ein Geben und Nehmen, der Gastgeber schätzt es, dass seine Ansichten und Ziele unter die Leute gebracht werden, und ich schätze Informationen, die ich zuvor noch nicht hatte. Die Qual der Wahl, ich habe diese Woche wieder dreimal so viele Einladungen als ich bewältigen kann. Schlechtes Timing, Günter Luntsch genau für den Tag zu einer Pressekonferenz einzuladen, an dem eine HV statt findet. Die EVN-HV als erste dieses Jahres kann ich mir nicht entgehen lassen, eine HV geht vor. Aber bitte nicht mit den Einladungen aufhören: Irgendwann komme ich überall hin, wo ich erwarte, dass Interessantes berichtet wird!
Zu manchen Veranstaltungen gehe ich ohne Einladung. Zum Beispiel auf Hauptversammlungen oder auch auf Messen. Man darf sich hier nicht auf Gastkarten verlassen. Gerade wenn eine heikle Diskussion ansteht, gibt es keine Gastkarten. Als Aktionär mit ordnungsgemäßer Anmeldung meiner Aktien kann man mir den Besuch jedenfalls nicht verweigern. Und Messen möchte ich auch nicht aus Sicht des Journalisten sehen, dem man in einer Sonderveranstaltung eine rosarote Brille aufsetzt. Der Wahrnehmungsunterschied kann größer nicht sein. Zuerst einmal muss man darum betteln, akkreditiert zu werden, die Ausweise, die Zeugnisse, der journalistische Leumund, alles muss passen, die Anforderungen sind echt heftig: http://wfe.messe.at/presse/akkreditierung_richtlinien.html Soviel Bürokratie, nur damit ich eine Spezialführung kriege? Und dass vielleicht von mir erwartet wird, ausschließlich freundlich zu schreiben? Ich bin eh nicht boshaft, ich habe auch über die Messe letzte Woche neutral berichtet. Wem es so passt, wie es ist, der geht hin. Wer gerne den Ferrari streicheln will, aber von mir erfährt, dass da ein Zaun zwischen Ferrari und Besucher ist, der spart sich vielleicht die Fahrt dorthin. Vielleicht hat auch gar niemand seine Entscheidung aufgrund meines Berichts getroffen. Aber nach bestem Wissen und Gewissen informiert habe ich zumindest.
Ich weiß jetzt nicht mit Sicherheit, ob der Kollege vom Fernsehen mit offizieller Einladung auf die Messe gekommen ist, vielleicht hat er für den Preview am Tag vor der offiziellen Eröffnung der Autoshow auch den offiziellen Preview-Preis bezahlt. Einerseits hat er ja recht: An diesem Tag war viel Platz, wie man im TV-Beitrag sieht, man hat die Chefs persönlich als Gesprächspartner bekommen, und man konnte sich in den Ferrari setzen. Der Kollege vom TV hat über seine Eindrücke genauso ausgewogen berichtet, wie ich es getan hätte, wäre ich an seiner Stelle im Ferrari gesessen, sinngemäß: Ferrari schön, aber teuer. Er hat seine Sache schon gut gemacht, es gibt keinen Grund für Beanstandungen.
Wer als Konsument den TV-Beitrag gesehen hat, hat aber den Eindruck gewinnen können, dass auf der Autoshow viel Platz ist, und dass man sich in die schönen Autos reinsetzen darf. Das Berühren des Ferrari und das Reinsetzen in den Ferrari, das ist für den potentiellen Ferrarikäufer wichtig. Ich kaufe keinen Ferrari, ohne ihn berührt zu haben, ohne drin gesessen zu sein. Wie gesagt, der Kollege hat nichts falsch gemacht, ich schätze ihn sehr. Dass ich aber von den Zäunen für Normalbesucher am ersten Tag für Normalbesucher berichten habe können, freut mich dennoch. Vielleicht habe ich damit einen Vater vor einer nicht wieder gut zu machenden Blamage bewahrt, der seinem Buben versprechen hätte wollen, dass er sich in einen Ferrari setzen darf. Ich habe durchaus freundlich berichtet. Aber ich habe auf dieses Detail hinweisen können. Eben weil ich als Normalbesucher hingegangen bin.
(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 14.01.)
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