18.01.2019, 1469 Zeichen
Polytec hat in 2018 nicht die erwarteten Zahlen bei Umsatz und EBIT erreicht. Das Unternehmen erzielte - auf Basis vorläufiger, noch ungeprüfter IFRS-Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 - Umsatzerlöse in Höhe von rund 637 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um rund 6 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging gemäß den vorläufigen Zahlen um rund 15 Mio. Euro auf rund 40 Mio. Euro zurück. Im Zuge der Veröffentlichung der Q3-Zahlen ging das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 noch von einem Konzernumsatz von rund 650 Mio. Euro und einem EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von rund 45 Mio. Euro aus.
Wesentliche Gründe für den Rückgang der Ergebniszahlen gegenüber dem Vorjahr seien Abrufkürzungen und Umsatzeinbußen auf Basis der reduzierten Produktion von Diesel-PKW sowie der Umstellung auf den in der EU seit September 2018 anzuwendenden Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP, erklärt das Unternehmen. Zudem hätten Preissteigerungen bei Rohmaterial und Energie das Ergebnis belastet.
Das vorläufige EBITDA beläuft sich auf rund 67 Mio. Euro und ging damit im Vorjahresvergleich um rund 19 Prozent zurück. Die EBITDA- Marge beträgt rund 10,3 Prozent (Vorjahr: 12,2 Prozent), die EBIT-Marge rund 6,2 Prozent (Vorjahr: 8,1 Prozent).
Der Jahresfinanzbericht und der Geschäftsbericht der Polytec Holding AG mit weiteren Informationen zum Geschäftsjahr 2018 und zum Ausblick 2019 werden am 29. März 2019 veröffentlicht.
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