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23.01.2019

EVN-HV für 2017/18 - (2). In Au am Leithaberge (fälschlich oft als Au am Leithagebirge bezeichnet) seien 4 von 5 Windkraftwerken in Betrieb genommen worden, die alten seien durch neue und deutlich leistungsfähigere ersetzt worden, sie würden deutlich mehr Strom erzeugen. Der Austausch sei binnen sehr kurzer Zeit erfolgt, binnen fünf Monaten. Konzernweit incl. Strombezugsrechten habe man sehr viel Strom aus Wasserkraft, 306 MW, weiterer Ausbau sei kaum möglich, wir würden uns auf Erhaltung und Ausbau der bestehenden Anlagen konzentrieren. Bei der Modernisierung seien wir um intensiven Austausch mit Bürgerinitiativen und NGOs bemüht, das gelte auch fürs Kraftwerk Rosenburg. Anmerkung: Das Kraftwerk Rosenburg war auch Thema auf der vorjährigen HV, Wikipedia schreibt dazu: "Ein geplanter Ausbau der Kraftwerkskette am Kamp im Jahr 1981 mit Anhebung der Staumauer in Rosenburg auf 22 m wurde nach Protesten aufgegeben. Im Jahr 2015 analysierte ein Planungsbüro Varianten zur Sanierung bzw. zum Repowering des Kraftwerks Rosenburg. EVN AG reichte im Jahr 2017 ein Projekt zur Umweltverträglichkeitsprüfung ein. Der Niederösterreichische Naturschutzbund, WWF Österreich sowie verschiedene Bürgerinitiativen versuchen das Projekt zu verhindern." Es solle künftig 400 (?) Haushalte und somit doppelt so viele wie heute versorgen.

Die Wasserversorgung Niederösterreichs werde stetig ausgebaut, lokale Brunnen würden aufgelassen, die EVN stelle eine verlässliche Wasserversorgung bereit. Viele Millionen seien in den Bau einer Wasserleitung von Wienerherberg in die Region Mödling investiert worden. Wir würden weiter in die von uns betriebenen Ortsnetze investieren, die uns die Gemeinden übertragen hätten, weil sie Investitionen in die Sanierung nicht stemmen könnten. Enthärtung erfolge nun ganz ohne Chemie, die neue Anlage stehe am Brunnenfeld Wienerherberg. Für Umbau und Ausbau der Kläranlage in Prag sei bei technischer Planung und Umsetzung Kompetenz gefragt, die Kläranlage auf der Kaiserinsel nahe dem Prager Zoo arbeite unterirdisch, vom Zoo aus unsichtbar.

Der Vertrag mit Budva in Montenegro sei gekündigt worden, der Grund sei die fortgesetzte Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtungen der Gemeinde Budva, das sei aber durch eine Garantie der Republik Montenegro abgesichert. Anmerkung: Budva ist eine historische Stadt, die einmal zu Österreich gehörte. Wir würden Gespräche über die Modalitäten der Vertragsauflösung führen. Wir hätten uns bereit erklärt, die Betriebsführung einstweilen fortzusetzen. Kurz erwähnt wurde, dass wir als Generalunternehmer in Mazedonien, Polen, Kroatien und neu in Bahrain fungieren würden. Der Gesamtauftragswert (alles, oder nur Bahrain?) sei 180 Mio. Euro. Hier ein Bericht aus 2018 über das EVN-Kläranlagengeschäft: https://noe.orf.at/news/stories/2911259/ Die Finanzierung werde vom Auftragnehmer (?) bereitgestellt. In Kuwait würden wir eine finale Beauftragung im Geschäftsjahr 2018/19 erwarten.

Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz erwähnte die Dividendenrendite von 2,8%, der Total Shareholder Return seit dem Börsegang 1989 betrage 8,19% pro Jahr. Ausblick wolle man keinen geben, man solle aber von einem normalen Geschäftsjahr ausgehen, wie wir es zuletzt 2014/15 gehabt hätten, ohne die beiden außergewöhnlichen Jahre. Ich hoffe, ich habe diesen Satz richtig notiert: "Der Fortgang der Konzernaktivitäten in Moskau könnte das Konzernergebnis beeinflussen." Was immer das heißen mag. Damit war die Präsentation zu Ende, es wurde verlesen, dass 577 Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter mit 152,801.672 Aktien anwesend seien, das seien 84,95% des Grundkapitals. Es folgte die Generaldebatte.
EVN ( Akt. Indikation:  13,79 /13,87, -1,39%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 23.01.)


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EVN: Au, Wasserversorgung, Montenegro-Kündigung, Total Shareholder Return (Günter Luntsch)


23.01.2019

EVN-HV für 2017/18 - (2). In Au am Leithaberge (fälschlich oft als Au am Leithagebirge bezeichnet) seien 4 von 5 Windkraftwerken in Betrieb genommen worden, die alten seien durch neue und deutlich leistungsfähigere ersetzt worden, sie würden deutlich mehr Strom erzeugen. Der Austausch sei binnen sehr kurzer Zeit erfolgt, binnen fünf Monaten. Konzernweit incl. Strombezugsrechten habe man sehr viel Strom aus Wasserkraft, 306 MW, weiterer Ausbau sei kaum möglich, wir würden uns auf Erhaltung und Ausbau der bestehenden Anlagen konzentrieren. Bei der Modernisierung seien wir um intensiven Austausch mit Bürgerinitiativen und NGOs bemüht, das gelte auch fürs Kraftwerk Rosenburg. Anmerkung: Das Kraftwerk Rosenburg war auch Thema auf der vorjährigen HV, Wikipedia schreibt dazu: "Ein geplanter Ausbau der Kraftwerkskette am Kamp im Jahr 1981 mit Anhebung der Staumauer in Rosenburg auf 22 m wurde nach Protesten aufgegeben. Im Jahr 2015 analysierte ein Planungsbüro Varianten zur Sanierung bzw. zum Repowering des Kraftwerks Rosenburg. EVN AG reichte im Jahr 2017 ein Projekt zur Umweltverträglichkeitsprüfung ein. Der Niederösterreichische Naturschutzbund, WWF Österreich sowie verschiedene Bürgerinitiativen versuchen das Projekt zu verhindern." Es solle künftig 400 (?) Haushalte und somit doppelt so viele wie heute versorgen.

Die Wasserversorgung Niederösterreichs werde stetig ausgebaut, lokale Brunnen würden aufgelassen, die EVN stelle eine verlässliche Wasserversorgung bereit. Viele Millionen seien in den Bau einer Wasserleitung von Wienerherberg in die Region Mödling investiert worden. Wir würden weiter in die von uns betriebenen Ortsnetze investieren, die uns die Gemeinden übertragen hätten, weil sie Investitionen in die Sanierung nicht stemmen könnten. Enthärtung erfolge nun ganz ohne Chemie, die neue Anlage stehe am Brunnenfeld Wienerherberg. Für Umbau und Ausbau der Kläranlage in Prag sei bei technischer Planung und Umsetzung Kompetenz gefragt, die Kläranlage auf der Kaiserinsel nahe dem Prager Zoo arbeite unterirdisch, vom Zoo aus unsichtbar.

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Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz erwähnte die Dividendenrendite von 2,8%, der Total Shareholder Return seit dem Börsegang 1989 betrage 8,19% pro Jahr. Ausblick wolle man keinen geben, man solle aber von einem normalen Geschäftsjahr ausgehen, wie wir es zuletzt 2014/15 gehabt hätten, ohne die beiden außergewöhnlichen Jahre. Ich hoffe, ich habe diesen Satz richtig notiert: "Der Fortgang der Konzernaktivitäten in Moskau könnte das Konzernergebnis beeinflussen." Was immer das heißen mag. Damit war die Präsentation zu Ende, es wurde verlesen, dass 577 Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter mit 152,801.672 Aktien anwesend seien, das seien 84,95% des Grundkapitals. Es folgte die Generaldebatte.
EVN ( Akt. Indikation:  13,79 /13,87, -1,39%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 23.01.)


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Aktien auf dem Radar: Rosenbauer , Flughafen Wien , Österreichische Post , Marinomed Biotech , Agrana , Valneva , Andritz , Wienerberger , SBO , S&T , Strabag , FACC , Hutter & Schrantz Stahlbau , Bawag Group , Erste Group , SW Umwelttechnik , Mayr-Melnhof , Oberbank AG Stamm , BKS Bank Stamm , Athos Immobilien .


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