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26.03.2019

European-Lithium Aktionärsveranstaltung 22.3.19 (2). Müller erklärte zum Bergwerk, dass das Material noch im Berg von wertlosem Gestein getrennt werden solle, das wertlose Gestein würde den Berg gar nicht verlassen. In der Chemiefabrik im Tal werde das Material dann noch hoch konzentriert und zu Lithiumperoxid verarbeitet. Die endgültige DFS (Machbarkeitsstudie) sei (sinngemäß) nur noch Formsache, denn der österreichische Staat habe die Mine ja mit sehr viel Geld bereits gebaut, mit Geld, das "wir" nie gehabt hätten. Der endgültige Produktionsprozess werde schon vor Betriebsbeginn (der Mine) definiert. Ende des Jahres (2019) würden wir wissen, wie die Anlage gestaltet werden muss. Der Prozess sei bekannt, jedes Werk sei aber eine Einzelanfertigung, weil der Lithiumgehalt überall unterschiedlich sei. Es gäbe auch keine gebrauchten Maschinen für die Erzeugung hochwertigen Lithiums, in der Vergangenheit sei Lithium nur für minderwertige Sachen (er meinte das in dem Sinne, dass das Lithium nicht so rein sein musste) wie Keramik verwendet worden.

Im letzten Jahr sei die Kapitalmarktsituation plötzlich so schlecht gewesen, dass man keine Kapitalerhöhung machen habe können, Magna habe einen Bond gezeichnet, das sei eine schnell zu treffende betriebswirtschaftliche Entscheidung gewesen. Anmerkung: Es handelt sich um eine Wandelanleihe über 10 Mio. US-Dollar, die in Tranchen jeweils nach Erreichen von bestimmten Meilensteinen abgerufen werden kann, siehe https://www.wienerborse.at/news/apa-news-detail/?id=734576978. Sehe ich als schönen Vertrauensbeweis in unser Unternehmen. Unser Nachteil sei, dass wir keinen laufenden Betrieb und somit keine laufenden Einnahmen haben. 97% der Unternehmen, die so angefangen hätten wie wir, hätten es nicht so weit geschafft wie wir. Auf Nachfrage sagte Müller, die Genehmigung für den Minenbetrieb liege vor. UVP sei für das Chemiewerk notwendig, und eine verkürzte UVP, wenn wir zukünftig noch einmal bohren. Dazu müssten wir aber wissen, wo das Chemiewerk stehen soll, wir kaufen sicher jetzt keine Grundstücke, wenn wir die endgültige DFS noch nicht haben. Wir würden 5 Hektar Land brauchen und hätten bereits Angebote für 300 Hektar Land. Das ganze Jahr 2020 sei für Genehmigungen vorgesehen, das Jahr 2021 für den Bau, der ein Jahr dauern soll. Die Bank hätten wir auch ohne DFS bereits als Partner.

Wir müssten für uns gar keine Werbung machen, Lithium werde ja sowieso benötigt. Wir seien der Meinung, es werde zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme Abnehmer geben. Ein Herr sprach den Wassermangel im Lavanttal an, Müller erwiderte, dass es einen geschlossenen Wasserkreislauf geben werde. Man brauche Wasser, das seien aber keine Massen, die wir zufügen. Luftzirkulation und geschlossener Wasserkreislauf würden kommen. Auf die Frage, wieviel Wasser European Lithium entnehmen werde, kam die Antwort, Wasser sei "definitiv überhaupt kein Thema". Eine Frau fragte, ob es Gespräche für ein Batteriewerk in der Nähe gäbe, Müller antwortete, Samsung habe in Graz eine Batterieforschungsabteilung. Müller wollte beschreiben, wie verhältnismäßig gering die Mengen seien, die erzeugt würden, der "halbe Güterzug pro Jahr" habe keinen Einfluss auf die Batterieindustrie (also wo ein Batteriewerk gebaut werde). Ein Besucher offenbar aus der Gütertransportbranche besserte aus, 11.000 Tonnen seien 10 Güterzüge. Es werde 130 Arbeitsstellen im Dreischichtbetrieb geben, das wären rund 400 Arbeitsplätze direkt bei uns. Der Großteil werde im Chemiewerk arbeiten. Das würden besserbezahlte Arbeitsplätze sein, auch Lkw-Fahrer und Leute, die den Wasserhaushalt in der Mine kontrollieren (am Bildschirm), die heutigen Minen seien Technikpaläste, es sei alles von außen gesteuert. Unfälle würden ausnahmslos in der Dritten Welt passieren, wo die Sicherheit gering geschrieben werde.

Wenn man die andere Seite (des Berges) spiegle, komme man noch einmal auf so eine Menge Lithium. Es gebe dort aber noch keine Bohrungen und Messungen, denn man wolle kein Geld für eine Sache ausgeben, die man erst in 25 Jahren brauche, bis dahin würden die bekannten Lager reichen. Es sei nicht anzunehmen, dass die Lithiumlagerstätte plötzlich aufhöre. Er zeigte eine Zeichnung der geologischen Formation. Vielleicht brauche man in 30 Jahren das zusätzliche Lithium auch gar nicht mehr, wenn man mit Brennstoffzelle fahre. Man wisse grob, wo welche Rohstoffe vorkommen. Die Schürfrechte auf den Grundstücken rund um die European-Lithium-Mine habe sich Jadar Lithium Limited (AU000000JDR2, Tradegate) gesichert, deren Non-Executive Director er sei, deren Bodenproben jedenfalls sind vielversprechend: https://boerse-social.com/page/newsflow/jadar_lithium_hochgradige_li-werte_neben_european_lithiums_lagerstatte_wolfsberg_stefan_muller

Natürlich würden die kein zweites Chemiewerk bauen, das sei unsinnig, aber man könnte in der Zukunft an eine Kooperation denken, z.B. könnte man einen Teil des Werks untervermieten. Anmerkung: Zuerst hat es mich geschreckt, dass rund um unseren schönen Lithium-Claim die Konkurrenz sitzt und wartet, ob wir Erfolg haben, aber wenn die tatsächlich auch fördern können, verlängert das die wirtschaftliche Lebensdauer unseres Chemiewerks. Die Konkurrenz Jadar könnte man sich (so man grundsätzlich zu Spekulationen mit Bergbauwerten bereit ist, alle Warnhinweise gelten auch hier!) eventuell auch ansehen, das ist noch nicht einmal ein Pennystock, die Aktie kostet weniger als 1 Cent und birgt meines Erachtens weniger Risiko, da sich Jadar nur an unsere Erkenntnisse und Vorarbeiten dranhängen wird, deren Risiko mag grad sein, dass sie dort so wenig Lithium finden, dass es sich nicht auszahlt, es aus dem Boden zu holen.

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.03.)


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1. Katharina Löckinger, Dietrich Wanke, MinenTag European Lithium 2018 , (© European Lithium)   >> Öffnen auf photaq.com

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European Lithium und die Wandelanleihe, die Magna zeichnete (Günter Luntsch)


26.03.2019

European-Lithium Aktionärsveranstaltung 22.3.19 (2). Müller erklärte zum Bergwerk, dass das Material noch im Berg von wertlosem Gestein getrennt werden solle, das wertlose Gestein würde den Berg gar nicht verlassen. In der Chemiefabrik im Tal werde das Material dann noch hoch konzentriert und zu Lithiumperoxid verarbeitet. Die endgültige DFS (Machbarkeitsstudie) sei (sinngemäß) nur noch Formsache, denn der österreichische Staat habe die Mine ja mit sehr viel Geld bereits gebaut, mit Geld, das "wir" nie gehabt hätten. Der endgültige Produktionsprozess werde schon vor Betriebsbeginn (der Mine) definiert. Ende des Jahres (2019) würden wir wissen, wie die Anlage gestaltet werden muss. Der Prozess sei bekannt, jedes Werk sei aber eine Einzelanfertigung, weil der Lithiumgehalt überall unterschiedlich sei. Es gäbe auch keine gebrauchten Maschinen für die Erzeugung hochwertigen Lithiums, in der Vergangenheit sei Lithium nur für minderwertige Sachen (er meinte das in dem Sinne, dass das Lithium nicht so rein sein musste) wie Keramik verwendet worden.

Im letzten Jahr sei die Kapitalmarktsituation plötzlich so schlecht gewesen, dass man keine Kapitalerhöhung machen habe können, Magna habe einen Bond gezeichnet, das sei eine schnell zu treffende betriebswirtschaftliche Entscheidung gewesen. Anmerkung: Es handelt sich um eine Wandelanleihe über 10 Mio. US-Dollar, die in Tranchen jeweils nach Erreichen von bestimmten Meilensteinen abgerufen werden kann, siehe https://www.wienerborse.at/news/apa-news-detail/?id=734576978. Sehe ich als schönen Vertrauensbeweis in unser Unternehmen. Unser Nachteil sei, dass wir keinen laufenden Betrieb und somit keine laufenden Einnahmen haben. 97% der Unternehmen, die so angefangen hätten wie wir, hätten es nicht so weit geschafft wie wir. Auf Nachfrage sagte Müller, die Genehmigung für den Minenbetrieb liege vor. UVP sei für das Chemiewerk notwendig, und eine verkürzte UVP, wenn wir zukünftig noch einmal bohren. Dazu müssten wir aber wissen, wo das Chemiewerk stehen soll, wir kaufen sicher jetzt keine Grundstücke, wenn wir die endgültige DFS noch nicht haben. Wir würden 5 Hektar Land brauchen und hätten bereits Angebote für 300 Hektar Land. Das ganze Jahr 2020 sei für Genehmigungen vorgesehen, das Jahr 2021 für den Bau, der ein Jahr dauern soll. Die Bank hätten wir auch ohne DFS bereits als Partner.

Wir müssten für uns gar keine Werbung machen, Lithium werde ja sowieso benötigt. Wir seien der Meinung, es werde zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme Abnehmer geben. Ein Herr sprach den Wassermangel im Lavanttal an, Müller erwiderte, dass es einen geschlossenen Wasserkreislauf geben werde. Man brauche Wasser, das seien aber keine Massen, die wir zufügen. Luftzirkulation und geschlossener Wasserkreislauf würden kommen. Auf die Frage, wieviel Wasser European Lithium entnehmen werde, kam die Antwort, Wasser sei "definitiv überhaupt kein Thema". Eine Frau fragte, ob es Gespräche für ein Batteriewerk in der Nähe gäbe, Müller antwortete, Samsung habe in Graz eine Batterieforschungsabteilung. Müller wollte beschreiben, wie verhältnismäßig gering die Mengen seien, die erzeugt würden, der "halbe Güterzug pro Jahr" habe keinen Einfluss auf die Batterieindustrie (also wo ein Batteriewerk gebaut werde). Ein Besucher offenbar aus der Gütertransportbranche besserte aus, 11.000 Tonnen seien 10 Güterzüge. Es werde 130 Arbeitsstellen im Dreischichtbetrieb geben, das wären rund 400 Arbeitsplätze direkt bei uns. Der Großteil werde im Chemiewerk arbeiten. Das würden besserbezahlte Arbeitsplätze sein, auch Lkw-Fahrer und Leute, die den Wasserhaushalt in der Mine kontrollieren (am Bildschirm), die heutigen Minen seien Technikpaläste, es sei alles von außen gesteuert. Unfälle würden ausnahmslos in der Dritten Welt passieren, wo die Sicherheit gering geschrieben werde.

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