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Börsenradio gehört: Immofinanz, Replik zum Talk mit Oliver Schumy (Gerald Dürrschmid)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



12.04.2019, 2539 Zeichen



„Schön, dass wir so positiv überraschen konnten“ – im Börsenradio-Interview: Oliver Schumy, CEO der Immofinanz.

Nach dem durch den „Russland-Effekt“ belasteten, negativen Ergebnis im Geschäftsjahr 2017 fährt die Immofinanz 2018 einen Gewinn von 217,5 Mio. Euro ein. Der FFO liegt bei 85 Mio. Euro. Der offenbar doch etwas überraschte Markt reagierte mit einem Plus von mehr als 4 Prozent. Die Gründe für das gute Ergebnis sieht Oliver Schumy in der strengen Markenpolitik – drei Viertel des Portfolios werden unter drei Marken geführt, eine für Büro-, zwei für Retail-Objekte. Die Auslastung liegt bei 96 Prozent, ein Wert der, so Schumy, „auch international beachtlich ist.“ Beigetragen haben auch 2 große Projekte in Düsseldorf, Float und Trivago, die 2018 fertiggestellt werden konnten.

Das Verkaufsprogramm betreffend Non-Core-Immobilien ist fast zur Gänze abgeschlossen. Als „Erntezeit“ bezeichnet der Immofinanz-CEO die Veräußerung von Objekten, die man „in der Strategie der nächsten 5 bis 10 Jahre nicht mitnehmen möchte.“ Schumy bringt das auf den Punkt: In die Strategie passende Immobilien von guter Qualität sollten dagegen behalten werden, andernfalls man ja wieder teuer zukaufen müsste.

Man sei, so der Immofinanz-CEO, immer bestrebt, die Aktie als „attraktiven, nachhaltigen Dividendenwert“ zu positionieren. Die aktuelle Dividende wird mit 85 Cent mehr als 20 Prozent über der des vergangenen Jahres liegen. Das gute Ergebnis und der erfolgreich verlaufende Aktienrückkauf bringen insgesamt „fast 8 Prozent Shareholder-Return“.

Etwas „zugeknöpft“, wie zuletzt auch Ernst Vejdovszky, CEO der S Immo, gibt sich Schumy zur Frage nach einer Fusion der Immofinanz mit ihrer „Halbschwester“. Maßstab sei es, einen Wert für die Aktionäre zu schaffen, und „wenn es hier etwas zu berichten gibt, werden wir das selbstverständlich unverzüglich tun.“ Das gute Ergebnis der S Immo freut den Immofinanz CEO im Hinblick auf die Beteiligung natürlich besonders, erhält man doch fast ein Drittel der Dividende.

Zukäufe sind in Prag, Budapest und Warschau geplant. Im Büro-Segment traut man sich einiges zu, immerhin ist die Immofinanz in diesen Märkten bereits präsent und erfolgreich. Im Retail-Bereich sollen die derzeit 80 Standorte auf 100 ausgebaut werden. Ist das Ziel für 2019, ein FFO von 100 Mio. Euro, ambitioniert? Schumy: „Ein bisschen Ambition dürfen wir uns für das neue Jahr aufheben.“
Immofinanz ( Akt. Indikation:  22,75 /22,84, -0,09%)

(Der Input von Gerald Dürrschmid für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.04.)



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