27.08.2019, 2172 Zeichen
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat im Halbjahr ein Periodenergebnis in Höhe von 17,9 Mio. Euro erreicht und mit deutlich besser als in der Vorjahresperiode (-4,3 Mio. Euro). Zurückzuführen sei dies vorrangig auf Immobilienverkäufe, Bewertungsgewinne und Wechselkursgewinne, wie das Unternehmen mitteilt. „Nach dem Verkauf zahlreicher Assets im Jahr 2017 haben wir das vergangene Jahr für strategische Weichenstellungen genutzt. Insbesondere die Fertigstellung laufender Entwicklungsprojekte, neue Developments sowie der Erwerb Cashflow-bringender Assets mit Zukunftspotenzial stehen dabei im Fokus. Die positive Geschäftsentwicklung zeigt den Erfolg dieser Strategie“, erklärt Warimpex CEO Franz Jurkowitsch.
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 verringerten sich die Umsatzerlöse im Hotelbereich um 24 % auf 4,8 Mio. Euro. Zurückzuführen sei das vor allem auf den Verkauf der Betriebsgesellschaft des Hotels Dvořák im tschechischen Karlsbad. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien erhöhten sich im ersten Halbjahr 2019 auf 9,2 Mio. Euro (1. HJ 2018: 7,5 Mio.). Wesentlich beeinflusst sei diese Umsatzsteigerung durch den Ankauf des Bürogebäudes B52 in Budapest und die Fertigstellung von Ogrodowa Office im polnischen Łódź im vergangenen Geschäftsjahr gewesen, so das Unternehmen. Der Gesamt-Umsatz im ersten Halbjahr 2019 erhöhte sich auf 15,2 Mio. Euro. Das Bruttoergebnis vom Umsatz beträgt 9,2 Mio. Euro (1. HJ 2018: 8,1 Mio.). Das EBITDA erhöhte sich von 2,9 Mio. im Vorjahr auf nunmehr 9,9 Mio. Euro. Das EBIT steig von 2,7 Mio. auf 16,6 Mio. Euro.
Im Ausblick meint der CEO: „Aufgrund selektiver Zukäufe und guter Baufortschritte gehen wir davon aus, das Portfoliovolumen – trotz geplanter Verkäufe im Hotel Segment – bis Ende des Jahres weiter ausbauen zu können. Im Bürobereich erwarten wir eine deutliche Umsatzsteigerung sowie eine Verbesserung des Bruttoertrags aus den Mieteinnahmen aus neuen Assets. Besonders freuen wir uns darüber, neben unseren fortbestehenden Aktivitäten in den Kernmärkten Polen, Russland und Ungarn, nun auch wieder in Deutschland aktiv zu sein. Wir erwarten ein dynamisches und erfolgreiches weiteres Geschäftsjahr“.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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