14.10.2019, 2948 Zeichen
Uniqa-HV GJ 2018 (4). Wir erfuhren, dass die Uniqa in 5 Kliniken investiert hat, davon 3 in Wien, eine in Salzburg, eine in Graz. Tatsächlich würden wir "hier an eine Grenze stoßen". Wir würden auch nicht um jeden Preis versuchen, in neuen Märkten Kliniken zu kaufen. Wir müssen hundertmal nachdenken, weil "wir tatsächlich das Geschäft noch nicht ganz verstehen". Man müsste an eine gewisse Größe denken, das haben wir noch nicht ganz erreicht. Derzeit gehe Profitabilität vor Wachstum. Die Nachfrage nach gutem Personal sei hoch, die Personalkosten seien durch die Enge des Marktes gestiegen. In der Slowakei z.B. seien Löhne und Gehälter um 10% gestiegen. Slowenien werde von Wien aus mitbetreut, Slowenien habe weniger Einwohner als Wien. Kunstversicherungen wollen wir vermögenden Kunden in Osteuropa, also Ukraine oder Polen, anbieten. Auf den Brexit seien wir bestens vorbereitet, wir wollen die Niederlassung dort behalten. Der Schweizer Markt sei einer der profitabelsten in ganz Europa. Auf der Reise des Bundeskanzlers nach Afrika sei die Uniqa nicht vertreten gewesen.
Wir erfuhren von fast 307 Mio. Aktien und 850 Mio. Euro Nominalwert des verzinsten Hybridkapitals, somit seien 2,77 Euro Hybridkapital im Buchwert pro Aktie enthalten. Dieser betrage 9,68 Euro per Ende 2018. 5,1 Mio. Euro habe die Uniqa Holding in Schulungen investiert, 2,7 Mio. Euro die Uniqa International AG, insgesamt also 7,8 Mio. Euro. Insbesondere für Führungskräfte zur Entwicklung der Persönlichkeit. Der CASAG-Verkaufserlös im Jahr 2018 habe 47,4 Mio. Euro betragen.
Von 1 Mio. Kunden in Österreich seien 30% (der Verträge oder Schadensfälle?) bereits über die App abgewickelt worden. Das sei sehr attraktiv und werde angenommen. Für Onlinesicherheit, IT-Sicherheit, habe man 4,8 Mio. Euro ausgegeben, man sei im Konzern nicht gehackt worden. Rund 3,8 Mio. Euro habe man für Sportsponsoring ausgegeben, davon 1,1 Mio. Euro für Fußball. Uniqa Ventures und Elevator Ventures (RBI-Tochter) hätten je 15 Mio. Euro in einen gemeinsamen Fonds mit Speedinvest eingebracht, wo man gemeinsam an 6 Startups beteiligt sei, mit 5-10% Beteiligungsverhältnis.
Stille Reserven gemäß IFRS von 3,70 Euro pro Aktie wurden genannt, die ich nicht nachvollziehen kann. Man spende an ca. 40 Organisationen, die auf Spenden angewiesen seien, z.B. für Rotes Kreuz und Hospiz. Aus der Finanzierung für Kohleförderung sei man 2019 komplett heraußen, auch vorher seien es vergleichsweise bescheidene 5 Mio. Euro gewesen. 230 Mio. Euro habe man zu 60% im Bereich Öl, zu 40% im Bereich Gas.
Viel ist es nicht mehr, ein Teil wird noch kommen. Die nicht zur Tagesordnung gehörenden Punkte, die alten Streitereien, habe ich ja weggelassen. Wenngleich die Reibereien für den unbeteiligten Zuhörer spannend sein mögen, die alten Sachen bringen uns nicht weiter.
Uniqa ( Akt. Indikation: 8,14 /8,24, -0,73%)
(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 14.10.)
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