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Porr-CEO: "Unser Ziel bleibt es, die Ertragskraft nachhaltig zu verbessern"

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10.03.2020, 3123 Zeichen

Auf Basis der vorläufigen ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 hat der Bau-Konzern Porr sowohl bei Produktionsleistung als auch beim Auftragsbestand die Vorjahres-Werte stabil halten können. Die Porr erzielte eine Produktionsleistung von 5.570 Mio. Euro ( -0,4 % gegenüber dem Vorjahr). Der Auftragsbestand erreichte 7.065 Mio. Euro (-0,5 % zum Vorjahr). Der Auftragseingang reduzierte sich um 12,5 Prozent auf 5.536 Mio. Euro und spiegelt den Angaben zufolge damit die strategisch selektivere Akquisitionspolitik der Gruppe wieder.

Wie bereits im November 2019 bekanntgegeben, hat der Vorstand aufgrund der Neubewertung eines Projekts in Norwegen und der Marktsituation in Polen die Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr 2019 angepasst. Auf Basis des Geschäftsverlaufs und der vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen 2019 geht der Vorstand davon aus, dass das voraussichtliche Ergebnis vor Steuern (EBT) für das Geschäftsjahr 2019 mindestens 35 Mio. Euro erreichen wird.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,40 Euro pro Aktie (vs. 1,1 Euro für 2018) vorschlagen. Diese liege im Rahmen der Dividendenpolitik der Porr, deren Ausschüttungsvolumen 30 % - 50 % des Jahresergebnisses entspricht, wie es heißt.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr war herausfordernd. Heute gilt es, das Erreichte der vergangenen Jahre zu konsolidieren und gezielt zu stärken“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr. „Wir sind fundamental stark und breit aufgestellt. Damit können wir fokussiert am anhaltenden Boom im Bausektor partizipieren und unser Ziel bleibt es, die Ertragskraft der Porr nachhaltig zu verbessern.“

Während die Porr in Österreich 2019 zahlreiche Projekte im Wohnbau akquirierte, war sie in Deutschland insbesondere im Büro- und Industriebau erfolgreich. Den größten Auftragseingang im Jahr 2019 verzeichnete die Porr in Polen: Der Design-Build-Auftrag umfasst die Modernisierung der Bahnlinie LK131 zwischen Kalina und Rusiec Łódzki. Mit ihrer starken regionalen Verankerung, als Technologievorreiterin und Totalunternehmerin ist die PORR in ihren Märkten sehr gut aufgestellt und wird damit auch in Zukunft Chancen bestens nutzen.

Ziele 2020: Auf den europäischen Heimmärkten der Porr habe sich eine weiterhin starke Nachfrage im Geschäftsjahr 2020 abgezeichnet, so das Unternehmen. Auf Basis des hohen Auftragsbestands rechnet der Vorstand mit einer Produktionsleistung auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Nach den Einmaleffekten im Konsolidierungsjahr 2019 und im Einklang mit der positiven Entwicklung in allen Heimmärkten der Porr sei als Ziel eine EBT-Marge in einer Bandbreite von 1,3 % bis 1,5 % definiert worden. Der Vorstand erwartet sich in den Folgejahren eine Ziel-EBT-Marge von 2,0 % bis 3,0 %.

Der tatsächliche Geschäftsverlauf in 2020 könne allerdings, abhängig von exogenen politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche, von den aktuellen Erwartungen abweichen, wird betont. Ebenso seien aus heutiger Sicht allfällige makroökonomische und wirtschaftliche Entwicklungen oder Störungen, wie z.B. durch das Coronavirus, schwer einzuschätzen.

 



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Akt. Indikation:  34.70 / 34.95
Uhrzeit:  13:03:03
Veränderung zu letztem SK:  1.38%
Letzter SK:  34.35 ( 0.15%)



 

Bildnachweis

1. Karl-Heinz Strauss (Porr) , (© Michaela Mejta/photaq.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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Karl-Heinz Strauss (Porr), (© Michaela Mejta/photaq.com)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    10.03.2020, 3123 Zeichen

    Auf Basis der vorläufigen ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 hat der Bau-Konzern Porr sowohl bei Produktionsleistung als auch beim Auftragsbestand die Vorjahres-Werte stabil halten können. Die Porr erzielte eine Produktionsleistung von 5.570 Mio. Euro ( -0,4 % gegenüber dem Vorjahr). Der Auftragsbestand erreichte 7.065 Mio. Euro (-0,5 % zum Vorjahr). Der Auftragseingang reduzierte sich um 12,5 Prozent auf 5.536 Mio. Euro und spiegelt den Angaben zufolge damit die strategisch selektivere Akquisitionspolitik der Gruppe wieder.

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