12.03.2020, 1823 Zeichen
Die DWH Deutsche Werte Holding AG muss offenbar die Wiener Börse verlassen. Die Wiener Privatbank SE habe der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie den Antrag auf Einbeziehung der Aktien der DWH Deutsche Werte Holding AG in den direct market plus der Wiener Börse zurückziehen werde, teilt DWH mit. Dies führe gemäß den "Bedingungen für den Betrieb des Vienna MTF" voraussichtlich zu einem Beschluss der Wiener Börse, die Einbeziehung der Aktien der DWH Deutsche Werte Holding AG in den direct market plus zu widerrufen, d. h. zu einem Delisting der Aktien am 27.03.2020.
Die Wiener Privatbank SE begründet diesen Schritt ausschließlich mit den "Ermittlungen der deutschen Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Verdacht des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betrugs und der eventuellen Involvierung der DWH Deutsche Werte Holding AG".
Der Vorstand der DWH Deutsche Werte Holding AG habe die Wiener Privatbank SE nicht dazu bewegen können, von der Zurückziehung des Einbeziehungsantrags abzusehen, teilt die Gesellschaft mit. Er bezog sich dabei auf die Tatsachen, dass die deutsche Staatsanwaltschaft den Sachverhalt bisher lediglich untersucht und die DWH Deutsche Werte Holding AG, wenn sie denn überhaupt involviert ist, lediglich ein Objekt und Opfer der betrügerischen Machenschaften von Personen, die außerhalb des Einflusses der Gesellschaft handelten, geworden sein könnte. Die Gesellschaft ist ebenso wie viele andere Personen von den Untersuchungen überrascht worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft würden sich weder gegen die Mitglieder des Vorstands, noch des Aufsichtsrats der Gesellschaft richten. Sie seien teilweise lediglich als Zeugen in diesem Verfahren gehört worden. Die Ermittlungen der Staatsanwalt würden andauern und voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, so die Gesellschaft.
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