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voestalpine-CEO wagt vorsichtigen Ausblick

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03.06.2020, 2634 Zeichen

Das Geschäftsjahr 2019/20 der voestalpine war sowohl von einer Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds infolge der weltweiten Handelskonflikte sowie auch der Covid-19-Pandemie geprägt. Im Geschäfstjahr 2019/20 verringerte sich der Umsatz des Konzerns konjunkturbedingt um 6,2 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro. Der Rückgang auf Ergebnisseite fiel aufgrund von internen Sondereffekten (Werthaltigkeitsprüfungen, außerplanmäßigen Abschreibungen) den Angaben zufolge stärker aus. Das EBITDA ging im Jahresvergleich um 24,5 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro zurück, das EBIT ist, wie bereits Anfang April angekündigt, negativ und verringerte sich von 779 Mio. Euro auf -89 Mio. Euro, liegt aber somit über dem angekündigten Wert von "etwa -135 Mio. Euro". Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf -216 Mio. Euro (2018/19: 459 Mio. Euro). CEO Herbert Eibensteiner: „Angesichts des durch Covid-19 nochmals verschärften wirtschaftlichen Umfelds werden wir laufende Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme konsequent fortsetzen. Erste positive Effekte daraus sind bereits im Abschluss des Geschäftsjahres 2019/20 sichtbar: Wir konnten das Working Capital deutlich reduzieren, eine sehr gute Cashflow-Entwicklung erreichen und verfügen über eine hohe Liquidität. Auf operativer Seite haben sich die Technologiesegmente Bahninfrastruktur und Lagersysteme in diesen schwierigen Zeiten sehr gut entwickelt.“

Vorbehaltlich der Zustimmung der am 1. Juli 2020 stattfindenden Hauptversammlung der voestalpine AG soll an die Aktionäre eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie (Vorjahr 1,1 Euro) ausgeschüttet werden, wie es heißt.

Im Ausblick meint der CEO: „Die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres 2020/21 kann, ohne das endgültige Ausmaß des wirtschaftlichen Einbruches zu kennen, nur sehr grob eingeschätzt werden. Aus heutiger Sicht erscheint ein Szenario einer Verbesserung der Gesamtwirtschaft nach dem Sommer 2020 wahrscheinlich. Diese Einschätzung erfolgt in einem höchst volatilen Wirtschaftsumfeld und ist daher mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Der Fokus im Geschäftsjahr 2020/21 wird deshalb auf ergebnisstabilisierenden Maßnahmen wie konsequentem Kosten- und Working Capital-Management sowie Cashflow-Generierung liegen.“ Dementsprechend werden die Investitionen für das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Wert von rund 600 Mio. Euro deutlich unter den bisherigen Investitionsvolumina und unter Abschreibungsniveau geplant.

Eibensteiner: „In Anbetracht der weiteren volatilen wirtschaftlichen Entwicklung erwarten wir, dass der voestalpine-Konzern im Geschäftsjahr 2020/21 ein EBITDA zwischen 600 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro erwirtschaften wird“.



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voestalpine-CEO Wolfgang Eder wird seinen bis zum 31. März 2019 laufenden Vertrag bis 3. Juli 2019 verlängern, neuer Vorstandsvorsitzender wird am 3. Juli 2019 DI Herbert Eibensteiner, Bild: voestalpine, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    03.06.2020, 2634 Zeichen

    Das Geschäftsjahr 2019/20 der voestalpine war sowohl von einer Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds infolge der weltweiten Handelskonflikte sowie auch der Covid-19-Pandemie geprägt. Im Geschäfstjahr 2019/20 verringerte sich der Umsatz des Konzerns konjunkturbedingt um 6,2 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro. Der Rückgang auf Ergebnisseite fiel aufgrund von internen Sondereffekten (Werthaltigkeitsprüfungen, außerplanmäßigen Abschreibungen) den Angaben zufolge stärker aus. Das EBITDA ging im Jahresvergleich um 24,5 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro zurück, das EBIT ist, wie bereits Anfang April angekündigt, negativ und verringerte sich von 779 Mio. Euro auf -89 Mio. Euro, liegt aber somit über dem angekündigten Wert von "etwa -135 Mio. Euro". Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf -216 Mio. Euro (2018/19: 459 Mio. Euro). CEO Herbert Eibensteiner: „Angesichts des durch Covid-19 nochmals verschärften wirtschaftlichen Umfelds werden wir laufende Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme konsequent fortsetzen. Erste positive Effekte daraus sind bereits im Abschluss des Geschäftsjahres 2019/20 sichtbar: Wir konnten das Working Capital deutlich reduzieren, eine sehr gute Cashflow-Entwicklung erreichen und verfügen über eine hohe Liquidität. Auf operativer Seite haben sich die Technologiesegmente Bahninfrastruktur und Lagersysteme in diesen schwierigen Zeiten sehr gut entwickelt.“

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