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ATX Prime-Unternehmen: 95 Prozent haben einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt

Magazine aktuell


#gabb aktuell



08.06.2020, 2521 Zeichen

Die Prüfungs- und Beratungsorganisation EY hat in einer umfangreichen Analyse die Nachhaltigkeitsberichterstattung der wichtigsten Unternehmen Österreichs für das Geschäftsjahr 2018 begutachtet. Fazit: Der Anteil der Unternehmen, die einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen, ist bereits im Vorjahr aufgrund des Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetzes (NaDiVeG) deutlich gestiegen. 2019 ist der Anteil der Unternehmen mit Nachhaltigkeitsbericht vor allem bei den Top-Unternehmen erneut gewachsen – von 35 auf 42 Prozent. Von den Unternehmen des Prime Market haben, wie bereits im Vorjahr, 95 Prozent einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, bei den öffentlichen Unternehmen ist ebenso ein Anstieg erkennbar (von 33 auf 38 %). Bei Unternehmen, die dem NaDiVeG unterliegen, ist eine Zunahme der eigenständigen Berichte außerhalb des Lageberichts von 50 auf 56 Prozent zu erkennen. Der Anteil der integrierten Berichterstattung verringerte sich gleichzeitig von sieben auf drei Prozent.

„Die Nachhaltigkeitsberichterstattung ist nicht zuletzt durch das NaDiVeG zu einem wichtigen zusätzlichen Entscheidungskriterium für Investoren geworden. Während Finanzergebnisse oft nur eine Momentaufnahme sind, lassen nichtfinanzielle Kennzahlen langfristigere und ergänzende Rückschlüsse auf die Entwicklung eines Unternehmens zu“, so Georg Rogl, Leiter des Bereichs Climate Change and Sustainability Services bei EY Österreich.

Rogl weiter: „Wer Investoren gewinnen möchte, braucht heute eine überzeugende Nachhaltigkeitsberichterstattung und eine Nachhaltigkeitsstrategie für sein Geschäftsmodell. Der Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ wird zum Synonym dafür, wie sich Unternehmen an globale Megatrends anpassen und zukunftsfähig machen.“

Als gängigster Berichtsstandard wurden, wie in den Vorjahren, die Standards der Global Reporting Initiative (GRI) herangezogen. Jedoch findet die Anwendung der „GRI-referenced“-Option mehr Beachtung bei der Erstellung der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Ein Anstieg ist sowohl bei den Top-Unternehmen von fünf auf sieben Berichte (15 %) als auch bei den Unternehmen des Prime Market von sechs auf elf Prozent erkennbar. Auffallend hoch ist auch der Anteil der „GRI-referenced“-Berichte bei den NaDiVeG-pflichtigen Unternehmen. Diese Option wurde bereits von 16 Prozent der Unternehmen angewandt, letztes Jahr lag der Anteil noch bei sieben Prozent. Umgekehrt ist der Anteil an Berichten „in Übereinstimmung mit GRI“ bei der verpflichteten Berichterstattung von 49 auf 35 Prozent gesunken.



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1. Georg Rogl, Leiter des Bereichs Climate Change and Sustainability Services bei EY Österreich: Anteil der österreichischen Unternehmen mit Nachhaltigkeitsberichten steigt weiterhin – Berichterstattung zum Klimawandel schwach; Credit: EY , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Georg Rogl, Leiter des Bereichs Climate Change and Sustainability Services bei EY Österreich: Anteil der österreichischen Unternehmen mit Nachhaltigkeitsberichten steigt weiterhin – Berichterstattung zum Klimawandel schwach; Credit: EY, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die Prüfungs- und Beratungsorganisation EY hat in einer umfangreichen Analyse die Nachhaltigkeitsberichterstattung der wichtigsten Unternehmen Österreichs für das Geschäftsjahr 2018 begutachtet. Fazit: Der Anteil der Unternehmen, die einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen, ist bereits im Vorjahr aufgrund des Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetzes (NaDiVeG) deutlich gestiegen. 2019 ist der Anteil der Unternehmen mit Nachhaltigkeitsbericht vor allem bei den Top-Unternehmen erneut gewachsen – von 35 auf 42 Prozent. Von den Unternehmen des Prime Market haben, wie bereits im Vorjahr, 95 Prozent einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, bei den öffentlichen Unternehmen ist ebenso ein Anstieg erkennbar (von 33 auf 38 %). Bei Unternehmen, die dem NaDiVeG unterliegen, ist eine Zunahme der eigenständigen Berichte außerhalb des Lageberichts von 50 auf 56 Prozent zu erkennen. Der Anteil der integrierten Berichterstattung verringerte sich gleichzeitig von sieben auf drei Prozent.

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