19.08.2020, 2066 Zeichen
Covid-19 hat den Berufsalltag grundlegend verändert und damit auch die Führungstätigkeiten, Prioritäten und Herausforderungen österreichischer CEOs.„Die Krise hat gezeigt, welche alternativen Arbeitsweisen möglich sein können: eine Arbeitswelt, die vorwiegend remote funktioniert. Es kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass es ein Zurück zu einer prä-Covid-19 Arbeitswelt nicht geben kann und die Lösung eine neue Normalität sein muss“, so Olivia Stiedl, Leiterin des Bereichs People and Organisation bei PwC Österreich.
In einer Studie haben 87 Prozent der befragten Führungskräfte angegeben dass sich ihre Führungstätigkeit durch Covid-19 bereits verändert hat. 93 Prozent sind sich sicher, dass eine digitale Führung in Zukunft bedacht werden muss. Die nun erprobte Umstellung auf Home Office birgt viele neue Chancen zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung, die Führungskräfte künftig nutzen möchten. 70 Prozent der befragten CEOs möchten fortan flexiblere Arbeitszeitmodelle anbieten und mehr digitale Coworking-Tools einsetzen. Home Office soll auch nach der Krise um 22 Prozent häufiger genutzt werden. Auch Video Calls gehören im „New Normal“ dazu: Über 80 Prozent der Befragten sehen in ihnen das Potenzial, Meetings und Geschäftsreisen auch in Zukunft zu reduzieren, so die Erkenntnisse der Umfrage. „Insbesondere in Zeiten von hoher Unsicherheit ist es wichtig, als Arbeitgeber die notwendige Stabilität, Authentizität und Verantwortungsübernahme zu vermitteln. Die Bedenken, Ängste, Anliegen und Wünsche des eigenen Teams können durch die räumliche Trennung des Home Office noch schwerer adressiert werden als zuvor. Eine Mitarbeiterbefragung ist daher ein einfaches, aber geeignetes Tool, um Mitarbeiter in künftige Führungsentscheidungen einzubeziehen. Zudem bietet es gute Einsicht in die aktuelle Stimmung des Teams sowie mögliche Problemherde“, erkennt Stiedl. „Um den Mitarbeiterbedürfnissen im New Normal gerecht zu werden, müssen Führungskräfte agiler werden und stärker auf adaptive und partizipative Führungstechniken vertrauen.“
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BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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