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VIG-CEO Stadler: "Solides Ergebnis trotz Firmenwertabschreibungen"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



26.08.2020, 3385 Zeichen

Die Vienna Insurance Group (Wiener Versicherung Gruppe) hat im 1. Halbjahr das Prämienvolumen um 2,4 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro gesteigert. Besonders die sonstige Sachversicherung verzeichnete ein signifikantes Prämienplus von 7 Prozent, wozu Steigerungen in vielen Segmenten, wie zum Beispiel Polen, Rumänien, Slowakei und Österreich, beitrugen. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 201,2 Mio. Euro um 21,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Berücksichtigt sind hier Firmenwertabschreibungen in der Höhe von rund 120 Mio. Euro für die Märkte Bulgarien, Kroatien und Georgien, die aus der anlassbezogenen Überprüfung der Werthaltigkeit von Firmenwerten im Zusammenhang mit COVID-19 resultieren. Das Periodenergebnis ging um 29,5 Prozent auf 132,6 Mio. Euro zurück.  „Trotz der Ausnahmesituation, in der sich unsere Welt durch COVID-19 befindet, weisen wir ein Plus bei den Prämien, eine durch verminderte Schadenaufwendungen und geringere Unwetterschäden verbesserte Combined Ratio sowie eine Solvenzquote von 183 Prozent auf. Obwohl wir Firmenwertabschreibungen getätigt haben, können wir mit etwas über 200 Mio. Euro ein solides Ergebnis vor Steuern aufweisen. Eine sehr gute Basis für die Bewältigung der Herausforderungen sehe ich in unserer starken Kapitalausstattung und unseren eindrucksvollen Bilanzzahlen 2019 als auch in der konsequenten Fortführung der Agenda 2020. Hier machen sich vor allem unsere umfangreichen Investitionen im Rahmen der digitalen Transformation bezahlt. Wir sehen uns gut positioniert, um das operative Geschäft erfolgreich fortzuführen. Dennoch müssen wir wegen der bestehenden Pandemie mit dämpfenden Auswirkungen auf unseren weiteren Geschäftsverlauf in diesem Jahr rechnen. Aufgrund der weltweit anhaltenden Unsicherheit ist es derzeit nicht möglich, einen Geschäftsausblick zum Jahresende abzugeben“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

Auch während der Covid-19-Pandemie wird an der Umsetzung der zahlreich getroffenen Maßnahmen festgehalten, wobei neue Digitalisierungsinitiativen einen Schwerpunkt bilden. „Seit Beginn der COVID-19-Pandemie haben Online- und digitale Dienste eine neue Dynamik bekommen“, erklärt Elisabeth Stadler. In Polen war der Onlinevertrieb die am stärksten wachsende Vertriebsschiene im ersten Halbjahr 2020. Die Steigerung im Vergleich zur Vorjahresperiode betrug 94 %. Neue Serviceleistungen mittels Apps zur erweiterten digitalen Schadensbegutachtung wurden zum Beispiel in Rumänien und Bulgarien eingesetzt.

Die - bedingt durch Covid-19 - verschobene Hauptversammlung der Vienna Insurance Group (Wiener Versicherung Gruppe) wird am 25. September 2020 in virtueller Form stattfinden. Im Rahmen der Hauptversammlung wird auch die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 beschlossen. Dafür bleibt der am 17. März 2020 kommunizierte Dividendenvorschlag in Höhe von 1,15 Euro pro Aktie, vorbehaltlich erheblicher unvorhersehbarer gesundheitlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen, aufrecht. „Wir sehen uns für das operative Geschäft gut positioniert. Wir hatten 2019 ein hervorragendes Geschäftsjahr und wollen unsere Aktionäre daran teilhaben lassen. Die VIG hat im Aktienstreubesitz einen hohen Anteil an Pensionsfonds mit Altersvorsorgebezug. Diese Pensions- und Vorsorgekassen zählen ebenfalls zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Sparern auf die Ausschüttung unserer Dividende“, erklärt Elisabeth Stadler.



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Vienna Insurance Group, Prof. Elisabeth Stadler, Credit: Ian Ehm, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Vienna Insurance Group (Wiener Versicherung Gruppe) hat im 1. Halbjahr das Prämienvolumen um 2,4 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro gesteigert. Besonders die sonstige Sachversicherung verzeichnete ein signifikantes Prämienplus von 7 Prozent, wozu Steigerungen in vielen Segmenten, wie zum Beispiel Polen, Rumänien, Slowakei und Österreich, beitrugen. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 201,2 Mio. Euro um 21,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Berücksichtigt sind hier Firmenwertabschreibungen in der Höhe von rund 120 Mio. Euro für die Märkte Bulgarien, Kroatien und Georgien, die aus der anlassbezogenen Überprüfung der Werthaltigkeit von Firmenwerten im Zusammenhang mit COVID-19 resultieren. Das Periodenergebnis ging um 29,5 Prozent auf 132,6 Mio. Euro zurück.  „Trotz der Ausnahmesituation, in der sich unsere Welt durch COVID-19 befindet, weisen wir ein Plus bei den Prämien, eine durch verminderte Schadenaufwendungen und geringere Unwetterschäden verbesserte Combined Ratio sowie eine Solvenzquote von 183 Prozent auf. Obwohl wir Firmenwertabschreibungen getätigt haben, können wir mit etwas über 200 Mio. Euro ein solides Ergebnis vor Steuern aufweisen. Eine sehr gute Basis für die Bewältigung der Herausforderungen sehe ich in unserer starken Kapitalausstattung und unseren eindrucksvollen Bilanzzahlen 2019 als auch in der konsequenten Fortführung der Agenda 2020. Hier machen sich vor allem unsere umfangreichen Investitionen im Rahmen der digitalen Transformation bezahlt. Wir sehen uns gut positioniert, um das operative Geschäft erfolgreich fortzuführen. Dennoch müssen wir wegen der bestehenden Pandemie mit dämpfenden Auswirkungen auf unseren weiteren Geschäftsverlauf in diesem Jahr rechnen. Aufgrund der weltweit anhaltenden Unsicherheit ist es derzeit nicht möglich, einen Geschäftsausblick zum Jahresende abzugeben“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

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