22.09.2020, 1555 Zeichen
Die voestalpine hat am Standort Donawitz eine vollautomatisierte Stranggießanlage in Betrieb genommen. Die Produktionskapazität der Anlage mit einem Investitionsvolumen von rund 90 Mio. Euro ist auf eine Million Tonnen pro Jahr ausgelegt, teilt das Unternehmen mit. CEO Herbert Eibensteiner: „Die neue Stranggießanlage in Donawitz ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer führenden Position in technologisch anspruchsvollsten Märkten, wie etwa der Bahninfrastruktur, die sich auch im aktuell schwierigen Wirtschaftsumfeld stabil entwickelt. Gleichzeitig stellt dieses Investment einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung des Standortes Donawitz für die kommenden Jahre dar“. Die neue Stranggießanlage CC4 am Standort Donawitz, welche die bestehende Linie nach mehr als 40 Jahren ablöst, ermöglicht der voestalpine ab sofort die Herstellung noch reinerer Stähle mit optimalen Oberflächeneigenschaften. So können beispielsweise Risse durch die hohe Beanspruchung an der Oberfläche von Schienen durch ein homogenes Materialgefüge vermieden werden.
„Der hohe Digitalisierungsgrad der Anlage ermöglicht uns, wichtige Parameter in Bezug auf die Reinheit bzw. Gefüge-Homogenität des Produktes noch genauer zu steuern und so den Anforderungen unserer Kunden noch besser nachzukommen. Der erfolgreiche Betrieb dieser Anlage basiert aber nach wie vor ganz wesentlich auf dem einzigartigen metallurgischen Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division.
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Agrana
Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.
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