12.10.2020, 2545 Zeichen
Der Online-Händler fashionette AG will noch im 4. Quartal 2020 an die Frankfurter Wertpapierbörse gehen. Der geplante Börsengang besteht aus der Ausgabe neuer Aktien durch das Unternehmen, einer Platzierung bestehender Aktien aus dem Bestand der Genui Fund, dem Hauptaktionär des Unternehmens, und einer üblichen Mehrzuteilungsoption. Die Erlöse aus dem Börsengang sollen in erster Linie verwendet werden, um die langfristige organische und anorganische Wachstumsstrategie voranzutreiben. Diese umfasst verstärktes Marketing, den Ausbau des Produktsortiments sowie die geographische Expansion in Verbindung mit selektiven Akquisitionen. Hauck & Aufhäuser wird als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner für den Börsengang fungieren.
Daniel Raab, CEO von fashionette: "fashionette hat sich zum Ziel gesetzt, die führende europäische Online-Plattform für Premium- und Luxus-Modeaccessoires in diesem stark fragmentierten Markt zu werden. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes ein datengesteuertes Unternehmen, das Technologie und Daten als Grundlage für all seine Prozesse nutzt. Das beginnt mit dem genauen Verständnis der Bedürfnisse unserer Kund*innen und mündet in dem darauf abgestimmten und kuratierten Produktsortiment. Es ist unsere Mission, eine bessere und in hohem Maße personalisierte Kundenerfahrung zu schaffen und dabei unsere betriebliche Effizienz und Effektivität ständig zu verbessern. Der Schwerpunkt unserer Strategie besteht darin, uns weiterhin auf unser profitables Wachstum mit über dem Marktdurchschnitt liegenden Wachstumsraten zu konzentrieren. Der Börsengang ist für uns der nächste logische Schritt, um unsere Marke noch bekannter zu machen und unser Geschäftsmodell auf andere europäische Länder auszuweiten."
Das Unternehmen weist den Angaben zufolge ein jährliches, zweistelliges organisches Wachstum mit einer mehrjährigen Erfolgsbilanz der EBITDA-Profitabilität seit 2013 auf. Im Jahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 73,2 Mio. Euro, was zu einem EBITDA von 6,8 Mio. Euro und einer EBITDA-Marge von 9,3 % führte. Für den zum 30. September 2020 endenden Neunmonatszeitraum geht das Unternehmen von einem beschleunigten Umsatzwachstum aus. Der erwartete Umsatz in Höhe von 62,0 Mio. Euro entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Wachstum von +24 %.
In den ersten sechs Monaten bis zum 30. Juni 2020 verzeichnet das Unternehmen ein EBITDA von 2,8 Mio. Euro (2,5 Mio. im Vorjahreshalbjahr) und einer EBITDA-Marge von 7,3 Prozent in den ersten sechs Monaten 2020 (7,5 % im Vorjahreshalbjahr).
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Frequentis, Rosenbauer, EuroTeleSites AG, Semperit, Amag, Rosgix, Bajaj Mobility AG, EVN, Lenzing, SBO, voestalpine, Andritz, FACC, Flughafen Wien, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Wienerberger, Warimpex, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, Deutsche Telekom, HeidelbergCement, Verizon, Fresenius Medical Care, E.ON , Allianz, BASF, BMW.
Bajaj Mobility AG (vormals Pierer Mobility AG)
Die Bajaj Mobility AG (vormals PIERER Mobility AG) ist die Holdinggesellschaft der KTM-Gruppe, einem der führenden Motorradhersteller Europas. Mit ihren Marken KTM, Husqvarna und GASGAS zählt die KTM AG zu den europäischen Premium-Motorradherstellern. Das Produktportfolio umfasst neben Motorrädern mit Verbrennungsmotor auch High-End-Komponenten (WP) sowie Fahrzeuge mit innovativen Elektroantrieben.
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