03.05.2021, 2605 Zeichen
Mit Abgaben beendete der heimische Markt die Woche, der ATX ging mit einem Abschlag von 1,1% aus dem Handel, wobei die Kursverluste gegen Ende hin und vor allem in der Schlussauktion noch einmal ausgebaut wurden. Vor allem die schwächelnden Konjunkturdaten aus der Eurozone drückten auf die Stimmung, in der Eurozone war das Bruttoinlandsprodukt im Quartalsvergleich um 0,6% zurückgegangen, die Inflation hatte hingegen weiter zugenommen. Bestimmt wurde der Handel von den Ergebnisberichten einzelner Unternehmen, Strabag konnte nach der Vorlage von Jahresergebnissen ein Plus von 3,9% erzielen und war damit stärkster Wert des Tages, der Baukonzern berichtete zwar eine geringere Produktionsleistung, die sich um sieben Prozent auf 15,45 Milliarden reduzierte, allerdings blieben höhere Gewinne, das Konzernergebnis verbesserte sich um sechs Prozent auf 395,2 Millionen Euro. Palfinger konnte im ersten Quartal einen Gewinnsprung verzeichnen, die Anleger wussten aber nicht so recht, wie sie mit diesem Ergebnis umgehen sollten, die Aktie wechselte mehrmals im Verlauf des Handels das Vorzeichen und beendete die Sitzung schlussendlich mit einem Minus von 2,3%. Rückläufige Vorsorgen für Kreditausfälle haben der Erste Group im Auftaktquartal 2021 mehr Gewinn eingebracht, dieser stieg um 50,9 Prozent auf 355,1 Millionen Euro und lag damit über den Erwartungen, die Aktie reagierte dennoch auf dieses Ergebnis mit einem kleinen Minus von 0,4%. Auch der Branchenkollege Bawag musste nachgeben und endete 1,3% tiefer, Raiffeisen hingegen konnte leicht zulegen und 0,3% befestigt schliessen. Neben Unternehmensergebnissen sorgten auch Analystenstimmen für Bewegung bei einzelnen Titeln, die Erste Group erhöhte des Kursziel für FACC von 9,5 Euro auf 10,0 Euro und bestätigte die Einstufung als „Accumulate“, der Flugzeugzulieferer konnte eine kleine Verbesserung von 0,3% erzielen. Die Commerzbank erhöhte die Einstufung für Andritz von „Hold“ auf „Buy“ und revidierte gleichzeitig das Kursziel von 45,0 Euro auf 55,0 Euro nach oben, der Anlagenbauer musste dennoch 1,7% abgeben, hatte aber am Vortag mehr als fünf Prozent zugelegt. Die Raiffeisen hob das Kursziel für Uniqa von 7,9 Euro auf 8,4 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung, das Versicherungsunternehmen konnte mit einem Zuwachs von 0,8% den Handel beenden. Gut nachgefragt war auch die Addiko Bank, die mit einem Plus von 2,6% in das Wochenende gehen konnte, sowie der Flughafen Wien, der eine Verbesserung von 2,2% erzielen konnte. Am Mittwoch berichten die Addiko Bank, FACC und Lenzing und am Freitag Raiffeisen International und Polytec.
Wiener Börse Party #1188: ATX zum Halbjahresultimo Mittag fester, Window Dressing Ansätze bei AT&S und Volabreak vs. Hydration Break
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Frequentis, Telekom Austria, Semperit, Amag, EuroTeleSites AG, Rosgix, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Flughafen Wien, Gurktaler AG VZ, Marinomed Biotech, Rath AG, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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