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Erste Group liegt beim Nettogewinn über Vor-Pandemie-Niveau

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02.11.2021, 2758 Zeichen

Die Erste Group verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres einen zwanzigprozentigen Anstieg des Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahr auf 2,59 Mrd. Euro (1-9/2020: 2,16 Mrd. Euro). Diese positive operative Entwicklung beruht auf einem soliden Zinsüberschuss, einem deutlich verbesserten Provisionsüberschuss und einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich höheren Handels- und Fair Value-Ergebnis. Aufgrund des weiterhin günstigen Risikoumfelds in der CEE-Region verbuchte die Bankengruppe in den ersten drei Quartalen 2021 Risikokosten in Höhe von 52 Mio. Euro, verglichen mit 870 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklungen trugen dazu bei, dass die Erste Group für den Berichtszeitraum einen Nettogewinn von 1,45 Mrd. Euro erzielte (1-9/2020: 637 Mio. Euro; 1-9/2019: 1,22 Mrd. Euro).

Der Zinsüberschuss stieg insbesondere aufgrund von bilanziellen Einmaleffekten im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von TLTRO III in Österreich und in der Slowakei auf 3.669,5 Mio. Euro (+2,2 Prozent). Der Provisionsüberschuss erhöhte sich auf um 16,7 Prozent auf 1.690,4 Mio. Euro. CFO Stefan Dörfler: „Der makroökonomische Aufschwung in CEE setzt sich fort, wobei sowohl die Wachstumsraten der Region als auch die Zinserhöhungen in einigen Märkten die Erwartungen übertreffen. In diesem günstigen Umfeld ist es der Erste Group gelungen, ein starkes Ertragswachstum zu erzielen und gleichzeitig die Aufwendungen konstant zu halten sowie die Risikovorsorgen deutlich zu senken. Unsere Ergebnisse, sowohl auf operativer als auch auf Nettobasis, haben sich im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 deutlich verbessert. Aber auch verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 haben wir wirklich gut abgeschnitten. Der genaue Verlauf der Pandemie in den Wintermonaten und die mittelfristigen Auswirkungen auf CEE sind noch offen. Die erwiesene Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften in unserer Region und die Stärke unseres Geschäftsmodells lassen uns jedoch optimistisch auf das Jahresende und in das nächste Jahr blicken.“Für 2021 hat sich die Erste Group das Ziel einer Erhöhung des Nettogewinns und einer zweistelligen Eigenkapitalverzinsung (ROTE) gesetzt. Dazu beitragen werden der Wirtschaftsaufschwung in allen Kernmärkten - Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien und Österreich - sowie die daraus resultierende Verbesserung des Betriebsergebnisses und Reduktion der Risikokosten. Eine Fortsetzung oder weitere Verschärfung der staatlichen Maßnahmen gegen Covid-19 sowie potenzielle - derzeit noch nicht quantifizierbare - politische, regulatorische und wirtschaftliche Risiken könnten die Erreichung dieses Ziels erschweren. Die Erste Group erwartet ein Nettokreditwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich.



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Stefan Dörfler


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Erste Group verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres einen zwanzigprozentigen Anstieg des Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahr auf 2,59 Mrd. Euro (1-9/2020: 2,16 Mrd. Euro). Diese positive operative Entwicklung beruht auf einem soliden Zinsüberschuss, einem deutlich verbesserten Provisionsüberschuss und einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich höheren Handels- und Fair Value-Ergebnis. Aufgrund des weiterhin günstigen Risikoumfelds in der CEE-Region verbuchte die Bankengruppe in den ersten drei Quartalen 2021 Risikokosten in Höhe von 52 Mio. Euro, verglichen mit 870 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklungen trugen dazu bei, dass die Erste Group für den Berichtszeitraum einen Nettogewinn von 1,45 Mrd. Euro erzielte (1-9/2020: 637 Mio. Euro; 1-9/2019: 1,22 Mrd. Euro).

    Der Zinsüberschuss stieg insbesondere aufgrund von bilanziellen Einmaleffekten im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von TLTRO III in Österreich und in der Slowakei auf 3.669,5 Mio. Euro (+2,2 Prozent). Der Provisionsüberschuss erhöhte sich auf um 16,7 Prozent auf 1.690,4 Mio. Euro. CFO Stefan Dörfler: „Der makroökonomische Aufschwung in CEE setzt sich fort, wobei sowohl die Wachstumsraten der Region als auch die Zinserhöhungen in einigen Märkten die Erwartungen übertreffen. In diesem günstigen Umfeld ist es der Erste Group gelungen, ein starkes Ertragswachstum zu erzielen und gleichzeitig die Aufwendungen konstant zu halten sowie die Risikovorsorgen deutlich zu senken. Unsere Ergebnisse, sowohl auf operativer als auch auf Nettobasis, haben sich im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 deutlich verbessert. Aber auch verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 haben wir wirklich gut abgeschnitten. Der genaue Verlauf der Pandemie in den Wintermonaten und die mittelfristigen Auswirkungen auf CEE sind noch offen. Die erwiesene Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften in unserer Region und die Stärke unseres Geschäftsmodells lassen uns jedoch optimistisch auf das Jahresende und in das nächste Jahr blicken.“Für 2021 hat sich die Erste Group das Ziel einer Erhöhung des Nettogewinns und einer zweistelligen Eigenkapitalverzinsung (ROTE) gesetzt. Dazu beitragen werden der Wirtschaftsaufschwung in allen Kernmärkten - Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Serbien und Österreich - sowie die daraus resultierende Verbesserung des Betriebsergebnisses und Reduktion der Risikokosten. Eine Fortsetzung oder weitere Verschärfung der staatlichen Maßnahmen gegen Covid-19 sowie potenzielle - derzeit noch nicht quantifizierbare - politische, regulatorische und wirtschaftliche Risiken könnten die Erreichung dieses Ziels erschweren. Die Erste Group erwartet ein Nettokreditwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich.



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