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Fazits zu Strabag, Do&Co, Mayr-Melnhof, Flughafen Wien, Uniqa, VIG

Magazine aktuell


#gabb aktuell



20.11.2021, 5561 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" wieder die Unternehmens-News heimischer Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Strabag: "Das Trading Statement zum 3. Quartal zeigt, dass sich die Bau- branche weiter stark entwickelt. Der Auftragsstand liegt auf neuem Rekordhoch und der Margenausblick wurde trotz Kosteninflation bestätigt. Wir bleiben klar bei unserer Kauf-Empfehlung."

Zu Mayr-Melnhof heißt es: "Die operative Entwicklung war im 3. Quartal trotz Kosteninflation stärker als erwartet. Im 4. Quartal dürften insbesondere die hohen Energiepreise die Margen dämpfen, abgefedert jedoch von den für das Q4 bereits fixierten Preiserhöhungen in der Division Board & Paper. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass MM basierend auf seinem robusten Geschäftsmodell, der stabilen organischen Nachfrage und den zwei Großakquisitionen 2022 wieder an seine soliden Ergebnisse anschließen wird und bleiben bei unserer Akkumulieren-Empfehlung."

Und zum Flughafen Wien meinen die Analysten: "Die Corona-Pandemie hält die Reisebranche – trotz der Erholung über die Sommermonate – nach wie vor fest in ihrem Würgegriff und weitere Restriktionen im Zuge der 4. Welle könnten für Rückschläge sorgen. Der Ausblick 2021 wurde bestätigt, zu 2022 gab sich das Management noch vorsichtig. Langfristig sprechen solide Fundamentaldaten sowie ein kompe- tentes Management zwar für die Flughafen Wien-Aktie. Unserer Meinung nach wird der Weg zur Erholung der Luftfahrtindustrie aus der Corona-Krise in den nächsten Monaten aber holprig sein, und wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung." 

Die Meinung zu Semperit: "Trotz der nach wie vor soliden Entwicklung spürt Semperit an mehreren Fronten Gegenwind. Das Preisniveau für medizinische Handschuhe liegt weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau, fiel jedoch seit Ende des 1. Quartals deutlich. Obwohl die 4. Corona-Welle hier jedoch einen positiven Einfluss auf Nachfrage haben könnte, steigen die Produktionskapazitäten bei der Konkurrenz und üben damit weiter Druck auf die Preise im Medizinsegment aus. Zudem wirkt sich auch die Kosteninflation bei Material, Energie und Logistik negativ auf die Profitabilität aus. Die EBITDA Prognose für 2021 wurde daher leicht nach unten korrigiert und wird nun im einstelligen Prozentbereich unter der letzten Guidance von EUR 395 Mio. erwartet. Dennoch bekräftigte das Management den langfristigen stra- tegischen Plan, seinen Fokus auf das Industriesegment zu verlagern – ge- stützt durch Akquisitionen. Wir denken, dass auf aktuell niedrigeren Kursniveaus die Rekordergebnisse sowie die solide Bilanz (mit Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten von EUR 237,8 Mio. am Ende des 3. Quartals 2021) und die versprechende langfristige Industriesegment-Strategie (inklusive möglichen Übernahmen) nicht adäquat eingepreist sind. Wir bleiben klar bei unserer Kauf-Empfehlung."

Zu Kapsch TrafficCom heißt es: "Die Q2-Zahlen zeigen unserer Meinung nach, dass Kapsch mit seiner schlankeren Kostenbasis auch bei niedrigeren Umsatzniveaus gesunde Margen erzielen kann, auch wenn sie noch unter den Zielwerten liegen. Obwohl der Neugeschäftseingang infolge der Corona-Krise derzeit noch gebremst ist, sehen wir langfristig großes Potential aus den Infrastrukturbudgets zur CO2-Reduktion und Digitalisierung im Verkehrssektor in Europa und den USA. Auf Basis dieser Trends sollte Kapsch die Transformation zu einem Software- und Dienstleistungsanbieter erfolgreich umsetzen mit einem mittelfristigen Umsatzziel von EUR 1 Mrd. und einer EBIT- Marge von über 10%."

Und zu Do&Co sagen die Analysten: "Das Management erwartet im laufenden Jahr 2021/22 – unter der Voraussetzung keiner weiteren Schließungen – zumindest eine Verdoppelung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr - es könnte sogar die Euro 600 Mio.-Marke erreicht oder überschritten werden. Die in diesem Wirtschaftsjahr neu gewonnen Verträge sollten DO&CO bei seiner Umsatzexpansion unterstützen. Hier ist vor allem die zuletzt erweiterte Kooperation mit Jet Blue zu erwähnen. Bereits ab Mitte Dezember 2021, übernimmt Do&Co als alleiniger Caterer mit New York-JFK einen der größten und wichtigsten Hubs von JetBlue. Außerdem nimmt das Unternehmen an weiteren Ausschreibungen teil, die für zusätzlichen Umsatz und Kursauftriebimpulse sorgen könnten. Die 2Q21/22 Ergebnisse haben nochmals bewiesen, dass DO&CO - angetrieben von innovativen Ideen und geführt von einem sehr kompetenten Management - mit dem Abflauen der Corona-Pandemie schnell auf den Wachstumspfad zurückkehrt. Wir sehen das große Wachstumspotential auf aktuellen Kursniveaus immer noch nicht voll reflektiert. Wir bleiben daher klar bei unserer Akkumulieren-Empfehlung".

Zu Uniqa: "Das Ergebnis der ersten drei Quartale bestätigt eine sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung für die Uniqa, sodass wir die Guidance für das Gesamtjahr mit einem Vorsteuergewinn von EUR 330-350 Mio. nun als betont konservativ betrachten. Wir sehen weiterhin deutliches Kurspotential und bleiben bei unserer Kaufempfehlung."

Zu VIG: "Nach dem starken Prämienwachstum der ersten drei Quartale rechnet die VIG für 2021 nun mit einem leichten Übertreffen des Prämienvolumens 2020 (EUR 10,4 Mrd.) und einem deutlichen Anstieg des Vorsteuer- gewinns auf EUR 450 bis 500 Mio. Die Bandbreite beim Vorsteuerergebnis ist zwar nach wie vor weit gesteckt, am oberen Ende der Guidance würde die Profitabilität im Q4/21 in etwa jener der ersten drei Quartale entsprechen. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung."



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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" wieder die Unternehmens-News heimischer Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu Strabag: "Das Trading Statement zum 3. Quartal zeigt, dass sich die Bau- branche weiter stark entwickelt. Der Auftragsstand liegt auf neuem Rekordhoch und der Margenausblick wurde trotz Kosteninflation bestätigt. Wir bleiben klar bei unserer Kauf-Empfehlung."

    Zu Mayr-Melnhof heißt es: "Die operative Entwicklung war im 3. Quartal trotz Kosteninflation stärker als erwartet. Im 4. Quartal dürften insbesondere die hohen Energiepreise die Margen dämpfen, abgefedert jedoch von den für das Q4 bereits fixierten Preiserhöhungen in der Division Board & Paper. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass MM basierend auf seinem robusten Geschäftsmodell, der stabilen organischen Nachfrage und den zwei Großakquisitionen 2022 wieder an seine soliden Ergebnisse anschließen wird und bleiben bei unserer Akkumulieren-Empfehlung."

    Und zum Flughafen Wien meinen die Analysten: "Die Corona-Pandemie hält die Reisebranche – trotz der Erholung über die Sommermonate – nach wie vor fest in ihrem Würgegriff und weitere Restriktionen im Zuge der 4. Welle könnten für Rückschläge sorgen. Der Ausblick 2021 wurde bestätigt, zu 2022 gab sich das Management noch vorsichtig. Langfristig sprechen solide Fundamentaldaten sowie ein kompe- tentes Management zwar für die Flughafen Wien-Aktie. Unserer Meinung nach wird der Weg zur Erholung der Luftfahrtindustrie aus der Corona-Krise in den nächsten Monaten aber holprig sein, und wir bleiben bei unserer Halten-Empfehlung." 

    Die Meinung zu Semperit: "Trotz der nach wie vor soliden Entwicklung spürt Semperit an mehreren Fronten Gegenwind. Das Preisniveau für medizinische Handschuhe liegt weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau, fiel jedoch seit Ende des 1. Quartals deutlich. Obwohl die 4. Corona-Welle hier jedoch einen positiven Einfluss auf Nachfrage haben könnte, steigen die Produktionskapazitäten bei der Konkurrenz und üben damit weiter Druck auf die Preise im Medizinsegment aus. Zudem wirkt sich auch die Kosteninflation bei Material, Energie und Logistik negativ auf die Profitabilität aus. Die EBITDA Prognose für 2021 wurde daher leicht nach unten korrigiert und wird nun im einstelligen Prozentbereich unter der letzten Guidance von EUR 395 Mio. erwartet. Dennoch bekräftigte das Management den langfristigen stra- tegischen Plan, seinen Fokus auf das Industriesegment zu verlagern – ge- stützt durch Akquisitionen. Wir denken, dass auf aktuell niedrigeren Kursniveaus die Rekordergebnisse sowie die solide Bilanz (mit Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten von EUR 237,8 Mio. am Ende des 3. Quartals 2021) und die versprechende langfristige Industriesegment-Strategie (inklusive möglichen Übernahmen) nicht adäquat eingepreist sind. Wir bleiben klar bei unserer Kauf-Empfehlung."

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    Und zu Do&Co sagen die Analysten: "Das Management erwartet im laufenden Jahr 2021/22 – unter der Voraussetzung keiner weiteren Schließungen – zumindest eine Verdoppelung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr - es könnte sogar die Euro 600 Mio.-Marke erreicht oder überschritten werden. Die in diesem Wirtschaftsjahr neu gewonnen Verträge sollten DO&CO bei seiner Umsatzexpansion unterstützen. Hier ist vor allem die zuletzt erweiterte Kooperation mit Jet Blue zu erwähnen. Bereits ab Mitte Dezember 2021, übernimmt Do&Co als alleiniger Caterer mit New York-JFK einen der größten und wichtigsten Hubs von JetBlue. Außerdem nimmt das Unternehmen an weiteren Ausschreibungen teil, die für zusätzlichen Umsatz und Kursauftriebimpulse sorgen könnten. Die 2Q21/22 Ergebnisse haben nochmals bewiesen, dass DO&CO - angetrieben von innovativen Ideen und geführt von einem sehr kompetenten Management - mit dem Abflauen der Corona-Pandemie schnell auf den Wachstumspfad zurückkehrt. Wir sehen das große Wachstumspotential auf aktuellen Kursniveaus immer noch nicht voll reflektiert. Wir bleiben daher klar bei unserer Akkumulieren-Empfehlung".

    Zu Uniqa: "Das Ergebnis der ersten drei Quartale bestätigt eine sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung für die Uniqa, sodass wir die Guidance für das Gesamtjahr mit einem Vorsteuergewinn von EUR 330-350 Mio. nun als betont konservativ betrachten. Wir sehen weiterhin deutliches Kurspotential und bleiben bei unserer Kaufempfehlung."

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