08.03.2022, 3922 Zeichen
Der Beleuchtungs-Konzern Zumtobel verzeichnete in den ersten neun Monaten Umsatzerlöse von 846,6 Mio. Euro (Vorjahr: 759,2 Mio. Euro, ein Plus von 11,5 Prozent), währungsbereinigt liegt das Plus bei 10,3 Prozent. Mit 52,2 Mio. Euro liegt das EBIT deutlich über dem Vorjahreswert von 27,3 Mio. Euro. Das Periodenergebnis für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021/22 hat sich mit 32,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (14,9 Mio. Euro) sogar mehr als verdoppelt „Diese Zahlen machen deutlich, wie solide unser Unternehmen inzwischen aufgestellt ist. Wir sind vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen und haben bisher auch die schwierige Rohstoffsituation in den Griff bekommen," kommentiert Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group. „Trotzdem gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Im vierten Quartal werden wir die Preissteigerungen bei den Rohstoffen und vor allem den Halbleitermangel möglicherweise noch deutlicher zu spüren bekommen." Dennoch erwartet das Management, dass der Mangel an Rohstoffen die Umsatzentwicklung der Zumtobel Group im 4. Quartal belasten wird. Auch bringt die ungewisse Lage im Ukraine-Konflikt weitere Unsicherheiten mit sich. Obwohl das direkte Umsatzrisiko mit rund 8 Mio. Euro Umsatz in Russland und der Ukraine nicht sehr hoch ist, ist das genaue Ausmaß im Hinblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft in den nächsten Monaten ungewiss, betont das Unternehmen. Angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung in den vergangenen drei Quartalen bestätigt das Unternehmen jedoch die Prognose für das Gesamtjahr 2021/22. Die Zumtobel Group erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent und eine EBIT-Marge von 4 bis 5 Prozent, wobei das Management nun nach drei Quartalen zuversichtlich ist, für beide Kennzahlen das obere Ende der genannten Bandbreite zu erreichen. Abhängig von der tatsächlichen Verfügbarkeit der benötigten Halbleiter könnten diese Erwartungen aber übertroffen werden, heißt es aus dem Unternehmen. Alfred Felder: „Aus Unternehmenssicht stellt sich das derzeitige Marktumfeld damit fast noch anspruchsvoller dar als zu Beginn der Coronapandemie. Somit ist es aktuell unsere höchste Priorität, die Lieferfähigkeit für unsere Produkte und ein hohes Servicelevel für unsere Kunden sicherzustellen."
Die Knappheit an Rohstoffen, speziell im Bereich Halbleiter, zeigt sich an der Entwicklung des Working Capitals: Zum 31. Januar 2022 lag der Working-Capital-Bestand mit 194,0 Mio. Euro um 28,1 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau von 165,9 Mio. Euro. Wesentlicher Treiber war der Aufbau der Vorratsbestände um 57 Mio. Euro. Hintergrund sind die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise sowie erhöhte Rohmaterial- und Handelswarenbestände. Der Free Cashflow betrug im Berichtszeitraum nach Abzug der Investitionstätigkeit 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 59,8 Mio. Euro).
Zwar erfreut sich die Zumtobel Group hoher Auftragsbestände, doch angesichts der aktuellen Rohstoffsituation bedeutet dies eine große Herausforderung, da das Unternehmen weiterhin von der mangelnden Verfügbarkeit von Rohstoffen und Transportkapazitäten betroffen ist. Auch die steigenden Kosten für Material, Transport und mittlerweile auch Energie können nur zum Teil an die Kunden weitergegeben werden. Alfred Felder: „Aus Unternehmenssicht stellt sich das derzeitige Marktumfeld damit fast noch anspruchsvoller dar als zu Beginn der Coronapandemie. Somit ist es aktuell unsere höchste Priorität, die Lieferfähigkeit für unsere Produkte und ein hohes Servicelevel für unsere Kunden sicherzustellen."
Um der mangelnden Verfügbarkeit von Halbleitern für High-End-Treiber entgegenzuwirken, hat die Zumtobel Group bereits im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 damit begonnen, die Abhängigkeit von einzelnen Halbleiterlieferanten durch eine entsprechende Anpassung der Produktentwicklung zu reduzieren. Damit konnte das Unternehmen immerhin das Spektrum der Zulieferer deutlich erweitern.
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