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PIR-News: Polytec, FACC, Immofinanz, Mayr-Melnhof, S&T, Research zu UBM ... (Christine Petzwinkler)

22.04.2022, 5539 Zeichen

Polytec hat das von Verwerfungen belastete Jahr 2021 mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 7,0 Mio. Euro (vs. 9,5 Mio. Euro in 2020) abgeschlossen. Die turbulenten Entwicklungen an den Rohstoff- und Energiemärkten hätten insbesondere ab dem 2. Quartal 2021 die Ergebnislage belastet, so das Unternehmen. Zudem verringerten deutlich reduzierte Abrufmengen, wiederholte extrem kurzfristige Abrufstornierungen von Automotive-Kunden sowie gestiegene Kosten das Ergebnis. Es sei aber gelungen, diverse Belastungen aus Marktverwerfungen zumindest teilweise an seine Kunden weiterzugeben, informiert das Unternehmen. CEO Markus Huemer zeigt sich im Geschäftsbericht aber nicht glücklich mit der Situation: "Derzeit können wir die massiven Belastungen durch verteuerte Rohstoffe und Energie und die Kosten für die jederzeitige Bereithaltung von Erzeugungs- oder Logistikkapazität nur zum Teil an unsere Kunden weitergeben, während die Fahrzeughersteller ihre Abrufe und auch ihre Preispolitik gegenüber dem Endverbraucher frei – und erfreulich erfolgreich – gestalten können. Auf Dauer wird sich aber nur ein Modell durchsetzen können, in dem beide Seiten fair an Risiko und Ertrag beteiligt sind".
Für das abgelaufene Jahr soll eine Dividende von 0,1 Euro je Aktie (für 2020: 0,3 Euro) vorgeschlagen werden. "Damit möchten wir die Aktionäre an unserem positiven Ergebnis teilhaben lassen und halten uns gleichzeitig an unsere Dividend Policy, die eine Auszahlung in der Größenordnung von 30 Prozent des Jahresgewinns vorsieht", so Huemer.
Der Konzernumsatz betrug im Geschäftsjahr 2021 555,9 Mio. Euro und lag aufgrund der durch Covid-19 bedingten niedrigeren Vergleichsbasis um 6,5 Prozent über dem Vorjahr (2020: 522,0 Mio.). Das EBITDA belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf 44,8 Mio. Euro (2020: 48,3 Mio.). Die EBITDA-Marge reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von 9,3 Prozent auf 8,1 Prozent. Das EBIT der Polytec betrug im Jahr 2021 12,3 Mio. Euro (Vorjahr: 13,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte von 2,5% auf 2,2% zurück.
Das Polytec-Management setzt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 aus, da sich die zukünftige Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Unternehmen aktuell nicht qualifiziert einschätzen lässt. Im Vorwort des Gschäftsberichts meint Huemer aber: "Wir werden von unserer Seite alles Menschenmögliche tun, um sowohl unser Geschäftsvolumen als auch unsere Ergebnisse wieder zu steigern. Die Hausaufgaben dafür haben wir in den letzten Jahren gemacht".
Zu möglichen M&A-Transaktionen heißt es im Geschäftsbericht: "Wie üblich beobachten wir die Lage, im Moment sind aber keine Unternehmen auf dem Markt, die für uns strategisch interessant und zu einem vernünftigen Kaufpreis zu bekommen wären. Nach der Kapazitätsreduktion des Jahres 2020 machen kleinere Akquisitionen in Europa auch strategisch wenig Sinn."
Polytec Group ( Akt. Indikation:  6,21 /6,25, -1,42%)

FACC baut die Position bei Reparatur, Wartung und Modernisierung von Flugzeugen durch die neue Zusammenarbeit mit dem Teiledistributor und Serviceanbieter Leki Aviation weiter aus. Leki Aviation betreibt u.a. zwei Niederlassungen in China und nimmt durch die damit verbundene Nähe zu großen chinesischen Fluggesellschaften eine herausragende Position im größten und wichtigsten Wachstumsmarkt der Flugzeugindustrie ein. Benötigt eine Luftfahrtgesellschaft für eines seiner Flugzeuge ein Ersatzteil, wird künftig auf Bauteile aus der Produktion von FACC zurückgegriffen.
FACC ( Akt. Indikation:  8,17 /8,21, -2,03%)

Mayr-Melnhof hat sich zu einer Reduktion von Treibhausgasemissionen im Einklang mit der Klimawissenschaft verpflichtet. Die ehrgeizigen Ziele wurden von der Science Based Targets initiative (SBTi) nun offiziell genehmigt. Diese Genehmigung bestätigt, dass der konzernweite Reduktionspfad im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen steht, um zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 1,5 C bis 2050 beizutragen. Zu diesem Zweck ermittelt MM nicht nur die Treibhausgasemissionen des Konzerns, sondern fördert auch die Nachhaltigkeitsinitiativen seiner Kunden und Lieferanten, wie das Unternehmen mitteilt.
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation:  174,00 /174,80, 0,23%)

Radka Doehring wird mit Wirkung zum 1. Mai 2022 für die Dauer von drei Jahren zum Mitglied des Immofinanz-Vorstands bestellt. Der Vorstand wird sich dann aus Radka Doehring, Dietmar Reindl und Stefan Schönauer zusammensetzen.
Immofinanz ( Akt. Indikation:  22,96 /22,98, 0,13%)

Die S&T hält am 6. Mai ihre Hauptversammlung ab. Punkt 9 der Tagesordnung sieht die Beschlussfassung über eine Umfirmierung der S&T AG vor, nämlich in "Kontron AG". "Der Fokus des Geschäftes der S&T AG und ihrer Beteiligungen soll zukünftig noch stärker auf eigenen Technologien rund um das Internet der Dinge liegen, die bereits aktuell unter der Marke „Kontron“ vertrieben werden, so die Begründung. Zudem könnte im Zuge der aktuellen Evaluierung des Verkaufs der IT-Dienstleistungssparte die dafür verwendete Marke "S&T" veräußert werden, heißt es.
S&T ( Akt. Indikation:  16,26 /16,32, -1,87%)

Research: Die Analysten der Erste Group bestätigen UBM mit Kaufen und reduzieren das Kursziel von 55,0 auf 54,0 Euro. Jefferies bestätigt voestalpine mit Halten und reduziert das Kursziel von 36,0 auf 27,5 Euro.
UBM ( Akt. Indikation:  41,60 /41,80, 0,00%)
voestalpine ( Akt. Indikation:  25,22 /25,28, -1,67%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 22.04.)


(22.04.2022)

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FACC
Akt. Indikation:  11.26 / 11.38
Uhrzeit:  23:00:01
Veränderung zu letztem SK:  -0.35%
Letzter SK:  11.36 ( 1.79%)

Immofinanz
Akt. Indikation:  16.07 / 16.14
Uhrzeit:  23:00:02
Veränderung zu letztem SK:  0.34%
Letzter SK:  16.05 ( 0.31%)

Kontron
Akt. Indikation:  21.84 / 22.14
Uhrzeit:  22:59:06
Veränderung zu letztem SK:  0.78%
Letzter SK:  21.82 ( -3.11%)

Mayr-Melnhof
Akt. Indikation:  96.40 / 97.10
Uhrzeit:  23:00:01
Veränderung zu letztem SK:  -0.15%
Letzter SK:  96.90 ( -2.02%)

Polytec Group
Akt. Indikation:  4.17 / 4.26
Uhrzeit:  23:00:01
Veränderung zu letztem SK:  0.36%
Letzter SK:  4.20 ( -0.94%)

UBM
Akt. Indikation:  19.95 / 20.30
Uhrzeit:  23:00:01
Veränderung zu letztem SK:  0.63%
Letzter SK:  20.00 ( 0.00%)

voestalpine
Akt. Indikation:  42.40 / 42.46
Uhrzeit:  23:00:02
Veränderung zu letztem SK:  -0.63%
Letzter SK:  42.70 ( 1.67%)



 

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    Polytec hat das von Verwerfungen belastete Jahr 2021 mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 7,0 Mio. Euro (vs. 9,5 Mio. Euro in 2020) abgeschlossen. Die turbulenten Entwicklungen an den Rohstoff- und Energiemärkten hätten insbesondere ab dem 2. Quartal 2021 die Ergebnislage belastet, so das Unternehmen. Zudem verringerten deutlich reduzierte Abrufmengen, wiederholte extrem kurzfristige Abrufstornierungen von Automotive-Kunden sowie gestiegene Kosten das Ergebnis. Es sei aber gelungen, diverse Belastungen aus Marktverwerfungen zumindest teilweise an seine Kunden weiterzugeben, informiert das Unternehmen. CEO Markus Huemer zeigt sich im Geschäftsbericht aber nicht glücklich mit der Situation: "Derzeit können wir die massiven Belastungen durch verteuerte Rohstoffe und Energie und die Kosten für die jederzeitige Bereithaltung von Erzeugungs- oder Logistikkapazität nur zum Teil an unsere Kunden weitergeben, während die Fahrzeughersteller ihre Abrufe und auch ihre Preispolitik gegenüber dem Endverbraucher frei – und erfreulich erfolgreich – gestalten können. Auf Dauer wird sich aber nur ein Modell durchsetzen können, in dem beide Seiten fair an Risiko und Ertrag beteiligt sind".
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    Der Konzernumsatz betrug im Geschäftsjahr 2021 555,9 Mio. Euro und lag aufgrund der durch Covid-19 bedingten niedrigeren Vergleichsbasis um 6,5 Prozent über dem Vorjahr (2020: 522,0 Mio.). Das EBITDA belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf 44,8 Mio. Euro (2020: 48,3 Mio.). Die EBITDA-Marge reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von 9,3 Prozent auf 8,1 Prozent. Das EBIT der Polytec betrug im Jahr 2021 12,3 Mio. Euro (Vorjahr: 13,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte von 2,5% auf 2,2% zurück.
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